AMD Ryzen: CPU-Marktanteil konnte im zweiten Quartal leicht zulegen
Im zweiten Quartal 2019 konnte AMD in vielen Bereichen ein Wachstum verzeichnen. Der Marktanteil im Mobil- und Server-Segment konnte steigen, während der Marktanteil im Desktop-Segment unverändert bleibt. Im kommenden Quartal werden dann erstmals die Ryzen-3000-Prozessoren mitbetrachtet, dann dürfte auch im Desktop der Marktanteil nach oben gehen.
Das Marktforschungsunternehmen Mercury Research hat die Prozessor-Marktanteile für das zweite Quartal 2019 veröffentlicht. Der betrachtete Zeitraum reicht vom 1. April bis zum 30. Juni, AMDs am 7. Juli erschienen Ryzen-3000-Prozessoren in 7-nm-Fertigung haben auf die Statistik also noch keinen Einfluss.
AMD gewinnt auch ohne Ryzen 3000 dazu
Im Desktop-Markt konnte AMD den Marktanteil des vorherigen Quartals exakt beibehalten: Dieser bleibt unverändert bei 17,1 Prozent und damit dem Höchstwert der letzten Zeit. Gegenüber dem Vorjahr ist der Marktanteil 4,8 Prozentpunkte höher. Aufgrund der Neuvorstellung von AMDs Prozessoren und einer mangelnden Reaktion von Intel, wenn man von der Ankündigung des i9 9900KS absieht, dürfte der Marktanteil im dritten Quartal aber steigen.
Bei Servern mit einem oder zwei Sockeln konnte AMD ebenso dazugewinnen, hat aber die eigenen Ziele verfehlt: Eigentlich waren für das zweite Quartal rund 5 Prozent angepeilt, am Ende waren es 3,4 Prozent und somit ein Wachstum von 0,5 Prozentpunkten gegenüber dem Vorquartal. Für dieses Wachstum sollen auch die ersten Auslieferungen der neuen Rome-Prozessoren verantwortlich sein, wobei AMD diese eigentlich noch früher auf den Markt bringen wollte.
| Q2 2019 | Desktop | Server | Mobil | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Absolut | 17,1 % | 3,4 % | 14,1 % | 17,1 % |
| Zugewinn (Quartal) | 0,0 % | 0,5 % | 1,0 % | 1,5 % |
| Zugewinn (Jahr) | 4,8 % | 2,0 % | 5,3 % | 1,5 % |
Auch im Mobil-Segment konnte AMD wachsen: Von 13,1 Prozent im ersten Quartal auf 14,1 Prozent im zweiten Quartal. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 5,3 Prozentpunkte dazugewonnen. Dieses große Wachstum im Jahresvergleich soll laut Mercury Research allerdings vor allem durch den vermehrten Einsatz der alten Carrizo-L und Stoney-Ridge-CPUs in Chromebooks sowie Intels Lieferschwierigkeiten bei Low-End-Chips kommen. Das im letzten Quartal eingetretene Wachstum von einem Prozent kommt hingegen nicht mehr davon, sondern durch allgemein höhere Verkäufe von AMD.
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Im gesamten Marktanteil konnte AMD ebenso dazu gewinnen: Dieser stieg von 15,6 auf 17,1 Prozent. Darin betrachtet werden unter anderem auch die Konsolen-Chips von AMD, die aber aufgrund dem Ende der aktuellen Konsolengeneration eine zunehmend geringere Rolle spielen und somit das Wachstum dämpften. Zudem konnte Intel im Bereich IoT mehr CPUs verkaufen, was ebenso den Zugewinn schmälert.
Quelle: Tomshardware
Jedenfalss geht es mit mit ZEN 2/Ryzen 3000 wesentlich schneller in OEM PCs als noch bei Ryzen 1000 und 2000, scheint sich etwas zu tun.
Mich jucken die ~2-5% (?) weniger FPS in Spielen nicht wirklich wenn dafür bei Anwendungen spürbar schneller bin.
Wie man aus den Quartalsberichten seit 2017 entnehmen kann, wird AMD hauptsächlich von der Prozessor und Grafiksparte seit 2017 getragen, die Semicustom Sparte (PS und Xbox), ist deutlichst nach unten gegangen und wird erst wieder mit den neuen Modellen massiv Auftrieb erhalten.
Einfach weniger Blödsinn schreiben!