Ryzen 7000X3D: AMD mit Preisen und gestaffeltem Release
Etwas überraschend hat AMD bei seinen drei X3D-Prozessoren auf Zen-4-Basis nachgelegt. So werden Ryzen 9 7900X3D und 7950X3D am 28.2. für 599 und 699 USD erscheinen, der Achtkerner 7800X3D folgt deutlich später am 6.4. für 449 USD.
Die fehlenden Puzzlestücke rund um den Release der Ryzen-7000X3D-Serie werden weniger. AMD hat gestern Abend etwas überraschend einige der noch fehlenden Daten nachgeliefert.
Release-Termine und Preise stehen
AMD bestätigt nun, dass die Februar-Vorhersage nur teilweise eingehalten werden kann. Der 16-Kerner Ryzen 9 7950X3D und der 12-Kerner Ryzen 9 7900X3D erscheinen demnach am letzten Tag des Februars 2023, also am 28.2. Die Preise wurden mit 699 bzw. 599 US-Dollar festgelegt. Europreise gibt es noch nicht. Der 7950X3D und der 7950X sind damit auf dem Papier identisch bepreist, allerdings liegt der Straßenpreis des bisherigen 16-Kerner-Flaggschiffs in Europa erheblich niedriger. Es ist also davon auszugehen, dass es zumindest in Europa einen deutlichen Unterschied zwischen 7950X und X3D geben wird - wir tippen auf mindestens 700 Euro. Wirtschaftlich wäre ein Unterschied sicher auch sinnvoll. Die 599 USD für den 7900X3D haben keine Entsprechung bei den X-Versionen, hier gibt es auf dem Papier einen Abstand von 50 US-Dollar zwischen 7900X3D und 7900X. 520 Euro dürfte das Minimum sein.
Quelle: AMD
Ryzen 7000X3D: AMD mit Preisen und gestaffeltem Release (4)
Das AM5-Pendant des extrem beliebten Ryzen 7 5800X3D für den Sockel AM4 wird nachgeliefert: AMD nennt den 6.4.2023 als Termin für den Ryzen 7 7800X3D. Preislich peilt man hier 449 US-Dollar an. Wem das bekannt vorkommt: Es ist derselbe Preis, den AMD im April 2022 für den 5800X3D aufgerufen hat. Damals lag der Europreis bei 489 Euro, das wäre auch für den 7800X3D nicht unrealistisch. Er liegt preislich immerhin 20 US-Dollar über den Ryzen 9 7900, der aktuell für 458 Euro angeboten wird.
| Ryzen 9 7950X3D | Ryzen 9 7900X3D | Ryzen 7 7800X3D | |
|---|---|---|---|
| Kerne/Threads | 16/32 | 12/24 | 8/16 |
| Basis/Boost-Takt | 4,2 GHz / 5,7GHz | 4,4GHz / 5,6 GHz | 4.2 GHz / 5,0 GHz |
| L2 & L3 Cache | 144 MiB | 140 MiB | 104 MiB |
| TDP | 120 Watt | 120 Watt | 120 Watt |
| Preis | 699 USD | 599 USD | 449 USD |
Weitere technische Daten
Die Boost-Takte der 3er-Garde mit Ryzen7000X3D und Teile der Basistakte hatte AMD schon Anfang Januar verraten, nun liefert man noch die fehlenden Informationen nach. 7800X3D und 7950X3D takten demnach mindestens mit 4,2 GHz, der 7900X3D darf bekanntlich bei 4,4 GHz loslegen. Interessante Randnotiz: AMD empfiehlt bei CPUs, die nicht mit einem Kühler geliefert werden (unter anderem Ryzen 7000X3D) eine 280-mm-AIO-Kühlung, "um die beste Leistung zu erzielen".
| Preis in Euro | UVP zum Launch | Straßenpreis 3.2.23 |
|---|---|---|
| Ryzen 9 7950X | 849 | Ab 589 Euro (Geizhals) |
| Ryzen 9 7900X | 669 | Ab 439 Euro (Geizhals) |
| Ryzen 9 7900 | 479 | Ab 442 Euro (Geizhals) |
| Ryzen 7 7700X | 479 | Ab 348 Euro (Geizhals) |
| Ryzen 7 7700 | 369 | Ab 329 Euro (Geizhals) |
| Ryzen 5 7600X | 359 | Ab 242 Euro (Geizhals) |
| Ryzen 5 7600 | 259 | Ab 236 Euro (Geizhals) |
| Ryzen 9 5950X | 799 | Ab 492 Euro (Geizhals) |
| Ryzen 9 5900X | 549 | Ab 344 Euro (Geizhals) |
| Ryzen 7 5800X3D | 489 | Ab 323 Euro (Geizhals) |
| Ryzen 7 5800X | 449 | Ab 229 Euro (Geizhals) |
| Ryzen 7 5700X | 299 | Ab 189 Euro (Geizhals) |
| Ryzen 5 5600X | 299 | Ab 174 Euro (Geizhals) |
| Ryzen 5 5600 | 199 | Ab 135 Euro (Geizhals) |
| Ryzen 5 5500 | 159 | Ab 95 Euro (Geizhals) |
Der 3D-V-Cache sitzt nur auf einem Chiplet - bei den Ryzen-9-Modellen heißt das, dass das zweite CCD ohne Zusatz-Cache höher takten kann. So erklären sich dann auch die niedrigen Boost-Raten beim Ryzen 7 7800X3D. Das Flaggschiff Ryzen 9 7950X3D wird mit 16 Kernen, 32 Threads, einer TDP von 120 Watt und 144 MiB kombiniertem L2 und L3 Cache ausgeliefert. AMD verspricht, dass dies der "ultimative Prozessor für Gamer und Entwickler" sein wird, mit Versprechungen von 15 bis 25 Prozent besserer Leistung in Spielen, die bei 1080p an die CPU gebunden sind. In Anwendungen sollen es sogar noch mehr sein. Auf der Produktivitätsseite verspricht AMD eine Leistungssteigerung von bis zu 52 % bei der Dateikomprimierung (7-Zip) gegenüber dem i9-13900K, 17 % bei Adobe Premiere Pro (PugetBench Live Playback Score) und 4 % bei der Dateiverschlüsselung (VeraCrypt AES). PCGH freut sich darauf, die beiden Ryzen-9-X3Ds im Februar zu testen.
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Bis AM5 wirklich energieeffizient ausgereift ist und es als mal ein paar ITX (für mein Case) Boards gibt die nicht weit über 200,- kosten samt Neuanschaffung für DDR5 tut es paar Jahre sicherlich AM4 auch noch. PC muss überhaupt erst mal ganzen NVMe Funktionen bekommen die die jetzigen Konsolen nutzen können. Aber solange am PC Markt es noch nicht zum Mindeststandard wird kann man zumindest in Games eh kaum eine AM5 Plattform voll ausnutzen.
Das waren allerdings zwei Pentium 4 die man auf einem Träger zusammengebastelt hat. Wie sie es auch später beim Core 2 Quad machten, da waren es zwei C2 Duo Chips die zu einem Quad zusammengeführt wurden.