AMD Ryzen 7000: Gerüchte um mobile "Phoenix"-CPUs mit Zen 4
Während AMDs aktuelle Ryzen-5000-Mobilgeneration mit Codenamen "Cezanne" gerade erst im Kommen ist, gibt es bereits Hinweise zu den Nachfolgern.
"Rembrandt" soll bekanntlich der Name der nächsten Mobilprozessorgeneration von AMD auf Basis von "Zen 3+" sein, die voraussichtlich im nächsten Jahr die erst kürzlich gestarteten "Cezanne"-Modelle ablösen soll. Nun wurde laut einem Bericht von videocardz.com mit "Phoenix" ein weiterer Codename mit AMDs Ryzen-CPUs in Verbindung gebracht, der bereits im Sommer letzten Jahres aufgetaucht war und offenbar für jene Mobilprozessoren steht, die nach "Rembrandt" erscheinen werden.
Die designierte Ryzen-7000-Mobilreihe in Form von "Phoenix" würde demnach die ersten Modelle mit der kommenden "Zen 4"-Architektur abseits vom Desktop-Bereich bringen, während es im Fall von "Rembrandt" alias "Ryzen 6000 Mobile" mit "Zen 3+" wie erwähnt noch einen Zwischenschritt gibt.
Genau wie "Rembrandt" würde demnach auch "Phoenix" DDR5-Speicher unterstützen, dabei aber laut neuen Informationen des bekannten Leakers Patrick Schur mit FP8 statt FP7 auf einen neuen Laptop-Mainboard-Sockel setzen. Denkbar wäre laut Videocardz.com, dass hierfür die Einführung von PCI-E 5.0 ursächlich wird, die es mit "Rembrandt" wohl noch nicht gibt.
Zen 3+ als kolportierter Zwischenschritt
Was laut videocardz.com in dem Tweet nicht erwähnt, aber bisher vielfach kolportiert wurde, ist, dass die "Zen3+"-Serien "Rembrandt" (Mobile) und "Warhol" (Desktop) auf einem 6-nm-Fertigungsprozess setzen sollen. Dies hat AMD allerdings bisher nicht bestätigt, ebenso wie, dass der "Zen 3"-Refresh überhaupt stattfindet. In der Zwischenzeit würden "Phoenix" und "Raphael" (AM5-Desktop) in einem 5-nm-Prozess bei TSMC debütieren, was demnach derselbe Node ist, den "Genoa" (Epyc-Server-CPU-Serie auf Basis von "Zen 4") offiziell verwenden wird.
Hinsichtlich der Kern-/Thread-Konfiguration gibt es bisher ebenfalls nur Gerüchte, wonach der "Zen 4"-basierte "Genoa" bis zu 96 Kerne bieten könnte, was entweder auf eine erhöhte Anzahl von Kernen in jedem Chiplet zurückzuführen sei oder eher darauf, dass die CPU generell mehr Chiplets hat. Sollte dieses Szenario zutreffen, dann könnte "Phoenix" laut dem Bericht bis zu 12 Kerne bieten. Jedoch handelt es sich hierbei wie erwähnt bisher nur um unbestätigte Informationen, die zudem auf der anderen "Zen 4"-CPU basieren.
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Quelle: videocardz.com
Damit dürfte ein 5950x auf jeden Fall geschlagen werden.
Beispielsweise einen 5950X wird ADL sich mit seinem derzeit bekannten Maximalausbau als ADL-S 8+8 bestenfalls nähern, ihn aber nicht schlagen können. Die acht Golden Cove-Kerne werden zwar absehbar schneller als die ersten acht Zen-Kerne sein, ggf. gar mit deutlichem Abstand, aber der wird dennoch nicht groß genug sein um das durch die Gracemont-Kerne entstehende Defizit auf die verbleibenden acht Zen-Kerne auszugleichen, denn die Gracemont-Kerne sind auf Effizienz ausgelegt, d. h. deutlich weniger IPC als die Golden Cove-Kerne und voraussichtlich auch ein niedrigerer Maximaltakt.
Letzten Endes ist es aber auch Augenwischerei in solchen Situationen als eine Art Rettungsanker bzw. Notnagel immer den 16-Kerner anzuführen, da der für den Mainstream inkl. Gaming kaum eine Rolle spielt und nur ein Nischendasein führt, da die allerwenigsten Konsumenten bereit sind mehr als 500 € nur für eine CPU auszugeben. *)
Und darüber hianus wird man einfach abwarten müssen. Wenn die Leaks und Prognosen zutreffen, dürfte ein ADL 8+0 den 5800X deutlich hinter sich lassen können, voraussichtlich gar selbst als 5800XT (wenn das "T", wie im letzten Jahr nur auf marginale Optimierungen zurückzuführen ist). Aktuell weiß man aber noch nicht ob ein möglicher Zen3+ kommt, der den Namen auch verdient, also mehr als nur ein wenig Prozessoptimierung und Binning repräsentieren wird und der könnte noch ein paar wenige Prozentpunkte zusätzlich aufschlagen, was das Gesamtbild dann schon wieder deutlich knapper ausfallen lassen könnte.
Mit Blick auf den ADL 8+8 könnte Intel möglicherweise selbst mit AMDs 12-Kernern konkurrieren (wenn die Kerne parallel arbeiten können), bzw. wird sich damit dann gesichert mindestens in deren Leistungsbereich bewegen, d. h. Intel deckt damit schon etwa 95 % des Consumer-Marktes mit passenden Produkten ab und das könnte denen im Augenblick auch durchaus ausreichen, da deren Fokus derzeit eher auf dem Datacenter- und Mobile-Segment liegt. Außer aus vertriebs/marketingtechnischen Gründen hat Intel aktuell keinen übermäßigen Anreiz sich im Bereich um 16-CPU-Kerne für Consumer "lang" zu machen, weil das nur einen unwesentlichen Einfluss auf deren Bilanzen haben würde.
Für den relevanten Consumer-Marktanteil wird Intel dann voraussichtlich Ende 2021 den Rückstand nach langer Durststrecke weitestgehend geschlossen haben. Den Releasezyklen entsprechend wird dann AMD in 2022 mit Zen4 nachlegen aber Intel wird dann bereits darauf erneut mit einem absehbar konkurrenzfähigen Design folgen, entweder in deren eigenen 7nm oder aber mit möglicherweise TSMCs 5/4nm, wenn man sich tatsächlich für ein teilweises Outsourcing einger CPUs entschließen kann.
Schon vereinzelt angerissen, aber noch einmal als Erinnerung, weil daraus auch zwangsweise einige Schlussfolgerungen resultieren:
Bei den neuen Konsolen ist bei acht langsamen Zen2-Kernen mit bestenfalls 3,8 GHz schluss und dieses Limit wird auch die nächsten Jahre maßgeblich die PC-Titel beeinflussen und beschränken, sodass mehr CPU-Reserven hier überwiegend optional nur für Grafik-BlinkBlink und mehr Fps verwendet werden, jedoch nicht für spielmechanikrelevante Dinge, denn derartiges könnte man nur in einem PC-Only-Titel realisieren und selbst hier werden die wenigsten Entwickler/Publisher bereit sein sich den Absatzmarkt künstlich einzuschränken, da selbst 12-Kerner nur in vergleichsweise verschwindend geringer Zahl im Markt vorhanden sind. (Bei Steam im Januar bestenfalls 1,1 % aller Desktop-Systemen.)
*) Beispielsweise beim Gaming weist PCGH dem 5950X ggü. dem 5600X nur +8 % mehr Index-Punkte zu für aktuell etwa +195 % Aufpreis, d. h. eine diesbezüglich eher weniger sinnvolle Wahl. Liebäugelt man mit dem 16-Kerner, sollte man auch besser noch ein paar zusätzliche Workloads haben, die von der CPU tatsächlich Gebrauch machen, denn andernfalls wäre das zusätzliche Geld besser in bspw. die GPU investiert.
Entsprechend ist der Mainstream auch nicht bereit eine derartige CPU in nennenswertem Umfang zu kaufen und das Produkt bleibt auch auf absehbare Zeit ein reines Nischenprodukt und dient bspw. AMD vorrangig als Halo-Produkt.
MfG
Somit habe ich keinen Stress, lehne mich zurück, und wenn die Hardware erscheint, die den "Habenwill" Faktor hat, dann schlag ich zu.
Momentan hat das eigentlich sehr wenig Hardware (Stromverbrauch bei Intel, auch bei AMD im Idle, USB Probleme bei AMD.... GPU Features, Verfügbarkeit etc), und erst recht nicht zu dem Preis
Wobei auch entscheidend: in 2-3 Jahren kommen die Spiele die um die neue Konsolengeneration herum entwickelt wurden, wenn ich mich dann mit neuer Hardware eindecke, wirds wieder ne Weile reichen. Außerdem ist dann Raytracing in Hardware nochmal eine Generation weiterentwickelt, ebenso DLSS/Superresolution
MfG
MfG
Wobei auch entscheidend: in 2-3 Jahren kommen die Spiele die um die neue Konsolengeneration herum entwickelt wurden, wenn ich mich dann mit neuer Hardware eindecke, wirds wieder ne Weile reichen. Außerdem ist dann Raytracing in Hardware nochmal eine Generation weiterentwickelt, ebenso DLSS/Superresolution
Damit dürfte ein 5950x auf jeden Fall geschlagen werden.
Oder meinst du nur SIngel thread?
Pcie 5.0?
oder was, bis jetzt sehe ich nichts was die nicht schon haben was intel noch bringt (oder auch nicht)