Neue Zahlen: AMD feiert mehr Marktanteile bei Desktop und Server
Die Analysten von Mercury Research haben erneut ihren Bericht über die CPU-Marktanteile veröffentlicht. AMD konnte dabei wieder einmal zulegen.
Der neue Quartalsbericht von Mercury Research ist erschienen, der sich mit den CPU-Marktanteilen beschäftigt. Bereits in den vergangenen Quartalen konnten die Analysten erhöhte Zahlen bei AMD verkünden. Dies setzt sich auch im ersten Quartal 2024 fort. So soll unter anderem die gestiegene Nachfrage nach den Prozessoren der vierten Generation der Epyc- sowie der Ryzen-8000-Serie für das Plus bei den Marktanteilen verantwortlich sein.
AMD legt im Server- und Client-Bereich zu
Laut den Zahlen der Analysten konnte AMD im ersten Quartal des Jahres sowohl bei den Stückzahlen als auch beim Umsatz Marktanteile bei Servern und Consumer-PCs gewinnen. Der Anteil bei Servern stieg im Jahresvergleich um 5,2 Prozent und im Quartalsvergleich um 1,2 Prozentpunkte auf einen neuen Rekordwert von 33 Prozent. Der Umsatz mit Server-CPUs konnte aufgrund der Nachfrage von Unternehmen sowie der verstärkten Nutzung von Cloud-Lösungen gesteigert werden.
Betrachtet man den gesamten Client-Markt, so konnte sich der Anteil von AMD im Jahresvergleich im ersten Quartal 2024 um 3,8 Prozentpunkte auf 16,3 Prozent steigern, während der Umsatzanteil bei 20,6 Prozent lag. Ein Faktor hierbei waren die Verkäufe mobiler Ryzen-CPUs, die sich im Jahresvergleich durch die Markteinführung neuer Ryzen-8040-Notebooks fast verdoppelten.
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Bei den Prozessoren für Desktop-PCs konnte AMD auf einen Anteil von 23,9 Prozent bei den Stückzahlen sowie 19,2 Prozent beim Umsatz zulegen, verglichen zu 19,2 Prozent und 15,4 Prozent im Vorjahresquartal. Laut dem Unternehmen sei dafür nicht ein einziges Produkt verantwortlich. Vielmehr seien die Zuwächse auf die Markteinführung der Ryzen-8000/Ryzen-Pro-8000-Serie für Mainstream-Desktops und ihres Erfolgs bei PC-Herstellern zurückzuführen.
Auch im Mobile-Sektor konnte sich das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahresquartal verbessern. So wuchs der Anteil von AMD von 16,2 Prozentpunkten im ersten Quartal 2023 auf 19,3 Prozentpunkte im ersten Quartal 2024. Der Umsatzanteil stieg von 10,9 Prozent im Vorjahresquartal auf 16,3 Prozent im ersten Quartal 2024 deutlich.
Quelle: Tom's Hardware
1. Originaltext von PCGH:
"Laut den Zahlen der Analysten konnte AMD im ersten Quartal des Jahres sowohl bei den Stückzahlen als auch beim Umsatz Marktanteile bei Servern und Consumer-PCs gewinnen. Der Anteil bei Servern stieg im Jahres- vergleich um 5,2 Prozent und im Quartalsvergleich um 1,2 Prozentpunkte auf einen neuen Rekordwert von 33 Prozent."
Richtig muss es heißen: Laut den Zahlen der Analysten konnte AMD im ersten Quartal des Jahres sowohl bei den Stückzahlen als auch beim Umsatz Marktanteile bei Servern und Consumer-PCs gewinnen. Der Umsatzanteil bei Servern stieg im Jahresvergleich um 5,2 Prozentpunkte und im Quartalsvergleich um 1,2 Prozentpunkte auf einen neuen Rekordwert von 33 Prozent.
2. Originaltext von PCGH:
Betrachtet man den gesamten Client-Markt, so konnte sich der Anteil von AMD im Jahresvergleich im ersten Quartal 2024 um 3,8 Prozentpunkte auf 16,3 Prozent steigern, während der Umsatzanteil bei 20,6 Prozent lag.
Richtig muss es heißen:
Betrachtet man den gesamten Client-Markt, so konnte sich der Umsatzanteil von AMD im Jahresvergleich im ersten Quartal 2024 um 3,8 Prozentpunkte auf 16,3 Prozent steigern, während er bei den Stückzahlen bei 20,6 Prozent lag.
3. Originaltext von PCGH:
Auch im Mobile-Sektor konnte sich das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahresquartal verbessern. So wuchs der Anteil von AMD von 16,2 Prozentpunkten im ersten Quartal 2023 auf 19,3 Prozentpunkte im ersten Quartal 2024. Der Umsatzanteil stieg von 10,9 Prozent im Vorjahresquartal auf 16,3 Prozent im ersten Quartal 2024 deutlich.
Richtig muss es heißen:
Auch im Mobile-Sektor konnte sich das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahresquartal verbessern. So wuchsen die Stückzahlen von AMD von 16,2 Prozent im ersten Quartal 2023 auf 19,3 Prozent im ersten Quartal 2024. Der Umsatzanteil stieg von 10,9 Prozent im Vorjahresquartal auf 14,9 Prozent im ersten Quartal 2024 deutlich.
NVidia könnte bestimmt doppelt so viele "AI Beschleuniger" verkaufen. Die Nachfrage ist da. Das Produkt aber nicht in dem Umfang verfügbar. Man würde auch mit einer höheren Produktion wohl eine Que für die tatsächliche Allocation haben.
Intel hat sich zu lange ausgeruht. Und wirklich innovativ waren die Partner am Ende auch nicht mehr. Während SuperMicro und Konsorten einen "Epyc Server" nach dem anderen auf den Markt bringen. Wurde es um Intel relativ leise. Alles was man dort bieten kann sind "On DIE AI Beschleuniger" mit denen man in sehr limitierten Umfang/Anwendungsszenario einen Vorteil erziehen kann.
Aktuell lebt Intel noch von seinem sehr guten Ruf in Hinblick auf "long term stability". Und die 4 Eckpfeile für Entscheidungsträger sind dann letztlich: Performance - Scalebility -Efficency - Stability. Kosten sind nachrangig in der Betrachtung. Sowohl bei der Anschaffung als auch dem "Unterhalt". Bei 3 dieser Eckpfeiler liegt AMD vorn(z.T. deutlich). Und der letzte das §Stability" Argument kommt auch sehr stark zum Einsturz mittlerweile.
Aber keine Sorge: AMD wird nicht auf Ewigkeiten auf dem Thron sitzen. Das hat im Laufe der "technologischen Evolution" noch kein Unternehmen geschaft. Irgendwann sind sie alle zumindest mal gefallen. Viele sind sogar ganz verschwunden. In ein paar Jahren kommt ein 19 Jähriger um die Ecke der den nächsten revolutionären Step einleitet. Und alles auf links dreht.
So what.
Wer es etwas teurer will, kann davon ab zu Threadripper greifen. Für Spieler:innen ist das aber weitgehend sinnfrei. Diese CPUs sind jedoch auch noch meilenweit weg von Intels früheren 20'000$-CPUs.
Davon ab, Intel wird nicht so schnell Geschichte werden, ohne irgendwelche völlig unerwarteten Superereignissen. Dazu sind sie immer noch marktwirtschaftlich viel zu übermächtig, trotz mittlerweile relativ breit klar unterlegener Technologie, und wären immer noch sehr mächtig bei einem angemesseren Marktanteil von 40-50%. In dem Marktzustand wären wir in einem idealen Range für uns Konsument:innen, da die Chance für langfristig moderate Preise so am höchsten wäre. Ich empfehle daher statt ausgeprägt schwarz-weiss, bisschen mehr bunt zu denken.