Battlefield 6 Preview - Update mit weiteren Infos
In diesem Artikel
Nach unserer Rückkehr und nach dem Fall des knappen Embargos für die Berichterstattung wollen wir noch einige zusätzliche Details, Informationen zur Technik und generelle Details ergänzen, die uns während des rund vierstündigen Anspielens von Battlefield 6 in Berlin aufgefallen sind. Leider gab es - wie bei vielen Kollegen ebenfalls - einige Probleme mit der Aufnahme. Electronic Arts hatte die Capture-Geräte nicht korrekt eingerichtet, doch immerhin bemerkten wir nach einer Weile, dass das Gameplay nicht aufgezeichnet wurde und konnten den Umstand beheben.
Die Qualität der Aufnahme in Kombination mit der rasanten Action und der beständigen, zackigen Bewegung lässt allerdings dennoch zu wünschen übrig. Neben einer inkorrekten Aufzeichnungseinstellung hat EA für die Aufnahme obendrein Full HD respektive 1.920 × 1.080 Pixel samt niedriger Bitrate eingerichtet. Immerhin hatten wir etwas mehr Erfolg als einige andere Kollegen, deren Aufnahmen entweder gar nicht zu gebrauchen waren oder in noch schlechterer Qualität aufgezeichnet wurden - für einige Demonstrationsbilder und Menü-Shots soll es reichen. Wir bitten, die schlechte Qualität zu entschuldigen.
Beginnen wir mit dem umfangreichen Menü. Wir haben uns die Sprache via Command-Zeilen-Eintrag zwecks besseren Verständnisses auf Deutsch setzen lassen. Wie zu erwarten, gibt es umfangreiche Individualisierungsoptionen, Quality-of-Life-Features, Einstellungen gegen Motion Sickness, umfangreich konfigurierbare und umstellbare Eingabeoptionen sowie reichhaltige Untermenüs für Audio-, Kommunikations- und Grafiksettings. Uns interessieren natürlich primär Letztere.
Im regulären Grafikmenü finden sich abseits Grafikschnellzugriffen vornehmlich Bildschirm-, HUD- und Kameraeinstellungen, die "typischen" Grafikeinstellungen verbergen sich im erweiterten Menü. Hier finden Sie neben einer Auflösungsskalierung - die außerdem auch Werte über 100 Prozent und damit Supersampling zulässt - Optionen für Upsampling-Methoden. Neben dem standardmäßigen TAA stand bereits in der Preview-Fassung Nvidias DLSS 4 samt Multi-Frame-Gen, FSR 3.1 mit Single-Frame-Gen, sowie XeSS (offenbar ohne FG) zur Verfügung. Sie können obendrein optional ein Frame-Limit setzen, um etwa die (M)FG auf das gewünschte Bildraten-Niveau zu bringen.
Raytracing steht zumindest in der Preview-Fassung bislang nicht zur Verfügung, ob eine Strahlenverfolgung zu einem späteren Zeitpunkt nachgereicht wird, konnte man uns auf dem Event nicht verraten. Hier und dort hätte eine solche Battlefield 6 eventuell gut gestanden, insbesondere die Cube-Map-Reflexionen, welche sich unter den je nach Blickwinkel und bei Verdeckung instabilen respektive ausblendenden Screen-Space-Reflections verbergen oder - etwas unschön grob pixelig - teiltransparent Fensterscheiben bekleiden.
Quelle: PCGH
Zumindest bislang verfügt Battlefield 6 über keine Raytracing-Effekte. Dies ist insbesondere an den Spiegelungen sichtbar, für welche die Entwickler Screen-Space- sowie Cube-Map-Reflections nutzen. Die SSRs sind prinzipiell schick, kommen allerdings mit den typischen Nebeneffekten und Problemen bei Verdeckung. Ist die SSR verdeckt, kommt die darunterliegende, leider sehr grobpixelige Cube-Map-Spiegelung hervor. Auch Fensterscheiben werden von pixeligen Cube-Map-Reflections bekleidet.
Allerdings bleibt bei der rasanten Action in Battlefield 6 generell wenig Zeit, die Spiegelungen intensiv zu begutachten. Man nimmt Details eher aus den Augenwinkeln, am Rand des Geschehens, wahr. Allerdings wäre Raytracing eventuell für die Einzelspieler-Kampagne eine spannende Ergänzung. Wir lassen uns überraschen.
Bei der Levelgeometrie, Gebäuden und der Terraindarstellung setzten die Entwickler umfangreich auf Tessellation. Diese ziert etwa Mauer- und Pflastersteine, hebt kleine Details wie Steinchen, Wurzeln, Risse und Geröll plastisch hervor, ohne dass es wie bei Parallax Mapping zu Blickwinkelinstabilitäten kommt. Doch nicht nur Objekte und Terrainoberfläche, sondern auch die gesamte Levelstruktur nutzt ein tesselliertes Mesh, um mithilfe einer Height-Map die Terrainstruktur, Berge, Hänge und Felsen zu generieren.
Tessellation im Fokus
Dank dieses recht fein tessellierten Polygonnetzes, auf dem die Landschaft basiert, können nicht nur gewaltige Berghänge den Hintergrund zieren, sondern Sie können obendrein dynamische Krater in den Boden sprengen. Diese Technik ist in ihren Grundzügen bereits in Battlefield 3 eingezogen, wurde jedoch stetig weiter ausgebaut und wirkt in Battlefield 6 nochmals detaillierter.
Summa summarum
Zusammengenommen wirkt die Grafik von Battlefield 6 ausgesprochen schick. Die sehr ansehnlich gestalteten, mit spannenden Layouts aufwartenden Level bieten schon für sich viel Ansehnliches für das Auge. Doch in den actionreichen, zackigen Gefechten ergänzen spektakuläre Effekte, Funken sprühende Explosionen, gewaltige, düstere Rauchsäulen und überall umherfliegende Partikel eine brachiale Dynamik, die so selbst in den Battlefield-Vorgängern kaum zu sehen waren.
Selbst extrem, ja beinahe schon notorisch chaotische Karten wie Operation Metro aus Battlefield 3 und 4 bieten nicht so viel explosiven, bleihaltigen Bombast. Dabei wirkt Battlefield 6 gar in den hektischsten Momenten etwas übersichtlicher, dem HUD-Layout und einigen QoL-Features wie "glühende" Granaten sei Dank. Die mit krachenden fetten Bässen unterlegte Sound-Abmischung tut ihr Übriges und erlaubt obendrein eine präzise Ortung. Die ist bei den teils stark verwinkelten Karten, die stets mehrere Angriffsvektoren bieten, häufig sehr hilfreich, um im Eifer des Gefechts nicht von heimtückischen Gegnern flankiert zu werden.
Weitere Impressionen
Bis auf einige kleinere technische Macken, darunter ein unendlicher Ladebildschirm sowie ein einzelner Verbindungsfehler, einige Clipping- und Animationsfehler sowie die gelegentlich etwas arg zappelige Rag-Doll-Physik, machte die Präsentation bereits einen ausgesprochen guten Eindruck. Es steht anzunehmen, dass sich die bereits in Kürze startende Beta-Phase nicht allzu stark von der auf dem Preview-Event genutzten Version unterscheidet, vermutlich handelt es sich um einen eng verwandten Build. Allzu lange wird es nicht mehr dauern, bevor wir am heimischen PC losspielen und an den Redaktionsrechnern erste Benchmarks anfertigen können. Wir sind gespannt!
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Deutlich, vielleicht sogar.
Und da wäre außerdem noch der ganze Tumult drumherum. Da geht schnell was unter. Da hat man Konkurrenz und vielleicht obendrein irgendeinen ("Double-A" oder Indie! "Himmel hülf!!"-) Hype, den niemand bislang auf dem Schirm hatte, und der allen alle ihre Show stielt.
Hat schon so seine Gründe, weshalb einige (insbesondere tendenziell sehr große) Hersteller/Publisher/etc. ihre Events außerhalb, kurz vor oder kurz nach dem Gamescom halten.
Gruß,
Phil
In BF3 und 4 konnte es ebenso Hektisch zugehen oder man hat sich halt etwas außerhalb des getümmels aufgehalten und eine ruhigere Kugel geschoben. Glaube das vergessen viele
Was heute in Streams im MP gesehen habe entsprach genau das was man auch in anderen Teilen haben konnte: Entweder mit seiner Truppe mitten drin wo es durchaus Hektisch werden kann oder die jenigen die alleine eher etwas außerhalb unterwegs waren und ruhiger mit Flankieren beschäftigt waren.
Genau das zeichnet ja eigentlich auch ein Battlefield aus das man es auf viele Arten spielen kann.
Bei einem COD bist du immer im getümmel und ist es immer hektisch. Bei einen BF kannst es so oder so machen.
Insgesamt denke ich aber das Battlefield gerade ein Nerv treffen könnte.
Von BR ist man langsam übersättigt ohne das es tot wäre. Von Hero Shootern ebenso.
Richtige Story Shooter gibt es aktuell kaum bis gar nicht.
Und ansonsten teilt sich der Shooter Markt gerade auf in entweder absolut Tiefschichtig und Taktisch oder total Klickibunti ala COD und Fortnite. Wobei COD immer mehr Richtung Fortnite geht.
Alle diese Spiele spiele ich immer mal gerne, sei es selbst gewollt oder durch meine Frau oder aber auch Kids.
Sowas wie Battlefield mit einer geerdeten guten Optik und mit geerdeten Gunplay was nicht zu Arcadig ist aber auch nicht zu tiefschichtig, könnte da gerade echt eine Lücke besetzen und würde ich mich sehr drüber freuen.
Ich war auch wieder so doof.
Wie gesagt, die BF Reihe hat meine Frau und mich sehr geprägt (Witzig das BF3 zur Geburt unserer ersten Tochter raus kam
Insgesamt bestelle ich aber eigentlich nie was vor. Glaub das ist die insgesamt 3. Vorbestellung über die letzten 5 Jahre verteilt. Von dem her. Will das Ding unbedingt testen in der Closed Beta und gekauft wird es sowieso, da mir jetzt schon alles besser daran gefällt als in 2042 jemals.
Was ich aber jetzt ausm Test sehen kann, muss es jetzt schon ne neuer Version sein die läuft und da sieht alles besser aus wieder.