[Update] AMD Warsaw: Erste Shop-Listungen der Opteron-CPUs mit bis zu 16 Kernen
Der US-amerikanische Onlinehändler ShopBLT.com listet die ersten beiden Server-CPUs auf Basis von "Warsaw" in Form des Opteron 6338 (HE) respektive 6370 (HE). Im Vergleich zum "Vorgänger Adu Dhabi" soll trotz gleicher Piledriver-Technik die Effizienz höher ausfallen, was in einer TDP von 99 Watt resultiert. Neben den Randinformationen lassen die Spezifikationen weiterhin auf sich warten.
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Quelle: AMD
AMD-Roadmap mit "Warsaw"-Opterons für den Frühlung 2014
Update vom 23.01.14:
Mittlerweile hat AMD die ersten beiden "Warsaw"-Opterons offiziell veröffentlicht. Dabei handelt es sich um den 6370P sowie 6338P, die wie zuvor angegeben mit einer TDP von 99 Watt daherkommen. Die geringere Leistungsaufnahme wird in Kombination mit dem ausgereifteren 32-nm-Prozess (Stichwort Leckströme) samt Spannungssenkung sowie niedrigerem Takt realisiert, sodass die Effizienzsteigerung im niedrigen, einstelligen Prozentbereich liegt.
Der 6370P kommt als Achtmoduler mit einer Basisfrequenz von 2,0 GHz aus und soll sich auf maximal 2,5 GHz hochtakten. Nach den Angaben von AMD wäre er in dieser Kategorie somit trotz höherer TDP langsamer als der 6366 HE (max. 3,1 GHz), weshalb wir vermuten, dass die Kalifornier tatsächlich den Turbo-Modus für alle Kerne ("All Core Turbo") meinen. Selbiges gilt auch für den 6338P mit sechs Modulen, der mit 2,3/2,8 GHz (Basis/Turbo) beziffert wird.
Originalartikel vom 20.01.14:
Nachdem eine offizielle Roadmap Mitte des vergangenen Jahres "Warsaw" für den Frühling 2014 zeigte, scheint die Vorstellung nun nicht mehr in weiter Ferne zu liegen. Die ersten beiden Ableger werden mittlerweile bei dem US-amerikanischen Onlinehändler ShopBLT.com aufgeführt. Der Opteron 6370 wird als 8-Moduler angegeben, der kleinere 6338 hingegen als abgespecktes Modell mit sechs Modulen. Dabei werden zwei einzelne Dies per MCM-Verfahren miteinander verbunden, ähnlich wie es Intel einst bei den Core-2-Quad-Modellen durchführte. Wie bereits bekannt war, setzt AMD weiterhin auf "Piledriver"-Technik. "Steamroller" steht nach bisherigem Stand weiterhin ausschließlich den APUs auf Basis von Kaveri (Desktop) sowie Berlin (Server) zur Verfügung.
Trotzdem soll die Effizienz im Vergleich zu den Opterons mit Codenamen "Abu Dhabi" optimiert worden sein. Dafür spricht auch die TDP-Angabe von 99 Watt für beide CPUs, wobei das "HE" im Produktnamen Fragen aufwerfen dürfte. Eigentlich steht das Kürzel für einen niedrigeren Takt, was mit einer geringeren Leistungsaufnahme einhergeht. Der Opteron 6366 HE deckt dieses Feld allerdings mit 85 Watt schon ab. Bisherigen Spekulationen zufolge sorgt der ausgereiftere 32-nm-Prozess für geringere Leckströme und könnte so auch die geringere Leistungsaufnahme bei gleicher Frequenz erklären. Folglich müsste AMD nur noch die Spannung nach unten hin korrigieren. Frequenzen nennt der Shop leider keine.
Auch sonst bieten die Listungen nur wenig Neuinformationen: Der mittlerweile 4,5 Jahre alte Sockel G34 kommt weiterhin zum Einsatz, auf USB 3.0, SATA 6 Gb/s sowie PCI Express 3.0 muss also weiterhin verzichtet werden. Ob und wann es ein entsprechendes Update für die "reinrassigen" CPUs geben wird, hat AMD derweil noch nicht kommuniziert. Geleakte Roadmaps zeigten bisher lediglich neue APU-SoCs sowie ARM-Ableger. Allerdings sind von offizieller Seite jüngst Informationen zu einem nativen beziehungsweise "echten" 8-Moduler aufgetaucht, den AMD mit aktueller Architektur samt DDR4 auf den Markt bringen könnte, um konkurrenzfähig zu bleiben.
Quelle: CPU-World

Direkt für Gamer wurden meines Wissens nach keine CPUs entwickelt, eigentlich. Aber die Hersteller preisen ihre Topmodelle so an, das du Game x und Game y besser als mit anderen CPUs spielen kannst. Also jein.