Ryzen AI 400: Desktop-APUs mit Zen 5 auch für Consumer [Update]
AMD hat seine Zen-5-APUs der Serie Ryzen AI 400 ("Gorgon Point") endlich auch für den Desktop-PC vorgestellt, behält diese aber vorerst OEMs vor. Im DIY-Segment wartet man weiterhin vergeblich auf entsprechende Prozessoren.
Originalmeldung vom 2. März 2026:
Im Rahmen des GSMA Mobile World Congress ("MWC") 2026 in Barcelona hat AMD seine Zen-5-APUs der Serie Ryzen AI 400 ("Gorgon Point") mit RDNA 3.5 endlich auch für den Desktop-PC vorgestellt. Bis auf Weiteres behält der Hersteller die Prozessoren aber seinen OEMs und deren Fertig-PCs für Firmenkunden vor. Anwender, die auf eine Desktop-APU für das DIY-Segment gehofft hatten, gehen auch weiterhin leer aus.
Quelle: AMD
Auch bei den technischen Spezifikationen müssen Desktop-Anwender im Vergleich zu den Mobilprozessoren deutlich Abstriche in Kauf nehmen. Während im Notebook bis zu 12 Prozessorkerne auf Basis von Zen 5 ("Nirvana") sowie Zen 5c ("Prometheus") geboten werden, ist im Desktop-PC bei acht Zen-5-Prozessorkernen Schluss. Die Grafikeinheit auf Basis von RDNA 3.5 ("GFX115X") bietet ebenfalls nur acht Recheneinheiten, während mobil auch 12 und gar 16 CUs möglich sind.
Quelle: AMD
Mit drei respektive sechs Modellen, die wahlweise über 6C/12T oder 8C/16T sowie eine TDP von 35 respektive 65 Watt verfügen, wirkt das bisherige Desktop-Portfolio viel mehr wie eine Verlegenheitslösung, um irgendwie Copilot+PCs realisieren zu können. Die Desktop-APUs verfügen zudem über kleinere Caches und eine im Spitzenmodell langsamere NPU ("Neural Processing Unit") mit 50 TOPS.
Quelle: AMD
Wenngleich AMD bereits ein entsprechendes Rendering zu einem Modell ohne den Pro-Suffix veröffentlicht hat, fehlen zu den Modellen für das Consumer-Segment bislang sämtliche Informationen. Die Pro-Modelle starten im 2. Quartal in den Komplett-PCs von Acer, Asus, Dell, Lenovo und HP für Unternehmen.
Zen-5-APUs kommen auch für Consumer
Aktualisierung vom 2. März 2026: Inzwischen hat AMD seinen Pressebereich aktualisiert und bestätigt, dass Ryzen AI 400 wie geplant auch für Privatanwender veröffentlicht wird. Es handelt sich demzufolge um die gleichen sechs Modelle, welche es auch als Pro-Version geben wird.
Quelle: AMD
Auch die Consumer-Modelle werden auf 8C/16T und maximal 8 CUs beschränkt sein und wahlweise mit 65 und 35 Watt angeboten. Angaben zu den Preisen und der Verfügbarkeit machte AMD indes nicht.
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Quelle: AMD

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(hoffentlich auch in ner "preiswerten" gamerfreundlichen Variante mit weniger CPU-Cores aber mehr GPU-Performance,
wie Intel es mit B370 vormacht)
(Preisangaben ohne Berücksichtigung aktueller RAM-Preise, tagesaktuell bitte mit Faktor 2 bis 20 multiplizieren.)
Auslastung bei 0%, Auslastung bei AI nutzen? 0%
Wofür sind die Kerne da? Um die AI zu unterstützen und performanter zu machen - Aussage KI.
Wo wird die Berechnung für die KI durchgeführt? In der Cloud.
Warum gibt es dann AI Recheneinheiten im Notebook, "damit die KI besser läuft."
Werden diese Rechenkerne irgendwie genutzt? Nein
War das Gerät aber teurer wegen einer AI überschrift? Ja
Merke den Fehler bei AI Unterstützten Prozessoren.
*: Die-Shots von Krackan/dem kleinen Gorgon finde ich gerade nicht; AMDs Codenamen dienen nicht gerade der leichten Informationsauffindung.
Auslastung bei 0%, Auslastung bei AI nutzen? 0%
Wofür sind die Kerne da? Um die AI zu unterstützen und performanter zu machen - Aussage KI.
Wo wird die Berechnung für die KI durchgeführt? In der Cloud.
Warum gibt es dann AI Recheneinheiten im Notebook, "damit die KI besser läuft."
Werden diese Rechenkerne irgendwie genutzt? Nein
War das Gerät aber teurer wegen einer AI überschrift? Ja
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Genauso ist es richtig, dass diese Hardware nicht geeignet ist, große Modelle lokal auszuführen. Da fehelen ein paar Größenordnungen an Rechenkapazität und vor allem Speichergröße und -bandbreite.
Es gibt aber mittlerweile überraschend starke kleine Sprachmodelle (bis zu etwa 4B Parametern), die ganz spezifisch im Edge Computing ihren Platz haben. Und genau diese Modelle sind mit diesen etwas schwachbrüstigen Lösungen durchaus performant und für eine Vielzahl von Einsatzzwecken verwendbar:
- In Zusammenarbeit mit einem Cloud Modell ist spekulatives Deocing hervorragend, denn es erhöht einerseits die Geschwindigkeit, verringert aber vor allem den (zum Teil sehr teuren) Tokenbedarf des Cloudmodells unter Verwendung einer Harness wie ClaudeCode, KiloCode, OpenCode etc.
- lokale Transkription von Meetings und Gesprächen (Datenschutz)
- Sortierung, Erfassung und Embedding von großen, vertraulichen Datenmengen für zukünftige Bearbeitung
- Recherchearbeit bis hin zu Deep Research
- Bilderfassung und Überwachung
- etc pp
Die Produkte kommen aus meiner Sicht zu früh, denn diese Anwendungsfelder sind noch sehr weit von einer flächendeckenden Implementierug entfernt, aber sie werden eindeutig ihre Existenzberechtigung haben.
Auslastung bei 0%, Auslastung bei AI nutzen? 0%
Wofür sind die Kerne da? Um die AI zu unterstützen und performanter zu machen - Aussage KI.
Wo wird die Berechnung für die KI durchgeführt? In der Cloud.
Warum gibt es dann AI Recheneinheiten im Notebook, "damit die KI besser läuft."
Werden diese Rechenkerne irgendwie genutzt? Nein
War das Gerät aber teurer wegen einer AI überschrift? Ja
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(hoffentlich auch in ner "preiswerten" gamerfreundlichen Variante mit weniger CPU-Cores aber mehr GPU-Performance,
wie Intel es mit B370 vormacht)