Desktop, Server und Notebook: AMD erhöht CPU-Marktanteile in jedem Bereich

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09.11.2023 07:00 Wie die Jahresvergleichszahlen des aktuellsten Quartalsberichts von Mercury Research belegen, konnte AMD im dritten Quartal 2023 in allen relevanten Bereichen CPU-Marktanteile hinzugewinnen. Dies soll auf das starke Wachstum der vierten Generation der Epyc-Prozessoren und Ryzen 7000 zurückzuführen sein, so das Marktforschungsunternehmen.

Wie der Jahresvergleichszahlen des aktuellsten Quartalsberichts von Mercury Research belegen, konnte AMD im dritten Quartal 2023 in allen relevanten Bereichen, dem Desktop, den Servern und im Notebook, CPU-Marktanteile hinzugewinnen. Dies soll auf das starke Wachstum der vierten Generation der Epyc-Prozessoren und Desktop-Prozessoren der Serie Ryzen 7000 zurückzuführen sein, so das Marktforschungsunternehmen aus Rumänien in seinem Bericht.

AMD baut seine CPU-Marktanteile mit Ryzen und Epyc aus

Die Verkäufe von Ryzen und Epyc haben im gerade abgeschlossenen dritten Quartal des Jahres 2023 deutlich angezogen. Die Jahresvergleichszahlen von Mercury Research zeigen die nachfolgenden Marktanteilsgewinne für AMD:

  • Server: +5,8 Prozentpunkte
  • Desktops: +5,3 Prozentpunkte
  • Notebooks: +3,8 Prozentpunkte

Im direkten Quartalsvergleich konnte AMD demnach gemessen am zweiten Quartal 2023 ebenfalls beachtliche Zuwächse verzeichnen:

  • Serveranteile: +4,7 Prozentpunkte ("(...) getrieben durch die solide Nachfrage nach den Epyc-Prozessorfamilien der dritten und vierten Generation.")
  • Mobile Geräte: +2,9 Prozentpunkte ("(...) dank über 50 Notebook-Designs mit Ryzen AI und steigenden Verkäufen der Ryzen 7000 Prozessoren mit einem integrierten Neural-Prozessor ("NPU") vom Typ Ryzen AI.")

Laut AMDs aktuellen Quartalsergebnissen, über die PCGH bereits gesondert berichtet hat, stieg der Umsatz mit Epyc-CPUs der vierten Generation im Vergleich zum Vorquartal um mehr als 50 Prozent.

Mehr Umsatz und mehr Gewinn dank Ryzen und Radeon

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, dem dritten Quartal 2022, konnte AMD seinen Gesamtumsatz von 5,6 auf 5,8 Milliarden US-Dollar ausbauen und somit um 4 Prozent steigern. Der Gewinn stieg von vormals 66 Millionen auf jetzt 299 Millionen US-Dollar, was hauptsächlich den Consumer-Produkten der Serien Ryzen und Radeon RX zu verdanken ist, die sich im abgelaufenen Quartal sehr gut verkauft haben.

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Neben den florierenden Geschäften in den Segmenten "Gaming" und "Client" weisen die Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2023 (PDF) auch starke Verkaufszahlen für die Epyc-Prozessoren aus. Im Segment "Data Center" kosten die Investitionen in die kommende Generation aber aktuell Geld, was den Gewinn schmälert. Dennoch verkaufen sich die Epyc 9004 im Enterprise-Segment aktuell hervorragend.

Aussichten bleiben dank Ryzen und Epyc mit Zen 5 sehr gut

Im professionellen Enterprise-Segment stehen im nächsten Quartal die kommenden Epyc-Prozessoren ("Turin") auf Basis von Zen 5 sowie der riesige KI-Beschleuniger Instinct MI300 mit 24 Zen-4-Prozessorkernen und 128 GiByte HBM3-VRAM an, außerdem taucht Ryzen 8000 bereits deutlich sichtbar am Horizont auf.

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Quelle: Mercury Research

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    • Kommentare (10)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DaXXes Freizeitschrauber(in)
        Sony will weitere 16 Millionen Einheiten der PS 5 verkaufen und Microsoft lässt da mit der X-Box bestimmt auch nicht locker. Bei solchen Stückzahlen muss doch auch bei AMD ein bisschen was hängen bleiben.
        Wenn es für AMD bei den OEM Geräten und Laptops nicht so ganz rund läuft, dann wenigstens bei den Konsolen.

        Welchen Hardware-Lieferanten nutzt eigentlich Nintendo für die Konsolen?
      • Von DaXXes Freizeitschrauber(in)
        Sony will weitere 16 Millionen Einheiten der PS 5 verkaufen und Microsoft lässt da mit der X-Box bestimmt auch nicht locker. Bei solchen Stückzahlen muss doch auch bei AMD ein bisschen was hängen bleiben.
        Wenn es für AMD bei den OEM Geräten und Laptops nicht so ganz rund läuft, dann wenigstens bei den Konsolen.

        Welchen Hardware-Lieferanten nutzt eigentlich Nintendo für die Konsolen?
      • Von Shinna Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von rum
        Die Grafikkartensparte lahmt
        Jein. Man legt inzwischen auch einen sehr hohen Wert auf Beschleuniger. Damit kann man halt mehr Geld verdienen als an den Consumer GPUs.
        Zitat von rum
        Scheiss halt auf ein 4090 Konkurenzprodukt oder Prestige.
        Machen sie doch bei der kommenden Generation. Da wird es kein Highend Model geben.
        Zitat von rum
        Stark finde ich Ryzen und Epyc aber auch; da muss ich AMD auch etwas Respekt zollen.
        Der wahre Geniestreich war doch rechtzeitig zu erkennen, dass man mit dem CCX Design und kleinerer Node einen deutlich Vorteil bei den Produktionskosten hat. Und diesen auch je nach Marktlage entsprechend ausgenutzt hat. Das soll die erbrachten Leistungen aber in keinster Weise schmälern. Gerade im Bereich der Effizienz setzt man starke Ausrufezeichen.

        Die "neuen Epyc" auf Basis von Zen4c werden sich denke ich sehr gut verkaufen. Es gibt genug Lizenzmodele die auf "per Socket" fußen. Von Software die auch weniger über Cache als Cores skaliert. 4 Sockets mit jeweils 128 Cores in einem 3HE oder 4HE System ist schon schmackhaft für viele Betreiber. AMD zaubert mehr und mehr "individualisierte Lösungen" aus dem Hut. Und verdient damit gutes Geld.
      • Von G4mest3r BIOS-Overclocker(in)
        Krass, das Serverwachstum! In nur 5 Jahren ...

        Schon wieder >5% +
      • Von Ion_Tichy Freizeitschrauber(in)
        Und wie hoch sind jetzt die Marktanteile?
      • Von Schnitzelnator Software-Overclocker(in)
        Als Linuxnutzer geht man in der Regel auch auf AMD, wegen der Open Source Treiber. Und in SteamDeck, Xbox und PS5 sind ebenfalls CPU und Grafikeinheit von AMD.

        AMD hat aber noch Probleme, die GPUs trotz gutem Preis-/Leistungsverhältnis in die OEM-Rechner zu bekommen. Daran müssen sie weiter arbeiten.

        Auch am Idle-Stromverbrauch der Grafikkarten müssen sie noch arbeiten.

        Wenn AMD in der Lage ist, so weiterzumachen, sieht der Prozessormarkt aber in ein paar Jahren wieder augeglichener aufgeteilt aus.
      Direkt zum Diskussionsende
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