AMD verlagert eventuell Produktionskapazitäten
Die zuletzt arg gebeutelte Firma AMD könnte sich im Rahmen der von CEO Ruiz proklamierten Asset-Smart-Strategie möglicherweise von gebundenem Kapital in Form von Produktionsanlagen trennen wollen.
Guckt einer der beiden bald ins Leere? AMD will eventuell Produktionskapazitäten auslagern.
Das zumindest schließt die New China Post aufgrund der Aussagen eines Analysten von Lehman Brothers Holdings Inc. Dieser führte kurz zuvor Gespräche mit AMDs CFO Robert Rivet.
Die von AMD-Chef Hector Ruiz ausgegebene Asset-Smart-Strategie ist jedoch noch von keiner Seite näher definiert. Denkbar wären Fertigungspartnerschaften ähnlich der, die mit IBM besteht. Ob die CPU-Produktion, also AMDs Kerngeschäft, selbst betroffen sein wird, ist auch noch nicht bekannt. Der ehemalige AMD-Chef Sanders ist berühmt für seinen Ausspruch "Real men have fabs" (Echte Kerle besitzen auch Fabriken).
Vor kurzem äußerte sich AMDs Pressesprecher Michael Schmid noch positiv über den Verbleib AMDs in Dresden, welches er in PCGH-Interview: AMD über den TLB-Bug, die Revision B3 und den Standort Dresden als Eckpfeiler der Fertigung bezeichnete.
