AMD Ryzen AI 9050 ("Strix Point"): Zen 5, RDNA 3+ und XDNA 2 mit der dreifachen KI-Performance unter neuem Namen
Während AMD im Rahmen seines Events "Advancing AI" die neuen Zen-4-APUs der Serie Ryzen 8040 ("Hawk Point") vorgestellt hat, lieferte der Hersteller auch einen Ausblick auf die 2024 erscheinenden Zen-5-APUs der Serie Ryzen 9050 ("Strix Point").
Für alle Beobachter durchaus überraschend, gewährte AMD im Rahmen seines Events "Advancing AI" bereits während der Vorstellung der neuen Zen-4-APUs aus der Serie Ryzen 8040 ("Hawk Point") einen ersten Ausblick auf Ryzen AI 9050 ("Strix Point"). Die APUs sollen dann Zen 5, RDNA 3+ (oder RDNA 3.5) und die nächste Generation des hauseigenen Neural-Prozessors, der sogenannten Neural Procession Unit ("NPU"), auf Basis von XDNA 2 kombinieren und eine bis zu dreimal höhere KI-Performance liefern.
XDNA 2 soll die dreifache KI-Performance liefern
Neben Zen 5 und Zen 5c sowie RDNA 3+ (oder RDNA 3.5), welche bereits zuvor als gesichert galten, hat AMD auch die neueste Generation seines Neural-Prozessors, die sogenannten Neural Processing Unit ("NPU"), auf Basis von XDNA 2 für die mobilen APUs der Serie Ryzen AI 9050 ("Strix Point") bestätigt. Diese sollen in etwa die dreifache KI-Performance wie Ryzen 8040 ("Hawk Point") liefern können.
Während die sich aktuell im Handel befindlichen Ryzen 7040 ("Phoenix") maximal bis zu 10 TOPS ("Trillion Operations per Second") für die Beschleunigung von KI oder von ML-Workflows bereitstellen können, soll Ryzen 8040 ("Hawk Point") bereits 16 TOPS erreichen. Ryzen AI 9050 ("Strix Point") soll dann durch den Wechsel von XDNA auf XDNA 2 schon 48 TOPS liefern. AMD zielt hier ganz klar auf Intels Meteor Lake.
KI wird Bestandteil der Produktbezeichnung
Ebenfalls ein wenig überraschend, hat AMD verkündet, dass sich der Stellenwert der KI-Beschleunigung zukünftig direkt an der offiziellen Produktbezeichnung wird ablesen lassen. Auf den ersten Notebooks mit AMD Ryzen 8040, welche voraussichtlich in Q1/24 erscheinen, wird sich "AI" als Badge finden.
Mit Ausnahme der Ryzen 3, welche Zen 4 und Zen 4c kombinieren und nach wie vor keine NPU besitzen, erhalten alle mobilen Modelle von Ryzen 5 bis Ryzen 9 im Notebook den Zusatz "AI". Dies wird bereits bei Ryzen 8040 der Fall sein.
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AMD Ryzen 8000 und voraussichtlich auch Ryzen 9000 werden auf Zen 5 und Zen 5c setzen, doch wer blickt bei den zahlreichen Codenamen, wie "Granite Ridge", "Strix Point", "Strix Halo", "Fire Range" sowie "Kraken Point" und "Hawk Point", eigentlich noch durch? PCGH liefert eine Einordnung aller bekannten Fakten sowie aller Gerüchte zu den kommenden Ryzen-CPUs der Generation 8000 und 9000.
Wer sich den gesamten zweistündigen Livestream zu AMDs Event "Advancing AI" noch einmal in voller Länge ansehen möchte, dem sei hierfür das offizielle Video zur Veranstaltung auf YouTube ans Herz gelegt.
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Quelle: AMD

Ich lese immernoch viel Gelaber über KI. Die super Killer Applikation fehlt mir (bei AMD).
Das günstigste U-Modell mit Ryzen 5 7540U kostet 999€ und das günstigste mit Ryzen 7 7840 HS kostet 942,66.
Da kauft man sich ja besser gleich ein richtiges Gaming Notebook mit richtiger Grafikkarte. So toll ist die iGpu dann doch nicht!
Zudem ist die Fokussierung auf Mobile auch sinnvoll, da dies der deutlich größere Markt ist. Wenn man da nicht mit attraktiven Produkten aufwartet, wird man dem Marktführer auch keine nennenswerten Marktanteile abluchsen können, also sieht man nun zu, dass konkurrenzfähige Zen5-APUs relativ zeitnah zur Verfügung stehen und nicht erst im 1HJ25.
Die NPU taktet in den 8040ern einfach 60% höher. Strix Point als 8050 ist eigentlich die neue APU.