Broadwell-U: Leistungswerte einer Intel HD 5500 aufgetaucht
David Bennett veröffentlichte über seinen Youtube-Kanal erste Benchmarkergebnisse eines Intel Core i7-5500U. Die CPU basiert auf einem Broadwell-U, gefertigt im 14-Nanometer-Verfahren. Als Grafikeinheit wird eine HD 5500 genutzt, ein vergleichbar kleines Modell mit 24 Execution Units.
Während die Leistungssprünge im Bereich der CPU-Single-Threaded-Leistung eher gering ausfallen, konzentrieren sich die CPU-Hersteller vorwiegend auf die Steigerung der Leistung der integrierten Grafikeinheit. Dies ist vor allem bei besonders stromsparenden CPUs interessant, da vornehmlich diese alleine mit einer Grafikeinheit arbeiten sollen. Bislang hatte AMD stets die Nase vorne, wenn es um reine Grafikleistung ging. Intel holt jedoch von Generation zu Generation kontinuierlich auf. Ein weiterer Sprung dürfte bei den kommenden Broadwell-CPUs kommen. Erste Leistungswerte der Modelle mit Broadwell-U-Architektur sind nun veröffentlicht worden, wenngleich natürlich nicht aus offizieller Quelle. David Bennett testete einen Intel Core i7-5500U mit einer HD 5500 als integrierte Grafikeinheit.
Die Testergebnisse werden per Video präsentiert und fallen positiv aus, obwohl es sich bei der HD 5500 lediglich um eine kleine Variante handelt und nicht um einen Vollausbau. Der Vollausbau in Form der HD 6000 soll über 48 Execution Units verfügen. Die HD 5500 hat lediglich die Hälfte zur Verfügung. Auch der Takt ist mit 950 MHz geringer als bei einer HD 4400, die mit 1.100 MHz taktet. Die TDP beträgt nur 15 Watt. Zwei Kerne bzw. vier Threads übernehmen die Berechnung mit 2,4 GHz Takt, der per Turbo auf bis zu 3,0 GHz erhöht werden kann. Im 3D Mark Vantage (Performance) erreicht die HD 5500 einen Wert von 5.124 Punkten. Eine HD 4400 erreicht lediglich 3.800 Punkte. AMDs Kaveri-Flaggschiff kommt auf über 7.000 Punkte, hat aber auch eine wesentliche höhere TDP. Eine HD 6000 könnte diesen Wert knacken.

Gamer und Grafiker sind da wohl die wenigen ausnahmen die wirklich darauf angewiesen sind.
Für Videoencoding usw ist die Intelgrafik schon irgendwie die effizienteste Hausnummer.
Das mit den Bugs in BF2 ist natürlich blöd, aber über extra GPU Performance kann man nciht meckern