Neuer AMD-Chipsatztreiber macht Windows fit für Ryzen 7000X3D

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Über Twitter wurden die Inhalte von AMDs neuem Chipsatztreiber geleakt, der in den kommenden Tagen offiziell erscheinen sollte.
Quelle: AMD

Über Twitter wurden die Inhalte von AMDs neuem Chipsatztreiber geleakt, der in den kommenden Tagen offiziell erscheinen sollte. Am wohl interessantesten ist die Änderung des "AMD 3D V-Cache Performance Optimizer", der Windows 10 und 11 auf die neuen CPUs, Ryzen 9 7950X3D und 7900X3D, vorbereitet, die kommenden Dienstag auf den Markt kommen.

Ende Februar wird es auf der CPU-Warte interessant, wenn AMD die ersten zwei von drei Modellen mit zusätzlichem 3D-V-Cache in Höhe von 64 MiByte auf den Markt bringt. Den Start macht das Flaggschiff Ryzen 9 7950X3D mit 16 Kernen sowie der 12 Kerner Ryzen 9 7900X3D. Beide Prozessoren sind ab dem 28. Februar käuflich zu erwerben. Den Dritten im Bunde, den Ryzen 7 7800X3D, der das direkte Erbe der "schnellsten Gaming-CPU" aus dem vergangenen Jahr antritt, auch bekannt als Ryzen 7 5800X3D, behält sich AMD noch bis Anfang April vor.

Neuer Chipsatztreiber mit 3D-V-Cache Performance Optimizer

Im Rahmen der Veröffentlichung der neuen CPUs wird AMD auch einen neuen Chipsatztreiber auf den Weg bringen. Offiziell ist dieser noch nicht, doch Twitter-Nutzer "9550pro" hat kürzlich die Liste mit Inhalten von Version 5.01.29.2026 WHQL veröffentlicht. Teil dieses Treibers ist der "AMD-3D-V-Cache-Performance-Optimizer"-Treiber, Version 1.0.0.7, für Windows 10 und 11. Microsofts Betriebssystem soll somit für die ungewöhnliche Struktur der neuen CPUs sensibilisiert werden, denn in diesem Fall sitzt der zusätzliche 3D-V-Cache nur auf einem der beiden CCDs, während es sich bei dem anderen um einen "gewöhnlichen Zen-4-Die" handelt.

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Die Performance soll damit in der Theorie vor allem in weniger parallelisierten Workloads wie bei Spielen positiv beeinflusst werden. Im Gegensatz zu den X-Modellen, die vergangenes Jahr erschienen sind, verfügen der 7950X3D sowie der 7900X3D jedenfalls über deutlich mehr Gesamt-Cache, nämlich 144 respektive 140 MiB. Die CPUs sind zudem mit einer Leistungsaufnahme von 120 Watt und Listenpreisen von 699 und 599 US-Dollar versehen. Der neue Chipsatztreiber mit der von 9550pro veröffentlichten Inhaltsliste sollte nicht mehr lange auf sich warten lassen, bis AMD diesen auch offiziell ankündigt, denn der Release für die ersten beiden Prozessoren steht bekanntlich schon vor der Tür.

Quelle: via 9550pro

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    • Kommentare (21)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von 0ldN3rd
        Ich denke das ist ne strategische Entscheidung... CCDs sammeln bis genügend für nen 6-Kerner vorhanden sind, denn die Nachfrage dürfte ungleich höher sein. Wenn 6 und 8-Kerner direkt am Start wären, gäbs ja auch wieder gemaule, wenn nicht genügend verfügbar sind und die Scalper die Preise treiben...
        Die grundsätzliche Funktionsfähigkeit von Kernen müsste AMD eigentlich überprüfen können, bevor sie den Cache aufsetzen und dass sie bei der Bearbeitung des Siliziums nur 1-2 Kerne beschädigen, aber den Rest intakt lassen, ist sehr unwahrscheinlich. Entweder der Chip ist nach dem Zusammenfügen komplett unbrauchbar oder aber AMD hat einen 8-Kern-V-Cache-CCD. Vereinzelt wird es Exemplare geben, bei denen man zu spät erkennt, dass nicht alle Kerne den vollen Takt eines 7800X3D mitmachen, aber das werden nicht viele sein. AMD kann also keinen "7600X3D" aus Ausschuss anbieten, weil es zu wenig Ausschuss dieser Art gibt.

        Es bliebe nur die Möglichkeit von Downlabeling. Aber das macht man normalerweise, um zusätzliche Kunden mit knappem Budget abzugreifen – was mit einer CPU, die rund 70 Prozent der normalen CCD-Fläche noch einmal zusätzlich für Cache sowie aufwendige Nachbearbeitungen und modernstes Packaging erfordert, schwierig wird. Ein 7600X3D würde sich für AMD nur lohnen, wenn sie ihn mit einem der zusätzlichen Ausgaben angemessenen Aufpreis verkaufen könnten. Aber dann wäre er sicherlich teurer als ein 7700X und würde sich am Markt schwer tun.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von 0ldN3rd
        Ich denke das ist ne strategische Entscheidung... CCDs sammeln bis genügend für nen 6-Kerner vorhanden sind, denn die Nachfrage dürfte ungleich höher sein. Wenn 6 und 8-Kerner direkt am Start wären, gäbs ja auch wieder gemaule, wenn nicht genügend verfügbar sind und die Scalper die Preise treiben...
        Die grundsätzliche Funktionsfähigkeit von Kernen müsste AMD eigentlich überprüfen können, bevor sie den Cache aufsetzen und dass sie bei der Bearbeitung des Siliziums nur 1-2 Kerne beschädigen, aber den Rest intakt lassen, ist sehr unwahrscheinlich. Entweder der Chip ist nach dem Zusammenfügen komplett unbrauchbar oder aber AMD hat einen 8-Kern-V-Cache-CCD. Vereinzelt wird es Exemplare geben, bei denen man zu spät erkennt, dass nicht alle Kerne den vollen Takt eines 7800X3D mitmachen, aber das werden nicht viele sein. AMD kann also keinen "7600X3D" aus Ausschuss anbieten, weil es zu wenig Ausschuss dieser Art gibt.

        Es bliebe nur die Möglichkeit von Downlabeling. Aber das macht man normalerweise, um zusätzliche Kunden mit knappem Budget abzugreifen – was mit einer CPU, die rund 70 Prozent der normalen CCD-Fläche noch einmal zusätzlich für Cache sowie aufwendige Nachbearbeitungen und modernstes Packaging erfordert, schwierig wird. Ein 7600X3D würde sich für AMD nur lohnen, wenn sie ihn mit einem der zusätzlichen Ausgaben angemessenen Aufpreis verkaufen könnten. Aber dann wäre er sicherlich teurer als ein 7700X und würde sich am Markt schwer tun.
      • Von Lohnkrake
        Zitat von chill_eule
        Und wer kann nicht warten?
        Die armen Schweine, deren Hardware kaputt gegangen ist oder die Leute, denen der Preis sowieso egal ist, weil sie einfach den neuesten und heißesten shice haben müssen.
        Sowohl als auch.
      • Von chill_eule Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Lohnkrake
        Ganz einfach, die die nicht warten können kaufen den 12-/16-Kerner.
        Und wer kann nicht warten?
        Die armen Schweine, deren Hardware kaputt gegangen ist oder die Leute, denen der Preis sowieso egal ist, weil sie einfach den neuesten und heißesten shice haben müssen.
      • Von Lohnkrake
        Zitat von chill_eule
        Hä?
        Schon mal das Wort "Warten" gehört?

        Dass hier immer Alle davon ausgehen, das man zu release sofort die neue hardware kaufen muss

        Die auch gamer anwenden können, bevor sie kaufen

        Eine günstige AM4 Plattform mit nem 5800X3D oder einen i5-13600K, wenn er jetzt aktuell bezahlbare und brachiale Leistung braucht.
        Ja, wie gesagt. Zeit für Feierabend. Sowas macht mich ungeduldig.
        Ich fürchte, dass ich nicht der einzige bin. ?
        Wer jetzt upgraden will, muss halt 12-Kerne im Rechenknecht haben.
        Wer warten kann ist der Gewinner.
      • Von chill_eule Kokü-Junkie (m/w)
        Hä?
        Schon mal das Wort "Warten" gehört?

        Dass hier immer Alle davon ausgehen, das man zu release sofort die neue hardware kaufen muss
        Zitat von Lohnkrake
        strategische Überlegungen
        Die auch gamer anwenden können, bevor sie kaufen
        Zitat von Lohnkrake
        Der Gamer kauft also
        Eine günstige AM4 Plattform mit nem 5800X3D oder einen i5-13600K, wenn er jetzt aktuell bezahlbare und brachiale Leistung braucht.
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