Benchmark-FAQ 2024: Die Spiele - Teil 1
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Benchmark-FAQ 2024: Die Spiele - Teil 1

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Auf dieser Seite sehen Sie alle Spiele, die PCGH für die CPU-Tests verwendet. Die Einstellungen entnehmen Sie bitte dem Video.

Es folgt nun die Übersicht aller zwölf Spiele im CPU-Benchmark-Index, welche wir für die Ermittlung der Performance von Prozessoren verwenden. Wir betonen noch einmal, dass es notwendig ist, dass Sie sich genau an den Pfad und die Grafikoptionen halten, die Sie im Video sehen, wenn Sie eigene CPU-Werte mit den unseren vergleichen wollen. Je nach Spiel benötigen Sie dafür eine leistungsfähige Grafikkarte, wie die RTX 4090.

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Atlas Fallen

Mit eines der ersten Dinge, die Sie in Atlas Fallen erledigen, ist über den Sand zu gleiten. Denn letzteres ist Hauptbestandteil der Welt vom Spiel und wenn Sie uns fragen, ist das besser, als nur zu rennen. Neben der interessanten Welt hat das Spiel vor allem gute Kämpfe zu bieten, gegen teils riesige Monster. Mit verschiedenen Waffen und einem umfangreichen Skill-System passen Sie die Kämpfe nach Ihrem Geschmack an. Rein technisch hinkt der Titel zwar etwas hinterher, doch ein ausgefeilter CPU-Index muss in Summe auch Spiele bieten, die nicht wie Cyberpunk 2077 oder Alan Wake 2 so hohe Anforderungen bieten, dass High-End-Hardware nötig wäre. Unseren CPU-Benchmark führen wir, wer hätte es gedacht, in der Wüste durch. Wir positionieren uns an einem bestimmten Baum, geben dann Vollgas und gleiten zu einer Brücke. Das Field of View (FoV) steht dabei auf dem Maximum, sodass die CPU ordentlich arbeiten muss. Dennoch sehen Sie anhand der unten abgedruckten Zahlen, dass die Anforderungen von Atlas Fallen eher gering sind. Zudem stechen keine Stärken von Prozessoren wirklich heraus, weder 3D V-Cache noch 6 GHz schnelle Performance-Kerne von Intel.

Baldur's Gate 3

Spiel des Jahres 2023 und herausragendes Spiel mit tiefgründiger Story - damit darf sich Larian schmücken, wenn es um Baldur's Gate 3 geht. Ohne jeden Zweifel erhaben sind auch die Hardwareanforderungen, die im Laufe des Abenteuers steigen. Denn irgendwann werden auch Sie nach unendlich vielen Stunden im ersten Akt den dritten erreichen. Was dort passiert, geht vor allem zulasten der CPU. Zahlreiche Patches und Hotfixes haben sich den Problemen im Spiel bereits angenommen und wir können bestätigen, dass sich speziell im dritten Akt die Performance bereits merklich verbessert hat. Unsere Zahlen sind daher auch ein Zeitdokument, denn so schnell, wie Larian patcht, können wir gar nicht mit den Benchmarks hinterherkommen. Die unten abgedruckten Zahlen sind mit der Version Hotfix #15 entstanden. Der CPU-Benchmark findet auf der Brücke, kurz vor Baldurs Tor statt. Wir überqueren diese in Third-Person-Ansicht und verlangen allen Prozessoren im Test einiges ab. Viele Kerne bringen nichts, 3D V-Cache dagegen zündet den Turbo. Abseits des üppigen L3-Caches setzen Sie jedoch besser auf Intel, denn selbst ein Core i9-12900K nimmt es schon mit AMDs 7950X auf.

F1 23

Was in den vergangenen Jahren erfolgreich von Codemasters integriert wurde, das findet sich fast ausnahmslos auch in F1 23. Die Karriere, die wir allein, aber auch mit einem Partner online bestreiten, der Mein-Team-Modus, in dem wir neben der Rolle des Fahrers auch die des Teamchefs einnehmen, und der 2021 eingeführte Story-Modus ergaben bereits in den Vorgängern ein rundes und abwechslungsreiches Angebot. F1 23 erreicht aber tatsächlich ein noch höheres Niveau. Nicht, weil jeder einzelne Modus überarbeitet und verbessert wurde, sondern schlicht, weil der virtuelle Motorsport-Alltag so viele Möglichkeiten bietet und nur dort optimiert wurde, wo es tatsächlich nötig war. Man muss nun einmal gut managen und abwägen, wenn alle zwölf Monate ein Vollpreistitel erscheinen soll. Wir haben vor allem höhere CPU-Anforderungen gegenüber dem Vorgänger bemerkt, was vor allem an der umfangreicheren Implementierung von Raytracing liegt. Wir nutzen sämtliche Optionen, die das Spiel zu bieten hat, und deaktivieren nur Ambient Occlusion (was ohnehin Sache der Grafikkarte ist). 3D V-Cache und CPU-Kerne sind hier das Mittel der Wahl für höchste Bildraten.

Hogwarts Legacy

Hogwarts Legacy ist ein wahr gewordener Traum für jeden, der die Bücher und Filme liebt. Das Spiel nutzt jedoch "leider" die Unreal Engine 4, die zwar einerseits einen guten Ruf hat, weil sie so vielfältig ist, andererseits jedoch gerade mit Raytracing Performance-Probleme hat. Es gab zwar einige Updates, doch die haben nicht wirklich geholfen. Wir haben uns daher etwas überlegt und sind einen Schritt gegangen, den man als Hardware-Tester mit Spielen normalerweise nicht macht: Mods. Ziemlich bekannt ist die Mod "Ultra Plus Better Lighting and Performance", die nichts weiter macht, als die .ini-Datei (der UE4) von Hogwarts Legacy anzupassen und zu erweitern. Damit werden nicht nur Bildqualität und Performance verbessert, sondern sogar neue Raytracing-Optionen freigeschaltet. Das Wichtigste ist aber, dass es die Probleme löst, die Hogwarts Legacy bis heute hat. Nach Installation der Modifikation erhalten wir neue Parameter für die Grafikeinstellungen: Das neue "Mittel" bietet dabei bereits eine höhere Qualität als das alte "Ultra". Wir verwenden für den Benchmark das Preset "Hoch", für Raytracing "Mittel". Die Bildqualität ist über jeden Zweifel erhaben, das versprechen wir Ihnen, und die Hardwarelast steigt, bleibt aber stabil, selbst in Hogsmeade, wo wir unseren Benchmark durchführen.

Lords of the Fallen 2023

Lords of the Fallen ist ein Reboot von Lords of the Fallen. Die Titel haben den gleichen Namen, grandios, nicht? Vor dem Release hat Entwickler Hexworks großspurig angekündigt, dass man ein "Dark Souls 4" liefert. Wir sagen mal so: Besser wäre eine echte Fortsetzung des Spiels gewesen, dessen Namen sie sich genommen haben. Der Autor dieser Zeilen hat nämlich alle Titel gespielt, um die es hier geht, und LotF 23 ist zwar ein gutes Spiel geworden, aber eben kein Souls oder Nachfolger von LotF (von 2014). Schade. Aber davon abgesehen interessiert uns natürlich am meisten die Technik, und mit der Unreal Engine 5 hat man hier ein ganz heißes Eisen im Feuer. Die größte und beste Neuerung ist, dass Traversal-Stutter der Vergangenheit angehören, welche Unreal-Engine-4-Spieler zum Ende hin immer öfter geplagt haben. Doch auch die native Integration von Raytracing ist gerne gesehen. Lords of the Fallen ist gut optimiert und an moderne Hardware angepasst. Das bedeutet, dass Sie selbst mit nicht mehr mit ganz taufrischen Prozessoren flüssig Monster schnetzeln und um Ihr Überleben kämpfen können. AMD- und Intel-CPUs skalieren hier gleichermaßen gut.

Microsoft Flight Simulator 2020

Im Juni 2023 ließen Microsoft und Asobo eine kleine Bombe platzen, als man den Flight Simulator 2024 ankündigte. Aus dem 10-Jahres-Projekt wurde wohl nichts, allerdings soll der aktuelle Flight Simulator weiter von Updates profitieren und der Nachfolger soll auch in andere Richtungen entwickelt werden. Nach der Ankündigung wurde es aber erst einmal ruhig. Tatsächlich ist es so, dass Microsoft noch gar nicht über den Nachfolger sprechen möchte. Die CPU-Benchmarks finden im Rundflug über Neapel statt. Die CPU-Last über Städten ist besonders hoch, ein Worst Case ist das aber noch nicht. Sie können diesen Entdeckungsflug ganz einfach über das Hauptmenü starten. Insgesamt skaliert der Flight Simulator am besten mit viel L3-Cache, was besonders AMDs Ryzen 5 5600X3D aufzeigt, der sich so vor den viel mächtigeren Core i7-13700K schummelt. Viele Kerne bringen dagegen so gut wie gar nichts - ein Grund, warum sich ein 7950X3D (mit CCD0) in Szene setzen kann. Für flüssiges Spielvergnügen mit 60 P1-Fps muss es dann mindestens ein Core i7-14700K oder Ryzen 7 7800X3D sein. Das sind extrem hohe Anforderungen. Abhilfe schafft im Zweifel die Reduktion von Grafikdetails.

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  1. Seite 1 Benchmark-FAQ 2024: Die Basics
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  3. Seite 3 Benchmark-FAQ 2024: Die Spiele - Teil 2
  4. Seite 4 Benchmark-FAQ 2024: Die Anwendungen
    • Kommentare (27)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von BenHarper Kabelverknoter(in)
        ich weiss zwar nicht, warum man eine .exe umbenennen muss aber es freut mich, dass wir da jetzt sehr ähnliche Ergebnisse erzielt haben
      • Von BenHarper Kabelverknoter(in)
        ich weiss zwar nicht, warum man eine .exe umbenennen muss aber es freut mich, dass wir da jetzt sehr ähnliche Ergebnisse erzielt haben
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Liegt bei Cyberpunk übrigens an der .exe, die ich nicht umbenannt habe, ich Böser

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Das sieht so weit korrekt aus. Wie gesagt, ich weiß nicht, woran es liegt. Mein X670E Pro RS Brett ist solide, alle Einstellungen auf Leistung getrimmt, ich hab nur unnötige Sachen aus (SATA-Ports zum Beispiel, weil ich die gar nicht nutze).
      • Von BenHarper Kabelverknoter(in)
        In Windows 10 ist HAGS aktiviert, Game Mode nicht. Hab die Settings mal angehängt, nicht, dass ich da doch einen groben Schnitzer drin hab.
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von BenHarper
        Ein relativ schlankes Windows 10 (ca. 80 Prozesse im Idle) und ein paar Sachen von Verangry im BIOS abgeguckt (Prefetcher, Interleaving, Bank Swap etc.) + einen konservativen CO.
        Bei mir sind es nur 65 Prozesse, auch kompromisslos alles auf Gaming-Leistung ausgelegt
        Vielleicht muss ich die Kiste mal neu machen, ich hab das Windows hier schon ewig drauf.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Aber eigentlich sollte das kaum etwas ausmachen. Mein Stock-7800X3D ist jedenfalls auch etwas langsamer als der Stock-7800X3D aus dem Büro. Ich weiß aber nicht, warum. Liegt es nur an der Windows-Version? Fände ich komisch.
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