Server-CPUs: AMD Epyc 9005 demütigt Intel Xeon 6 episch
AMD baut seinen Vorsprung im Bereich der professionellen Server-CPUs für High-Performance Computing ("HPC") weiter aus. Die neuesten Epyc 9005 ("Turin") demütigen Intel Xeon 6 ("Granite Rapids") hinsichtlich Effizienz und Leistung episch.
Was die technischen Spezifikationen der aktuellen Server-Prozessoren der Familien AMD Epyc 9005 und Intel Xeon 6 in einer direkten Gegenüberstellung bereits erahnen lassen, haben erste Benchmarks der Webseite Phoronix jetzt noch einmal mehr als deutlich unterstrichen: Intels Granite Rapids sieht gegenüber AMDs Turin kein Land und geht schier hoffnungslos unter. AMD Epyc 9005 ist schneller, effizienter und günstiger. Ein AMD Epyc 9755 mit 128 Zen-5-Prozessorkernen kann bei dem gemittelten Gesamtranking zwei Intel Xeon 6980P mit 256C/512T in den Serveranwendungen hinter sich lassen, was schier beeindruckend ist.
Quelle: Phoronix
Neben dem Epyc 9755 ("Turin Classic") mit 128 Zen-5-Prozessorkernen schlägt auch der Epyc 9965 ("Turin Dense") mit 192 Prozessorkernen auf Basis von Zen 5c alles, was Intel in seinem Server-Portfolio zu bieten hat. Im direkten Vergleich der mit jeweils zwei Prozessoren ausgerüsteten Dual-Sockel-Systemen ("2P") ist die Dominanz von Epyc absolut erdrückend. Das gemittelte Ergebnis der 140 Leistungsvergleiche sieht einen Vorsprung von 40 Prozent für AMD.
Quelle: Phoronix
AMDs neue Server-CPUs erreichen eine deutlich höhere Leistung als Intels Xeon 6 und das bei derselben TDP-Einstufung von 500 Watt. Die Effizienz von Epyc 9005 ("Turin") ist dementsprechend offenkundig höher und das bei einem signifikant günstigeren Anschaffungspreis. Während der Epyc 9755 für 12.984 US-Dollar über die Ladentheke geht, kostet der Intel Xeon 6980P exakt 17.800 US-Dollar.
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Quelle: Phoronix

Es ist genau das gleiche wie bei Intel, eben diese BIOS Aktulisierungen nebst Microcode Anpassungen machen heuer in meinen Augen einen wesentlichen Teil der Arbeit aus. Ich weiß, dass gerade im kleinen mittelständischen Bereich so etwas komplett vernachlässigt wird, halte es halt für maximal falsch. Ein Blick in die Policen einer Cyberversicherung (welche heute wohl Standard sein sollte) reicht aus um zu bemerken, "mach mal lieber". Problem sind hier auch eher die ITler, die gerne alles remote machen wollen und BIOS ist halt ne Geschichte, wo ich lieber vor Ort wäre.
Microsoft bietet da aber eben auch PowerShell an, was ich für ähnlich mächtig wie die Shell von Linux halte, man kann nahezu alles darüber regeln. Selbst einige der ITler waren verblüfft, wie simpel man komplette Backups fahren kann mit Powershell (ich rede nicht von einfachen Robocopy Befehlen). Aber auch hier wie so oft, was der Bauer nicht kennt!!!
kenne die Situation von damals nicht so haarklein, aber selbst heuer (in den letzten 3 oder 4 Jahren) ist es doch sehr offensichtlich, wie AMD gemieden wird von einigen OEMs. Bei Dell bspw. sind die ersten 4 Treffer für Rack Server von Intel, dann folgt ein AMD System, zwei Intel und dann tatsächlich viele AMDs. Aber eben auch, die ersten 4 Treffer sind Intel, HPE sind es die ersten 6 Systeme die Intel befeuert sind, Fujitsu sind es die ersten 4 und das geht dann bei den anderen Herstellern ja so weiter.
Es ist und bleibt ein Problem mit zuverlässigen Lieferungen und Support, gar nicht mit der Hardware an sich.
Ich kenne die Situation bei Serverboards und deren BIOS nicht, aber wenn das ähnlich läuft wie am Desktop mit den AGESA Updates gehört das nicht in den Server Markt.
Wobei natürlich auch Intel mit Sapphire Rapids höchstpeinlich agiert hat, man schaue sich nur den Test auf CB an.
Ich finde prinzipiell beeindruckend was AMD geschafft hat, hoffe insgesamt auf einen öffneten Wettkampf.
Mal schauen was Intel Hardware mäßig entgegensetzen kann nächstes Jahr. Entgegen AMD braucht Intel Grad jeden Erfolg
Wie gesagt, ich sehe gerade unter Windows (also wenn die VMs Windows nutzen) keinen großen Vorteil bei VMWare