AMD Ryzen AI 400: Desktop-APUs geizen mit PCIe-Leitungen
Die neuen Desktop-APUs der Serie Ryzen AI 400 ("Gorgon Point") mit Zen 5 und RDNA 3.5 geizen mit PCIe-Leitungen ("Lanes") und bieten sogar weniger Anbindungen als die Vorgänger der Serie Ryzen 8000G ("Phoenix Point") mit Zen 4 und RDNA 3.
Dass AMDs neuen Desktop-APUs der Serie Ryzen AI 400 ("Gorgon Point") auf Basis von Zen 5 ("Nirvana") und RDNA 3.5 ("GFX115X") nur eher wenig ambitionierte Ableger der Mobilprozessoren sind, war schon kurz nach dem Release offensichtlich. Werden im Notebook und Mini-PC bis zu 12C/24T und 16 CUs geboten, ist im Desktop-PC hingegen bereits bei 8C/16T und 8 CUs das Ende der Fahnenstange erreicht.
Doch damit nicht genug, denn im Vergleich mit den Vorgängern aus der im 1. Quartal 2024 vorgestellten Serie Ryzen 8000G ("Strix Point"), wie dem Ryzen 7 8700G, welche nativ 20 PCIe-Lanes der 4. Generation bieten, von denen 16 Leitungen vollständig genutzt werden können, sind es bei Ryzen AI 400 selbst im Maximalausbau lediglich 12 frei nutzbaren PCIe-Leitungen.
- AMD Ryzen AI 7 450G/GE: 16 Lanes / 12 Lanes nutzbar
- AMD Ryzen AI 5 440G/GE: 16 Lanes / 12 Lanes nutzbar
- AMD Ryzen AI 5 430G/GE: 14 Lanes / 10 Lanes nutzbar
Vier PCIe-Leitungen der 4. Generation ("PCIe 4.0") werden für den Chipsatz abgezweigt, sodass dedizierten Grafikkarten maximal mit PCIe 4.0 ×8 respektive über PCIe 3.0 ×16 angebunden werden können. Welche Auswirkungen das unter Umständen haben kann, hat Hardware Unboxed dargelegt.
Doch woran liegt der Rückschritt bei der Konnektivität? AMD Ryzen AI 400 alias "Gorgon Point" nutzt in den Desktop-APUs schlicht die kleinen beschnittenen Dies von "Krackan Point" und nicht die vollwertigen Dies von "Strix Point". Anders als bei den mobilen Versionen werden bei den Desktop-Modellen auch keine effizienten Prozessorkerne auf Basis von Zen 5c ("Prometheus") geboten.
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Quelle: UNIKO's Hardware via VideoCardz

Für mich macht diese APU absolut für niemanden Sinn! Ist die 780M im 8700G viel langsamer ?
Aber klar! AMD wird sich schon was dabei gedacht haben!
Für einen Office-PC reichen aber auch die kleineren IGPs von Intel. AMDs Kernmarkt war bislang Low-End-Gaming, was sich zumindest teilweise auf Einsteiger-Gaming aufrüsten ließ. In der Vergangenheit dienten die APUs auch oft als allgemeine Einsteiger-Prozessoren/Basis für -CPUs.
Die Formulierung ist wirklich irreleitend. AMD hat natürlich nicht die PCIe-Specs in Eigenregie neu aufgelegt und PCIe 4.0 ×8 hätte zwar die maximale Transferrate von 3.0 ×16, aber das würde wenig nützen, wenn man mit einer alten 3.0-Grafikkarte aufrüstet oder wenn man einen Adapter auf vier M.2-SSDs für den Mediaserver einsetzen möchte.
Noch wichtiger aber: Fakultativ.
Die Dinger biete mit 99 prozentiger Sicherheit keine 8 Lanes für GPUs.
Sondern vier. Neben ×4 zum I/O-Hub wollen auf X800er-Brettern nämlich auch noch ein USB4-Controller und eine SSD angebunden werden. Es wäre theoretisch möglich, dass AMD die Ressourcen ×8/×2/×2/×4 teilt (GPU/SSD/USB/I/O-Hub). Das würde aber eine weitere Halbierung der SSD-Geschwindigkeit bedeuten und der fehlende 5.0-Support ist heutzutage, vier Jahre nachdem AMD 5.0-SSDs zum must have und ultra geilen hier-ist-AM5-vergesst-Intel-Feature erklärt hat, schon peinlich genug. Die maximale Laufwerksgeschwindigkeit auf 2014er Niveau zu senken werden sie sich nicht trauen. Schon bei Phoenix (also Phoenix, nicht Phoenix ist gemeint. Wer das verwirrend ist, beschwere sich bei AMD.) hat seine 14 Lanes ×4/×4/×2/×4 verteilt.
Wenn es eine Single-Slot-Karte wäre für die AV1-Encodierung würde ich den Mü.. No-Brainer definitiv kaufen.
Wie soll das denn funktionieren?
Die Anzahl der lanes bleibt doch fix oder hat AMD da irgendwas Neues erfunden? ^^
Noch wichtiger aber: Fakultativ.
Die Dinger bieten mit 99 prozentiger Sicherheit keine 8 Lanes für GPUs.
Sondern vier. Neben ×4 zum I/O-Hub wollen auf X800er-Brettern nämlich auch noch ein USB4-Controller und eine SSD angebunden werden. Es wäre theoretisch möglich, dass AMD die Ressourcen ×8/×2/×2/×4 teilt (GPU/SSD/USB/I/O-Hub). Das würde aber eine weitere Halbierung der SSD-Geschwindigkeit bedeuten und der fehlende 5.0-Support ist heutzutage, vier Jahre nachdem AMD 5.0-SSDs zum must have und ultra geilen hier-ist-AM5-vergesst-Intel-Feature erklärt hat, schon peinlich genug. Die maximale Laufwerksgeschwindigkeit auf 2014er Niveau zu senken werden sie sich nicht trauen. Schon bei Phoenix (also Phoenix, nicht Phoenix ist gemeint. Wer das verwirrend ist, beschwere sich bei AMD.) hat seine 14 Lanes ×4/×4/×2/×4 verteilt.