Diese Holzkohlegrills & Smoker können wir empfehlen
Holzkohlegrill oder Smoker - Welche Produkte der beiden Kategorien sind zu empfehlen? Worauf sollte man bei der Entscheidung achten und was ist am Ende einfacher oder liefert das bessere Ergebnis?
In diesem Artikel
Holzkohlegrills: Preisklassen und Produktempfehlungen
Um die Wahl des passenden Holzkohlegrills zu erleichtern, wurden die Modelle in drei Preiskategorien eingeteilt: günstig, Mittelklasse und hochpreisig. In jeder Kategorie wird erklärt, was typischerweise zu erwarten ist, ebenso eine konkrete Produktempfehlung, die repräsentativ für diese Preiskategorie ist.
Günstige Holzkohlegrills für unter 100 Euro - günstig muss nicht schlecht sein
Ein günstiger Holzkohlegrill bietet in der Regel eine Grillfläche für zwei bis vier Personen und ein simples Belüftungssystem. Diese Modelle haben oft ein rundliches Design, mit einem simplen Rost und sind der Klassiker für den gelegentlichen Grilleinsatz. Ihnen fehlen Zusatzfunktionen, wie:
- Thermometer
- Ascheauffangbehälter
- erweiterte Möglichkeiten zur Luftregulierung
Dafür bieten sie für den Einstieg in das Grillen eine solide Grundlage. Ein Beispiel in diesem Segment ist der Kugelgrill (Ø 41 cm) von Landmann. Mit einem schlichten Design und einfacher Handhabung eignet er sich ideal für den kleinen Garten oder Balkon und ist ein guter Einstieg in die Welt der Holzkohlegrills.
Mittelpreisige Holzkohlegrills von 100 bis 300 Euro - für häufiges Grillen
Bereits in diesem Preissegment sind Grills mit umfangreicher Ausstattung erhältlich, die nicht nur größere Flächen bieten, sondern auch einfacher regulierbare Hitze durch verstellbare Luftklappen. Die Modelle kommen einher mit:
- emaillierten Grillrosten
- integrierten Ascheauffangsystemen
- kleinen Ablagetischen
Sie bieten eine größere Grillfläche für 6 bis 8 Personen und die Verarbeitung ist robuster. Der Bedienkomfort ist so angenehm, dass er das Grillen auch für Fortgeschrittene attraktiv macht.
Ein empfehlenswertes Modell in diesem Segment ist der Grillwagen "Toronto Click" von Tepro, der sich durch einfache Temperaturregulierung und solide Verarbeitung auszeichnet.
Hochpreisige Holzkohlegrills von 300 bis 5.000 Euro - für Profis geschaffen
Hochpreisige Modelle richten sich an ambitionierte Grillfans, die den ultimativen Grillgenuss erleben möchten, ohne verzichten zu wollen. In dieser Preisklasse ist der Holzkohlegrill häufig ein Keramikgrill, ein sogenannter Kamado. Sie zeichnen sich durch folgende besondere Eigenschaften aus:
- dickwandige Keramik für herausragende Wärmespeicherung und -verteilung
- mehrere Garprozesse möglich
Mit einem Kamado kann der Nutzer direkt angrillen oder langsam smoken.
Neben Kamados gibt es auch luxuriöse, modular erweiterbare Holzkohlegrills mit umfangreichem Zubehör, wie:
- integrierte Thermometer
- elektronische Temperaturkontrollen
- ausgeklügelte Belüftungssysteme
Eben alles, was einem günstigen bis mittelpreisigen Modell fehlt. Ein weiteres Merkmal der Spitzenmodelle ist nicht nur das exquisite Grillergebnis oder die extreme Langlebigkeit der Modelle, sondern auch das exklusive Design. Das ideale Beispiel in dieser Kategorie ist der Keramikgrill "Classic II" von Kamado Joe. Dieses Premiummodell kombiniert vielseitige Einsatzmöglichkeiten mit modernster Technologie und ist für den anspruchsvollen Grillmeister eine Investition in Qualität und Genuss.
Smoker: Preisklassen und Produktempfehlungen
Auch beim Smoken gliedert sich das Angebot in drei Preisklassen. Während günstige Modelle den Einstieg in das langsame Garen ermöglichen, bieten mittelpreisige Smoker ausgefeiltere Technik und stabilere Materialien. Hochpreisige Smoker richten sich an Profis, die das volle Potenzial der Longjobs ausschöpfen wollen.
Günstige Smoker von 100 bis 200 Euro - für erfahrene Laien
Günstige Smoker eignen sich nur bedingt für den Einstieg in das Smoken. Die Modelle sind kompakt und aus dünnwandigen Stahlblechen, die in einer einfachen Offset-Bauweise angeordnet sind. Dadurch haben sie Einbußen in:
- Langlebigkeit
- Temperaturstabilität
Zwar zwei essenzielle Kriterien für das Smoken, aber für Gelegenheitsgriller erzielen sie bereits gute Ergebnisse. Die Bedienung erfolgt manuell und erfordert Erfahrung. Andernfalls wird die Hitze nicht optimal reguliert und das Grillgut gart zu schnell oder gar nicht.
Als Einstieg in das Smoken ist der BBQ-Smoker-Grillwagen von Kesser empfehlenswert. Mit seinem simplen Design und den praktischen Funktionen wie einem Deckelthermometer und der seitlichen Feuerkammer eignet er sich für die ersten Smoke-Versuche.
Mittelpreisige Smoker von 300 bis 600 Euro - Smoken ist jetzt Hobby
Im mittleren Preissegment fallen die Modelle durch ihre robustere Bauweise und bessere Isolierung auf. Die Stahlkonstruktion ist dicker und die Temperaturen sind über lange Zeiträume hinweg konstanter. Die Grillfläche ist größer und der Bedienungskomfort besser, durch folgende Eigenschaften:
- verstellbare Luftklappen
- Dichtungen an der Feuerbox
Beides schließt den Rauch optimal ein und garantiert einen besseren Geschmack. Ein beliebtes Modell in diesem Bereich ist der Offset-Smoker "Oklahoma Joe's Highland" von Char Broil. Er wiegt rund 90 kg, verfügt über eine große Garkammer und erzielt eine gleichmäßige Hitze.
Hochpreisige Smoker von 700 bis 5.000 Euro - so macht Smoken Spaß
Auch bei Smokern sind Kamados in der absoluten Topklasse zu finden, da sie einen Mix aus beiden Grillarten darstellen. Dennoch zählen sie nicht zu den klassischen Smokern, da sie weder im Aussehen noch in der typischen Funktionsweise zu ihnen gehören. Stattdessen sind High-End-Modelle für Privatkäufer meist Pelletgrills. Sie zeichnen sich durch folgende Besonderheiten aus:
- digitale Steuerung
- exzellente Wärmespeicherung
- integrierte Apps
- separate Garzonen
- modulare Erweiterungsmöglichkeiten
Ein Beispiel dieser Kategorie ist der Pellet-Smoker Moesta-BBQ-Sheriff-Pelletgrill. Er ist exzellent isoliert, hat eine digitale Steuereinheit, Timer/Alarm, Vollgummi-Bereifung und sogar ein Bambus-Ablagebrett, wenn dies gewünscht ist.
Quelle: Tepro
Holzkohlegrill und Smoker: die große Kaufberatung (3)
Fazit: Smoken ist toll, aber Grillen ist einfacher
Smoken und Grillen sind vergleichbar mit Sprints und Marathons. Bei beiden wird gelaufen/gegrillt, aber das Tempo ist ein anderes. Während der eine gerne rennt, ist der andere eher ausdauernd. Holzkohlegrills punkten durch ihr schnelles, direktes Grillerlebnis und das unverwechselbare Aroma, das die glühende Kohle liefert. Ideal für spontane Grillabende. Zudem sind sie günstiger im Einkauf. Selbst der günstigste Holzkohlegrill bietet mit etwas Erfahrung ein tolles Grillerlebnis. Bei Smokern ist die Zielgruppe der anspruchsvolle Grillmeister, der sich die Kunst des Low-&-Slow-Garens aneignen möchte. Fleisch, Geflügel sowie Fisch sind zart und haben ein intensives Raucharoma, das kein anderes Grillverfahren erreicht. Dafür ist der Einstieg ins Smoken komplexer und erfordert Geduld. Günstige Modelle bieten erhebliche Nachteile gegenüber hochpreisigen Smokern und erschweren den Einstieg - anders als beim Holzkohlegrill.
Zusammenfassend ist zu sagen, dass die Entscheidung zwischen einem Holzkohlegrill und einem Smoker weitestgehend von den eigenen Grillszenarien abhängt. Ein Holzkohlegrill bietet schnelles und intensives Grillvergnügen mit authentischem Geschmack. Perfekt für Grillabende unter Freunden. Ein Smoker dagegen ist das ideale Werkzeug für die Zubereitung von langsam gegartem, zartem und aromatisch geräuchertem Fleisch. Besonders für Liebhaber des Barbecues, die ihren Familien unvergessliche Geschmackserlebnisse bieten möchten, ist der Smoker eine lohnenswerte Investition.
