AMD Epyc vorgestellt, mit 64 Kernen und Zen 2 gegen Intel: die ersten Tests
AMD hat über Nacht die neue Generation der Epyc-CPUs vorgestellt. Diese bringen die 7-nm-Fertigung und Zen-2 Kerne in Server und versprechen zahlreiche Vorteile gegenüber den Vorgängern und den Konkurrenzprodukten von Intel. Insbesondere die Multicore-Leistung ist drastisch angestiegen, was erste Tests zeigen.
In der Nacht vom 7. auf den 8. August hat AMD die zweite Generation der Epyc-Serverprozessoren vorgestellt, die auf den Codenamen Rome hört. Diese bringen die Neuerungen der neuen Ryzen-3000-CPUs in Server und erhöhen gleichzeitig die Kernzahl drastisch.
Epyc wird stark verbessert
Die neuen Prozessoren, die als 7xx2 bezeichnet werden, sind ein großer Sprung für AMD: Die bisherigen Epyc-CPUs setzten noch auf die Zen-Architektur in 14 nm, die Aktualisierung Zen+ wurde ausgelassen. Damit bringt der Wechsel auf Zen 2 und die 7-nm-Fertigung noch größere Vorteile als im Desktop.
Durch die Architekturverbesserungen steigt die Leistung pro Kern, doch auch die maximale Anzahl der Kerne steigt an: Statt bisher maximal 32 bietet Epyc nun bis zu 64 Kerne pro Prozessor. Insgesamt hat das Unternehmen 19 verschiedene Epyc-Prozessoren vorgestellt, die zwischen 8 und 64 Kernen bieten. Die Preise variieren zwischen 450 und 6.950 US-Dollar, die TDP der höchsten Modelle reicht bis 225 Watt und kann optional (cTDP) bis 240 Watt erhöht werden.
Passend zum Thema: Cooper Lake: Intel kündigt neue Xeons mit bis zu 56 CPU-Kernen für 2020 an
Auch den Aufbau der Prozessoren hat AMD angepasst: Wie Matisse setzt auch die zweite Epyc-Generation auf getrennte I/O-Chips, die noch im alten 14-nm-Verfahren gefertigt werden. Der I/O-Chip dient dabei als Bindeglied zwischen den bis zu acht CPU-Chips und vereinfacht damit die Aufteilung der Speicherriegel.
Bisher konnte es hier bei Systemen mit zwei Prozessoren zu Latenzschwankungen kommen, wenn ein angefragter Dateninhalt mit einem anderen DIE verbunden ist. Nun übernimmt die Kommunikation der I/O-Chip, sodass höhere Latenzen nur noch auftreten, wenn man auf die Daten des zweiten verbauten Prozessors zugreift.
Quelle: AMD
AMD Epyc: Der I/O-Chip kommt auch in Servern zum Einsatz
Zudem hält mit Rome, wie mit Matisse im Desktop, PCI-Express 4.0 Einzug in den Servermarkt. Hier liegt eine der Stärken der AMD-Plattform, denn während die neue Epyc-Generation mit einer oder zwei CPUs immer 128 PCI-Express-Lanes (4.0) bieten, verfügen Intels Xeon-Prozessoren nur über 48 Lanes auf Basis des halb so schnellen 3.0-Standards. Auch die Speicherkapazität hat AMD aufgebohrt, sodass jeder Epyc-Prozessor nun maximal vier statt zwei Tebibyte RAM ansprechen kann.
Auf dem Papier sieht AMDs Epyc-Generation damit nahezu konkurrenzlos im Vergleich zu Intels Xeon-Prozessoren aus, doch unterstützt die Konkurrenz, insbesondere mit AVX512, derzeit noch mehr Befehlssatzerweiterungen. Diese kann in manchen Aufgaben deutliche Leistungsvorteile bringen. Für viele Anwendungen liegt Rome allerdings vorne, wie ein Test von Anandtech zeigt. Der Vorsprung bei der Speicherbandbreite wurde ausgebaut, bei den Latenzen aufgeholt. Lediglich die Latenzen beim DRAM-Zugriff sind im Vergleich zum Vorgänger angestiegen.
Die Leistungsunterschiede im Singlecore schwanken stark zwischen keiner Veränderung und bis zu 36 Prozent gegenüber dem Vorgänger, womit man Intel im Schnitt noch nicht ganz einholen kann. Die Multicore-Leistung steigt aufgrund der zusätzlichen Kerne hingegen deutlich an, sodass AMD hier derzeit weit vorne liegt. Bis zu 153 Prozent Vorteil gegenüber der ersten Generation konnte Anandtech messen.
Namhafte Kunden hat AMD für die neuen Serverprozessoren bereits gefunden: Google nutzt diese bereits für die eigenen Rechenzentren, und gegen Ende des Jahres sollen auch Cloud-Server auf Basis der zweiten Epyc-Generation angeboten werden. Zudem wollen auch Twitter und Microsoft die neuen Epyc-CPUs verbauen. Anbieter für Server-Hardware wie Dell, HPE, Supermicro oder Tyan haben bereits kompatible Produkte angekündigt.
Quellen: Heise, Planet3DNow, AMD
Quelle: AMD
Liste der neu vorgestellten Epyc-Prozessoren

Allerdings bezüglich Der Xbox würde die Geschichte mit 3-Way SMT in Betracht auf das Devkit (12 cores / SMT OFF) schon Sinn ergeben.
Devkit Xbox Scarlett:
Supposed Xbox Scarlett devkit specifications leaked; outguns rumored PlayStation 5 power - NotebookCheck.net News
Wenn du dir das folgende Video um Minute: 16:40 anschaust, wird da eine mögliche Erklärung gegeben das es sich bei der Xbox möglicherweise um einen Zen2 basierten Hybrid aus Zen2 und Zen3 handeln könnte, der eine gewisse Form von SMT beherscht.
24 Threads (Hyper Scheduler enabled):
YouTube
Im Video ist ersichtlich das bis zu 24 Threads gehandhabt werden können.
Da kommt es eher auf hohen Takt an, was mit breiteren Cores eher schwer wird.
Allerdings bezüglich Der Xbox würde die Geschichte mit 3-Way SMT in Betracht auf das Devkit (12 cores / SMT OFF) schon Sinn ergeben.
Devkit Xbox Scarlett:
Supposed Xbox Scarlett devkit specifications leaked; outguns rumored PlayStation 5 power - NotebookCheck.net News
Wenn du dir das folgende Video um Minute: 16:40 anschaust, wird da eine mögliche Erklärung gegeben das es sich bei der Xbox möglicherweise um einen Zen2 basierten Hybrid aus Zen2 und Zen3 handeln könnte, der eine gewisse Form von SMT beherscht.
24 Threads (Hyper Scheduler enabled):
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Im Video ist ersichtlich das bis zu 24 Threads gehandhabt werden können.
Zuerst als ich das Video betrachtete viel mir das Intel T-Shirt (Level up with Intel) auf, aber es sei ihm verziehen, er hat das ja dann extra nochmals angesprochen gehabt dass, das nicht viel zu bedeuten hätte.
Einige Punkte wenn sie denn stimmen, sind schon sehr interessant. (war allerdings auch mein erster Gedanke, bevor ich es gesehen hatte, das für den Desktop 4-Way SMT zu viel des Guten für sämtliche CPUS wäre)
Anscheinend würde es sich bei Zen3 wirklich um ein Major Design Change handeln und 4-Way SMT würde für Threadripper und Epyc voll aktiviert werden (4 Threads per core)
und bei den Desktop Chips, würden bei den meisten einige Threads deaktiviert bzw. bei 2-Way SMT belassen.
Interessant ist auch das es sich bei der kommenden XBOX, (anscheinend erst einige Monate nach der PS5) eventuell bereits um eine an Zen3 angelehnte CPU handeln könnte. Auch der Bezug zu Raytracing ist dabei interessant.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Ach ja, um Minute 12 spricht er davon das ihm 3 Quellen bestätigen würden, dass die kommende XBox mit 3 Threads pro Core umgehen könnten (1 deaktiviert)
wenn das stimmen sollte würde sich die ganze Kerndebatte in einem ganz anderen Licht abspielen (Xbox 24 Threads das wäre voll der burner!)
Allerdings die PS5 kommt wahrscheinlich früher (die letzten Gerüchte gingen von Zen 2 für die PS5 aus oder?
Wäre eventell Zen 3 doch auch auch für die PS5 möglich?
Laut Roadmap ist dies ja nicht ausgeschlossen.