Anwendungen
In diesem Artikel
Es folgt jetzt die Übersicht aller Anwendungen im CPU-Benchmark-Index, welche wir für die Ermittlung der Performance von Prozessoren verwenden. Als Plattform für PC-Spieler messen wir den Anwendungen nicht so viel Priorität bei. Die Benchmarks lassen sich allerdings leicht nachstellen und können als Grundlage verwendet werden, um die Performance der eigenen Hardware mit unseren Werten zu vergleichen.
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7-Zip Version 24.01
Die Software existiert bereits seit 1999 und dient vereinfacht gesagt dazu, Dateien zu packen und zu entpacken. Für den Test nutzen wir den integrierten Benchmark: Sie klicken dazu im Hauptfenster einfach auf "Extras" und dann "Benchmark". Dann öffnet sich ein neues Fenster, wo Sie die Wörterbuchgröße und die Anzahl der Threads festlegen. Wir haben uns für 128 MiB und die 100 Prozent der vorhandenen Threads entschieden. Die Wörterbuchgröße beschreibt die Stärke der Komprimierung, höhere Werte belegen allerdings schnell den gesamten Arbeitsspeicher, 256 MiB beispielsweise sprengen bei acht Threads bereits über 12 GiB. Das Tool startet den Benchmark automatisch, wir warten, bis zehn Durchläufe zu Ende sind und lesen die Ergebnisse ab. Die Werte werden in "million instructions per second" (MIPS) angegeben, zu Deutsch "Instruktionen pro Sekunde" (IPS), und beschreiben die Leistungsfähigkeit der CPU sowie des Arbeitsspeichers beim Packen sowie Entpacken.
Handbrake Version 1.7.1
Handbrake ermöglicht die Transkodierung von DVDs und anderen Videoquellen in H.264 (mit x264), MPEG-4 ASP (FFmpeg) oder Theora (VP3). Handbrake wird häufig genutzt, um Filme von DVDs/Blu-ray Discs zu konvertieren, damit sie auf Geräten wie iPhone, iPod, Apple TV, Xbox 360, Playstation Portable oder Playstation nutzbar sind. Durch Einstellungs-Profile kann der Anwender festlegen, zu welchen Endgeräten die erstellten Dateien kompatibel sein sollen. Für 2024 nutzen wir das größte Jellyfish-Video, welches wir finden konnten (https://www.larmoire.info/jellyfish/) und encodieren es mithilfe des Preset Super HQ 2160p60 4K AV1 Surround. Das Tool gibt danach eine Fps-Zahl aus, welche wir für Benchmarks und Bewertung in die absolut benötigte Transcoding-Zeit für das gesamte Testvideo umrechnen. Bitte beachten Sie, dass alle CPUs für die Fertigstellung deutlich länger brauchen als in früheren PCGH-Messungen, für die eine kleinere Datei genutzt wurde.
Cinebench R23
Es gibt praktisch keinen CPU-Vergleich ohne Cinebench. Das liegt ganz einfach daran, dass dieses Programm wirklich einfach zu bedienen ist. Sie drücken auf Start und der Rest passiert automatisch. Die Last im R23 ist immer noch sehr hoch und die Tests dauern lang, vor allem auf älteren Prozessoren. Wie üblich verwenden wir sowohl den Multi- als auch Single-Core-Benchmark und geben die Punktzahlen an.
Cinebench R24
Die Last im R24 ist noch einmal höher und die Tests dauern entsprechend länger, vor allem auf älteren Prozessoren. Mithilfe dieser Version können sogar Grafikkarten getestet werden, doch das überlassen wir lieber dem GPU-Fachredakteur. Doch was macht Cinebench eigentlich und wie funktioniert der Benchmark?
Cinebench bietet einen praxisnahen Benchmark, der die üblichen Aufgaben eines Anwenders bei der Verwendung von Cinema 4D und Redshift einbezieht, um die Leistung eines Systems zu messen. Dazu wird die Redshift-Rendering-Engine von Maxon verwendet. Sie basiert auf dem neuesten Cinema-2024- und Redshift-Code, der aktualisierte Compiler verwendet (Clang). Im Vergleich zum Cinebench R23 hat sich der Rechenaufwand für die Szene im Multithreaded-Rendering-Test versechsfacht. Dies spiegelt die gestiegenen Anforderungen wider, mit denen Künstler und Content Creator heutzutage umgehen müssen, und erlaubt es uns, die Verbesserungen der CPU-Leistung zu erfassen. Wie üblich verwenden wir sowohl den Multi- als auch Single-Core-Benchmark und geben die Punktzahlen an. Ihnen ist vielleicht schon aufgefallen, dass die Punkte im Gegensatz zur R23-Version viel geringer ausfallen. Doch diese beiden Benchmarks dürfen aufgrund der Code- und Compiler-Änderungen auf keinen Fall miteinander verglichen werden.
V-Ray 6 Benchmark
V-Ray 6 hat den Vorgänger V-Ray 5 abgelöst. Es handelt sich wie bei Corona 10 um einen Raytracing-Benchmark, der höchste Ansprüche an den Prozessor stellt. Die Punkte werden hier anders berechnet als im Vorgänger, und können nicht miteinander verglichen werden. Der Test dauert fünf Minuten.
Corona 10 Benchmark
Corona 10 berechnet ebenfalls ein Bild mithilfe von Raytracing. Hier werden allerdings keine Punkte angegeben. Die Leistung wird in Rays per Second gemessen, abgekürzt als rays/s, wobei ein höherer Wert besser ist. Render-Engines senden Strahlen in die Szene, um die Farbe eines bestimmten Pixels zu bestimmen, indem sie herausfinden, welche Materialien, Lichter und so weiter an diesem Punkt zum Bild beitragen. Es ist dabei aufgrund der Testdauer von nur einer Minute nicht möglich, ein sauberes, finales Bild zu berechnen. Ein Bild, auf dem noch Rauschen zu sehen ist, bedeutet damit nicht, dass mit Ihrem Test etwas nicht in Ordnung wäre. Die Szene wurde absichtlich so erstellt, damit sie auf diese Weise funktioniert, denn wenn man zu schnell ein sauberes Bild erhalten würde, wäre ein guter Vergleich zwischen aktuellen und zukünftigen CPUs nicht möglich. Wie V-Ray belastet auch Corona 10 Prozessoren maximal. Alle Kerne und Threads tragen zum Gesamtergebnis bei und das Energie-Budget spielt dank der guten Auslastung eine große Rolle. Gemeinsam mit V-Ray bilden diese beiden Benchmarks den größten Bewertungsanteil an der Multi-Core-Performance im neuen CPU-Index 2024.

Maximal ist mit allem, also auch RT wenn verfügbar so meint Ihr das wohl auch.
ggf. ohne RT könnte eben meinen das es bei manchen Games eben nicht mit getestet wurde auch wenn vorhanden, und bei CP steht es eben nicht wie bei F1 oder Forza dabei.
schreibt doch einfach: maximale Details incl. RT wenn verfügbar ggf. DLSS im CPU limit.
dann raft das auch ein vollhonk wie ich ohne sich Videos am PC anschauen zu müssen, denn am Handy oder Ipad ist mir das zu klein um was zu erkennen.
aber dennoch danke für die geduld
Aber du sprichst einen Punkt an den ich dir schon erklärt habe, nämlich "GPU entlasten".
Dafür nutzt man ein Upscaling, falls die Grafiklast selbst in 720p noch zu hoch ist
Andere Einstellungen, andere Szenen = anderes Ergebnis.
Miss die Dichte von Wasser bei -10°C und bei 90°C, dann hast du auch ein anderes Ergebnis, weil andere Testumgebung.
PCGH ist hier aber sehr transparent, weil für jedes Spiel die Szene und Einstellungen öffentlich einsehbar sind, was bei anderen oft nicht der Fall ist.
Teste die Spiele in den Szenen und Einstellungen mit einem frischen, also nicht zugemüllten, Windows nach, dann bekommst du die selben Ergebnisse.
1. ist nach wie vor wurde bei euch CP auch incl RT getestet oder ohne RT ?
Spoiler: Maximal inkl RT Ultra
Um im CPU Limit zu bleiben wird ggf ein Upscaling benutzt, wie gestern mit einem Beispiel illustriert.
Ein 9700X ist neuer als ein 7800x3D, aber langsamer.
Es wird halt geschaut ob mit der schnellsten CPU noch ein (partielles) GPU Limit vorherrscht und wenn dem so ist, wird Upscaling benutzt, wenn nicht, dann schlicht 720p
Und das Ergebnis ist:
7800x3D: 119 FPS
9700X: 97 FPS
5800x3D: 98 FPS
(Zahlen aus dem CPU Index in der Print)
Also nein, der 9700X ist nicht "unter grantie" schneller als der 5800x3D und kommt nichtmal ansatzweise an den 7800x3D heran.
Sicherlich, da ist nichtmal ein 7800x3D schnell genug, sonst gäbe es schließlich keine Unterschiede in den FPS.
Genau das ist ja der Clou bei einem CPU Test: Die GPU muss schnell genug sein um jede CPU auszulasten, notfalls mit Upscaling
CPU/GPU limit ist klar
720p ebenso, hat jedoch nichts mit dem einen oder andern tun.
und jede CPU kommt irgendwann ans Limit, welche nehmt Ihr dann als Masstab ? wohl die neuste ?
720p mit High end GPU sollte 720p eben auch noch im GPU limit getestet werden wenn es denn noch immer dort hängt
Sie nehmen nicht die CPU als Maßstab sondern die GPU.
Das ziel ist es die GPU als Faktor aus dem Test zu nehmen also im CPU limit zu testen,
Dies passiert entweder über das Anpassen der auflösung auf ein Minimum im 16 zu 9 Verhältnis also 720p plus je nach Spiel mit upscaling. Und im zweifel darüber Sehr GPU fordernde Features zu deaktivieren z.b PT.
Da man bei Aktivierung dieser teils ins GPU limit läuft was dem Konzept eines CPU Test widersprechen würde.
Zum letzten satz nein, dafür gibt es GPU test, ich will wissen wie schnell die CPU ist und nicht die GPU.
CPU/GPU limit ist klar
720p ebenso, hat jedoch nichts mit dem einen oder andern tun.
und jede CPU kommt irgendwann ans Limit, welche nehmt Ihr dann als Masstab ? wohl die neuste ?
dann nehmt doch einfach mal CP2077 ein Spiel, wechles es seit 5800x3d sowie RTX 3090ti gibt und inzwischen gereift ist. stellt alles auf ultra mit RT und testet den 5800x3d mit 3090/4090 gegen einen 9700x mit 3090/4090 unter grantie ist diese dann schneller wie der 5800x3d und recht nah an der 7800x3d.
da der 5800x3d sein CPU limit längst überschritten hat mit der 4090, und wohl auch schon bei der 3090 hatte.
720p mit High end GPU sollte 720p eben auch noch im GPU limit getestet werden wenn es denn noch immer dort hängt