Auch dank Ryzen 3000: AMD-Aktie auf Allzeit-Rekordhoch
Die aktuellen Produkte wie Ryzen 3000 und Co. scheinen bei den Konsumenten und Anlegern anzukommen. So klettert die Aktie von AMD auf ein neues Rekordhoch mit über 49 US-Dollar pro Aktie.
Im Jahr 2015 stand die AMD-Aktie bei einem Wert von nur 1,65 US-Dollar. Schon im Dezember 2019 hingegen konnte sich der Hersteller von CPUs, GPUs und mehr über einen Wert von 42,59 US-Dollar pro Aktie freuen. Zum 02. Januar kann AMD nun ein neues Rekordhoch vermelden. Pro Aktie sind nun 49,10 US-Dollar zu entrichten. Mit diesem Wert hat AMD die letzte Bestmarke aus dem Jahr 2000 geschlagen. Zum damaligen Zeitpunkt war die Aktie auf 47,50 US-Dollar geklettert.
Ryzen bringt den Erfolg
Seit dem Release der Ryzen-Prozessoren befindet sich AMD im Höhenflug. Vor allem die Ryzen-2000-Generation sorgte dafür, dass man den Konkurrenten Intel von den Verkaufszahlen her in Märkten wie Deutschland hinter sich lassen konnte. Im Juli 2019 schob AMD die aktuelle Ryzen-3000-Serie nach und festigt damit derzeit den Platz an der Sonne. Auch in Sachen Umsatz konnte AMD den Konkurrenten Intel überholen, zumindest beim deutschen Versender Mindfactory.
Beim Börsenwert des Unternehmens liegt aber Intel noch deutlich in Front. Aktuell kommt AMD auf etwa 57 Milliarden US-Dollar, was einen Rekord für den Hersteller bedeutet. Der größte Konkurrent Intel hingegen ist allerdings 264 Milliarden US-Dollar wert. Hier bleibt also noch Luft nach oben für AMD. Intel wiederum wird in diesem Jahr unter anderem die Radeon-Grafikkarten mit eigenen Xe-Grafikkarten angreifen - voraussichtlich.
Ebenfalls lesenswert: CPU-Verkäufe im Dezember: AMD schafft erneut neue Rekorde bei Mindfactory
Fakten zum Rekordhoch von AMD:
- Die Aktie von AMD hat zum Ende des Tages an der New Yorker Börse ein neues Hoch erreicht. Pro Aktie müssen nun 49,10 US-Dollar überwiesen werden.
- So ist das gesamte Unternehmen etwa 57 Milliarden US-Dollar an der Börse wert.
Quellen: Planet 3D Now, Yahoo Finance



Bin bei ca. 3 Dollar die Aktie eingestiegen und hab ein nettes Paket gezeichnet , und den Grossteil bis heute gehalten
Damit habe ich mir unter anderm die Nvidia 1080 Ti und die Nvidia RTX 2080 Ti finanziert , sowie damals ein Intel i7 6950x und jetzt ein i7 9900KF System
Weiter so Amd und eure Käufer
Von daher war das schon ein guter Indikator für einen Erfolg. Zudem macht Lisa Su auch einen hervorragenden Job als CEO und die Bilanz ist mittlerweile sehr aufgeräumt und solide.
Was du allerdings hier behauptest, dass die Zahlen dies nicht hergeben würden ist einfach nur falsch und zeugt davon, dass du nicht viel Ahnung hast...
Schauen wir uns dazu die Bilanz von AMD genauer an:
AMD hatte 2014 eine Eigenkapitalquote von 5%, für 2018 haben sie diese auf 28% erhöht.
AMD (ADVANCED MICRO DEVICES) Bilanz GuV | Kennzahlen | Umsatz | Gewinn | finanzen.net
Sprich AMD hat den Anteil der Schulden gesenkt und Eigenkapital aufgebaut. Dadurch spart sich AMD Zinszahlungen, ist Kreditwürdiger (für die Zukunft) und kann prinzipiell mehr Geld in die F/E stecken.
Dann schauen wir uns den KGV an, welcher 2018 bei 55 und wird die nächsten Jahre deutlich besser ausfallen, da AMD die Marge (siehe letzte Quartalszahlen) kontinuierlich steigert und dadurch mehr Gewinn erzielt, welches den KGV drückt und dadurch ein Kurstreiber darstellt.
Dafür sprechen für 2020 im übrigen Xbox und PS5 und vor allem Epyc2. Vor allem letzterer spielt gutes Geld in die Kassen, Supercomputer werden gebaut und der wichtige Punkt den viele vergessen, ca. 50% des Servermarktes machen die Cloudanbieter aus und die kaufen das für sie wirtschaftlichere/bessere Angebot und das ist aktuell eindeutig AMD. Vor allem Amazon, welche auch an niedrigen Betriebskosten interessiert sind, werden da mit Sicherheit nicht auf intel setzen...
Man könnte die Liste noch weiter fortsetzen, aber es sind genug Fakten da die den aktuellen Kurs unterstreichen und sogar noch Potenzial nach oben aufzeigen. (An der Stelle einfach mal die Marktkapitalisierung von AMD, nvidia und intel vergleichen)
Wer das nicht so sieht, darf dies gerne mit Fakten unterlegen oder kann sich den Post ohne Fakten sparen
Die Antwort von Intel interessiert mich. Wer so viel Geld hat, der hat auch ne krasse Forschungsabteilung. Und ich wette die Jungs und Mädels müssen derzeit Überstunden machen ..
Ich bin z.b. bei 2,20 eingestiegen (den tiefsten Punkt erwischt man leider selten) und hab meine Anteile immernoch, da ich wie oben argumentiert der Ansicht bin, dass wir dieses Jahr noch die 50-60€ sehen werden. Da AMD eine solide Roadmap hat, intel schwächelt und sie alle wichtigen Kennzahlen weiter stärken.
Das wird niemals passieren. Die USA würden Intel im Falle eines Falles (theoretische Insolvenz AMDs) unter Aufsicht der FTC stellen und Intel zahlreiche Auflagen erteilen, aber niemals zerschlagen. Bei den Techgiganten wie Facebook & co. sieht man nun, wie es aussieht, wenn die Zügel etwas angezogen werden, wobei man ja sagen muss, dass da weniger die Sorge vor tatsächlicher Monopolstellung dahinter steckt, als vielmehr der Wille Trumps, seinen liberaldemokratischen Intimfeinden (z.B. Trump vs. Bezos) auf den Senkel zu gehen. Dennoch würden die USA auch diese Konzerne nicht zerschlagen. Bei allen persönlichen Animositäten weiß ein Trump ganz genau, was an diesen Firmen hängt. Auflagen, Überwachung, Regulierung, Supervision: Ja, absolut. Zerschlagung: Niemals.
Im Übrigen zur Diskussion weiter oben: Das Mittel der Wahl zur Kapitalbeschaffung bei Aktiengesellschaften wäre die Kapitalerhöhung, also die Ausgabe neuer Aktien. Bei Bestandsaktionären ist diese Maßnahme natürlich so beliebt wie Fußpilz, da eine Verwässerung stattfindet. Deswegen sieht man bei Ankündigung einer Kapitalerhöhung meistens rückläufige Kurse.
In der Regel werden bei der Kapitalerhöhung neue Aktien zu einem geringeren (attraktiven) Kurs ausgegeben. Die Bestandsaktionäre erhalten im Verhältnis zu ihrem Bestand Bezugsrechte für die neuen Aktien. Bestandsaktionäre haben die Möglichkeit, von ihren Bezugsrechten Gebrauch zu machen, die Bezugsrechte verfallen zu lassen oder die Bezugsrechte an der Börse zu handeln. Normalerweise -jedenfalls wenn man eh plant, seinen Bestand zu halten- ist es sinnvoll, wenn man die Bezugsrechte ausübt und die neuen Aktien zum günstigeren Kurs bezieht.
Eine weitere Möglichkeit zur Besorgung frischen Kapitals ist die Ausgabe einer Unternehmensanleihe. Vorteil gegenüber klassischen Krediten ist hierbei, dass das Unternehmen als Emittent die Konditionen (Laufzeit, Zinssatz) relativ frei bestimmen kann. Der Emittent muss sich natürlich am Markt orientieren, da er die Anleihe sonst schwerlich an den Mann oder die Frau wird bringen können.