Intel Broadwell: Hochauflösende Mikroskop-Bilder zum 14-nm-Prozess
Chipworks.com hat ein Endgerät mit Core-M-Prozessor in die Finger bekommen und diesen zugleich näher untersucht. Unter einem speziellen, hochauflösenden Mikroskop wurden Intels offiziellen Angaben überprüft und fast alle für 100-prozentig korrekt erklärt - lediglich eine weicht minimal ab, wobei sie sich im Rahmen der Messtoleranz befindet.
Im vergangenen August hat Intel einen detaillierten Ausblick auf die hauseigene Chipfertigung in 14 Nanometer gegeben, wobei verschiedene Zahlen und Grafiken gezeigt wurden. Die von Intel "3D-Transistoren" genannten Tri-Gates, welche mit den FinFETs bei Ivy Bridge eingeführt wurden, haben mit der Broadwell-Generation erstmals tiefgreifende Veränderungen erfahren: Die nunmehr 42 statt 34 nm hohen Fins rücken auf einen Abstand von 42 nm zusammen, vorher waren es 60 nm. Die Angaben eines Fertigungsprozesses gelten für einen Fin selbst, der noch etwas kleiner ausfällt. Dadurch erhofft sich Intel eine gleiche Leistung bei kleinerer Fläche beziehungsweise eine höhere Leistung bei gleicher Fläche – praktisch die Definition eines sogenannten Shrinks.
Nun hat chipworks.com einen ersten Broadwell-Y-Prozessor aus Asien ergattern können, genauer gesagt ein SoC aus der Core-M-Familie. Dieser wurde unter einem hochauflösenden Mikroskop auf Herz und Nieren geprüft, wobei Intels Angaben nahezu vollständig bestätigt werden. Lediglich bei dem Interconnect-Pitch habe man eine minimale Abweichung von 2 nm (54 nm gemessen, Intel gibt 52 an) gemessen, laut eigenen Angaben liegt das aber noch in der Messtoleranz. In der angefügten Galerie finden Sie die von chipworks.com angefertigten Bilder.
Im Übrigen zeigte sich Intel über die Benennung neuer Fertigungsprozesse zuletzt ungewohnt offen: Den letzten "echten" stellte jener in 90 nm dar, danach habe man die nächstliegenden, vordefinierten Schritte als Namen verwendet – man kann die Prozesse also benennen, wie man gerade lustig ist. Die 14-nm-Fertigung stellt Chips also nicht in 14 nm her, dürfte jenem im Vergleich zur Konkurrenz aber am nächsten kommen.
Quelle: chipworks.com

6 Kerne wurden nicht geändert.
Also ich denke schon, dass es einfach nur ein shrink wird.
Es gilt als sicher, dass keine Broadwell-Octacores (oder auch nur Hexacores) für den Sockel 1150 erscheinen werden. Ein Upgrade auf acht Kerne würde den Wechsel auf Sockel 2011-v3 erfordern.
Ich hoffe, dass sich dann ein Upgrade von i5 4670K lohnt, also z.B. ein 8-Kerner oder so ...
Naja, seit Blenders Cycles rendere ich fast ausschließlich mit CUDA, so eine CPU wäre aber trotzdem nice to have