AMD-Chipsatztreiber: Update mit Performance Optimizer für Ryzen 7000X3D und mehr
AMD hat eine neue Version seiner Chipsatztreiber für aktuelle und ältere Plattformen veröffentlicht. Mit dabei ist etwa ein Update für die neuen Ryzen 7000X3D-CPUs.
Nachdem es kürzlich ein Ausblick auf einen neuen Chipsatztreiber gegeben hatte, ist mit Version 5.02.19.2221 nun auch die nächste Auflage der Treibersammlung für Mainboards mit AMD-Sockel erschienen - wenn auch eine andere Version als zuletzt durchgesickert. Zu den Highlights zählen laut den Release-Notes nichtsdestotrotz der Support für die neuen Ryzen-7000X3D-Prozessoren sowie die Ryzen-7045HX-Reihe im Mobile-Bereich, ebenso wie diverse Fehlerbehebungen.
Für die jüngst erschienenen Modelle Ryzen 9 7900X3D und 7950X3D gibt es demnach unter anderem den bereits gesichteten Performance Optimizer in Version 1.0.0.7. Dieser soll fortlaufend gepflegt, bei den Ryzen-Prozessoren mit 3D-V-Cache dynamisch festlegen können, ob Anwendungen besser auf dem CCD mit dem Stapel-Cache berechnet werden oder auf dem CCD ohne, dafür aber mit mehr Takt.
AMD-Chipsatztreiber: Bugfixes und Download
Hinsichtlich der Fehlerbehebungen gibt es unter anderem Aktualisierungen an AMDs PCI Device-Treiber, dem I2C-Teiber, dem MicroPEP-Treiber sowie dem USB4 CM-Treiber, AMS Mailbox-Treiber und S0i3 Filter-Treiber. Derweil kann es noch zu kleineren bekannten Problemen mit der Installationsroutine kommen, wie etwa ein notwendiger manueller Neustart oder einem Fehlschlag bei benutzerdefinierter Installation.
Sämtliche vorgenommenen Fehlerbehebungen und der Download-Link für Windows 10 und 11 finden sich in den Release-Notes auf der offiziellen Webseite. Die aktualisierten Chipsatztreiber mit den Bugfixes sind dabei nicht nur für die neuen AM5-CPUs gedacht, sondern auch für ältere AM4-Chipsätze oder die HEDT- und Workstation-Plattformen TRX40/WRX80, wie AMD in einer Übersicht auf der Support-Seite aufschlüsselt.

Durch die Einstellung Global C State Control, bzw Preferred Cores. Sollte das Betriebssystem sowieso die Hauptthreads auf die schnellsten Kerne verteilen. Sowas kann ich ja schon bei meinen 5800x beobachten. Kurz und knapp eine sinnvolle Last Verteilung gibt ja scheinbar schon länger.
Aber jetzt wenn ich länger drüber nachdenke. Kann schon sein das AMD es sich das zu simpel macht und nicht wirklich viel geändert hat, vielleicht kann man das auch nicht.
Ich muss das unbedingt im Büro selbst noch testen. Wenn es wirklich der Fall ist, ********************* ich denen auf den Tisch, das hatte ich denen schon gemeldet.
Die Thread Affinität kann den gleichen Effekt haben, ist aber im Grunde was anderes. Hier werden keine Kerne geparkt, sondern Zuweisungen forciert.
Ansonsten würden spiele kerne aus dem Takt und dem X3D CCD ansprechen und die ganze Performance wäre durch die Bank und benches wonky
Die CPPC Probleme sind ja nicht neu.. auch ryzen 3000 hat sie...
Bei ryzen 5000 wurde es bedeutend besser da mehr Kerne pro CCD vorhanden waren.
Wie gesagt bisher war es zum spielen vorteilhafter CPPC zu deaktivieren weil AMD das sheduling nicht hinbekommen hat..
Und zuviel Schrott mit auf die gleichen kerne gelegt wurde wo auch das Spiel drauf liegt.
Je nach Game können das schon Mal 10 oder 15% bessere Minfps sein.
Ich denke das ist so gewollt und auch sehr gut so
Die neuen Chipsatztreiber gibt es ja auch für AM4 und CPPC wird explizit angesprochen:
" AMD Ryzen™ Power Plans (required for UEFI CPPC2 in Windows® 11)
AMD Ryzen™ Power Provisioning Package (required for UEFI CPPC2 support with "Zen 3" and later in Windows® 11)"
Wobei die Pläne aber nicht explizit als "Ryzen Power Plan" in meinen Energieoptionen auftauchen.