AMD Ryzen 9000F: AM5-Firmware für neue CPUs wird verteilt

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AMD Ryzen 9000F: AM5-Firmware für neue CPUs wird verteilt
Quelle: AMD

Der Ryzen 5 7500F auf Basis der Zen-4-Architektur war ein absoluter Preis-Leistungs-Tipp und gehörte nicht umsonst lange Zeit zu den beliebtesten Gaming-CPUs überhaupt. Jetzt bringen sich die Nachfolger auf Basis von Zen 5 in Position.

Der Ryzen 5 7500F auf Basis der Zen-4-Architektur ("Persephone") war ein absoluter Preis-Leistungs-Tipp für Spieler und gehörte nicht umsonst lange Zeit zu den beliebtesten Gaming-CPUs überhaupt. Jetzt bringen sich die Nachfolger auf Basis von Zen 5 ("Nirvana") in Position und könnten ohne integrierte GPU ("IGP") so einmal mehr die Position eines Preis-Leistungs-Champions einnehmen. Mit der neuesten Firmware AMD AGESA ComboAM5 PI 1.2.0.3f, welche unter anderem von MSI zwischenzeitlich als Beta ausgerollt wurde, sollen die neuen CPUs ohne die rudimentäre RDNA-2-IGP der aktuellen Ryzen 9000 unterstützt werden.

Möglicherweise handelt es sich dabei mit dem Ryzen 5 9500F um den direkten Nachfolger des Ryzen 5 7500F, aber auch über einen größeren Ryzen 7 9700F mit insgesamt 8 Zen-5-Prozessorkernen ohne IGP wurde zuletzt spekuliert. Da auch im offiziellen MSI-Forum von "CPUs aus der F-Serie" die Rede ist, dürfte wohl mit mindestens zwei Modellen zu rechnen sein. Die neue AM5-Firmware schließt außerdem die Sicherheitslücke CVE-2025-2884 in TPM 2.0 und fTPM.

AGESA 1.2.0.3f Quelle: MSI-Forum Nach der Veröffentlichung der neuesten Firmware hat MSI erstmals auch ein Speicherkit mit 192 GiByte DDR5-6000 in seine Kompatibilitätsliste aufgenommen, welches sich aus insgesamt vier 48 GiByte großen Speichermodulen zusammensetzt und damit eine hohe Kapazität mit hoher Speichergeschwindigkeit verbindet. Durch eine erweiterte Speicherunterstützung ("Enhanced Memory Support") wird ein Vollausbau mit 256 GiByte (4 × 64 GiByte) deutlich einfacher umzusetzen.

Bereits mit den letzten Firmware-Update ist die Speicherunterstützung der aktuellen AM5-Plattform deutlich besser geworden, sodass mittlerweile auch problemlos bis zu 192 GiByte mit 6.400 MT/s und Vollbestückung mit vier UDIMMs möglich sind. Die Verbesserungen beim RAM reichen bis AGESA ComboAM5PI 1.2.0.3a zurück.

Die neueste AM5-Firmware AGESA ComboAM5 PI 1.2.0.3f wird aktuell in Form von Beta-BIOS für das MSI MAG X870 Tomahawk WIFI und weitere Modelle mit X870(E)- und B850-Chipsatz ausgerollt.

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Quelle: MSI-Forum

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    • Kommentare (15)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von belle Volt-Modder(in)
        Ich habe mich schon an meinen Wegwerf-Prozessor gewöhnt.
        Reicht mir völlig und beherrscht sogar AVX512.
      • Von belle Volt-Modder(in)
        Ich habe mich schon an meinen Wegwerf-Prozessor gewöhnt.
        Reicht mir völlig und beherrscht sogar AVX512.
      • Von Pokerclock Kokü-Junkie (m/w)
        Wenn wieder so eine P/L-Kracher-CPU wie der 8400F dabei ist gerne, Wunderbare Wegwerf-CPU für den Schnäppchen-Winterkauf bei dem ganzen Black Friday, Prime Day, Cyber Monday Gedöns, um zu warten bis im Sommer die Preise für neue CPUs deutlich gefallen sind.
      • Von Zik7 Software-Overclocker(in)
        Zitat von qiller
        Spätestens wenn einem die GPU mal Probleme macht, ärgert man sich, eine CPU ohne iGPU gewählt zu haben.
        Nur, wenn man keine andere GPU mehr zu Hause hat! Ich hatte das Problem nur 1x in den letzten 10 Jahren.
        Ich brauche keine iGPU.
        Zitat von T-MAXX
        Da warte ich lieber auf den Zen 6, da wird sicherlich mehr für den Preis drin sein.
        Auf jeden Fall! Der Sprung der anderen 9000er (außer X3D) war nicht gerade hoch und viel teurer waren sie zu Beginn auch noch!
        Vielleicht erscheint ein 9600X3D zu einem guten Preis. Der könnte was werden.
      • Von T-MAXX Volt-Modder(in)
        Bin mit meiner 7400F zufrieden für den Übergang. Da warte ich lieber auf den Zen 6, da wird sicherlich mehr für den Preis drin sein.
      • Von belle Volt-Modder(in)
        Die Vorgänger-Karte hat man doch sowieso und ohne iGPU kann ich auch keine Grafikkarte vorab verkaufen um mit dem Geld eine teurere Karte zu refinanzieren. Gut,
        das würde ich wohl sowieso nie machen. 3 Monate auf iGPU würde ich nicht wollen, da kann man auch gleich länger sparen.

        Man sieht: Das hat nur Vorteile, zudem brauche ich meine olle Grafikkarte evtl. sowieso für andere Rechner-Notfälle in der Familie.
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