Battlefield 3 Reloaded: 25 Grafikkarten im Test [Artikel des Monats Januar 2013]

181
Test Raffael Vötter Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Battlefield 3: Die PCGH-Grafikkarten-Testszene (nicht 1:1 abgebildet)
Quelle: PC Games Hardware

Jetzt 25 Grafikkarten im Test: Battlefield 3 gehört zu den meistgespielten und hübschesten Ego-Shootern für den PC. Seit dem Erscheinen im Herbst 2011 wurde BF3 nicht nur mit einer Handvoll DLCs aufgewertet, dank neuer Grafiktreiber von AMD und Nvidia stieg auch die Performance deutlich an. Wie das Leistungsbild im Jahr 2013 aussieht, klären unsere brandneuen Grafikkarten-Benchmarks.

Anmerkung: Dieser Artikel hat im Januar 2013 die meisten Seitenaufrufe bei unseren Usern gehabt und war entsprechend extrem populär. Aus diesem Grund veröffentlichen wir ihn heute erneut - vielleicht finden Sie den Artikel ja heute ebenfalls spannend.

Battlefield 3 GPU-Benches

Update vom 10.01.2013: Wir haben das Testfeld um drei ehemalige Spitzengrafikkarten erweitert. Neben der Geforce GTX 480 (1,5 GiByte VRAM) und Radeon HD 6970 (2 GiByte VRAM) ist auch das erste DirectX-11-Modell, AMDs Radeon HD 5870 (1 GiByte VRAM), vertreten.

Battlefield 3 für den PC schöpft technisch aus dem Vollen: Die Möglichkeiten von Direct X 11 werden konsequent genutzt, um die Grafik nicht nur konkurrenzlos gut aussehen zu lassen, sondern auch, um die Pracht möglichst effizient zu berechnen. Damit Battlefield 3 mit allen Details sowie Kantenglättung und anisotroper Filterung flüssig läuft, ist dennoch eine starke Grafikkarte von Nöten - wie gut, dass sowohl AMD als auch Nvidia in den vergangenen Monaten immer wieder mit Leistungssteigerungen durch ihre Treiber warben. Welcher Hersteller und welche Modelle Anfang 2013 die Kühlerhaube vorn haben, klären wir anhand von 25 Grafikkarten.

Für diesen Leistungstest beschränken wir uns auf DirectX-11-fähige Modelle, da die Treiberentwicklung auf die neuesten Architekturen abgestimmt ist und DX10-Grafikkarten nicht in der Lage sind, Battlefield 3 mit allen Details darzustellen. Die nachfolgenden Benchmarks basieren auf den jeweils neuesten Treibern, dem Geforce 310.90 WHQL von Nvidia und dem Catalyst 12.11 Beta 11 von AMD. Besitzer einer Radeon HD 4000 und älter kommen derzeit nicht in den Genuss neuer Treiber und erhalten somit keine Leistungszuwächse. Wie betagtere Grafikkarten mit Battlefield 3 zurecht kommen, erfahren Sie in unseren älteren Artikeln Battlefield 3 Benchmarks: 11 Radeon- und Geforce-Grafikkarten im Test und Battlefield 3 Beta: 18 Grafikkarten im Benchmark-Test mit SLI und Crossfire.

Battlefield 3: Grafikkarten-Testszene

Für die Grafikkarten-Benchmarks ziehen wir nach wie vor die erste vollwertige Mission der BF3-Kampagne (Einzelspielermodus) heran. In "Operation Swordbreaker" pilgern Sie mit einer Handvoll KI-Kameraden durch hervorragend visualisierte Häuserschluchten. Der Benchmark besteht aus einer 30-sekündigen Auseinandersetzung auf einem Hinterhof-Parkplatz. Markenzeichen der Szene: viele Partikeleffekte (Feuer, Rauch), dynamische KI und zahlreiche, durch Explosionen ausgelöste Physikeffekte. Diese Stelle der Mission Swordbreaker ist überdurchschnittlich anspruchsvoll, in weiten Teilen des Spiels werden Sie höhere Bildraten zu Gesicht bekommen - einzig im Multiplayer-Modus mit 64 Spielern fällt die Bildrate meist geringer aus. Beachten Sie dazu unseren Artikel Battlefield 3 Multiplayer im Test: 25 CPUs im Benchmark. Weitere Informationen zum PCGH BF3-Benchmark liefert Ihnen unser Artikel Benchmark-FAQs: So testet PCGH CPUs und Grafikkarten mit Spielen.

Prozessoren testet PC Games Hardware davon abweichend im Multiplayer-Modus auf der Karte "Caspian Border" (Kaspische Grenze) mit 64 Spielern:

Battlefield 3: Grafikkarten-Testwerte

Battlefield 3 ist sehr grafiklastig, da pro Pixel unzählige Berechnungen stattfinden. Die Bildrate in üblichen Auflösungen steht und fällt mit Ihrer Grafikkarte, ein "kleiner" Vierkernprozessor oder flinker Core i3 stößt zumindest im Einzelspielermodus auf keine unlösbare Herausforderung. Für volle Details inklusive 4x MSAA in 1.920 x 1.080 (Full HD) sollte mindestens eine Geforce GTX 570, GTX 660 oder Radeon HD 7850 in Ihrem Rechner stecken. Begnügen Sie sich mit FXAA, stemmen auch AMDs Radeon HD 6870 und Nvidias Geforce GTX 560 gut spielbare Bildraten. Wer Downsampling oder einen 2560er-LCD betreibt, sollte sich nach einer übertakteten Radeon HD 7970 oder Geforce GTX 680 umsehen.

In Full-HD mit Ultra-Details genügt 1 GiByte Grafikspeicher, erst in 2.560 x 1.600 macht sich ein RAM-Polster von 1,25 oder noch mehr GiByte positiv bemerkbar. Falls der VRAM Ihrer Grafikkarte überläuft, reduzieren Sie das "Verzögerte Anti-Aliasing" (Deferred AA) genannte Multisampling auf 2x oder schalten es ganz aus - mit reinem FXAA wird deutlich weniger Speicher belegt.

Übertakten Sie Ihre Geforce GTX 460 auf 810/1.620/2.004 MHz, erhalten Sie exakt die Leistung der GTX 560. Last but not least: Die Leistung der Radeon HD 6770 entspricht haargenau der einer Radeon HD 5770.

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Battlefield 3: Vorher und nachher - die Treiberentwicklung erläutert

Wer glaubt, dass der Grafiktreiber eine Nebenrolle bei der Bildrate spielt, wird beim Vergleich unserer neuen mit den ersten Battlefield-3-Benchmarks eines Besseren belehrt. Beachten Sie, dass sich die folgende Auswertung rein auf unsere Testszene bezieht, in anderen Levels und/oder im Multiplayer-Modus schwankt das Bild. Die beliebte Geforce GTX 560 Ti erzielt mit dem damaligen Treiber 285.38 in Full-HD eine durchschnittliche Bildrate von 27,2 Fps. Der nachgeschobene Geforce 285.62 steigert die Fps-Rate bereits um 8,1 Prozent auf 29,4 Fps. Mit dem aktuellen Geforce 310.90 WHQL erzielt die gleiche Grafikkarte nun 31,6 Fps, was einem Plus von 16,2 Prozent entspricht - die Min-Fps (28) sind nun höher als die Average-Fps vor über einem Jahr (27,2). Nvidias Ex-Flaggschiff Geforce GTX 580 legt nicht so stark, aber ebenfalls deutlich zu: Die Bildrate klettert von 36,5 auf 41,4 Fps, was einem Plus von 13,4 Prozent entspricht. Generell profitiert jede Geforce-Grafikkarte seit der 8. Generation mehr oder minder von einem aktuellen Treiber.

Wissenswert: Die wichtigsten Tests zur aktuellen Grafikkartengeneration von Nvidia und AMD

Bei AMD ist das Bild zwiespältig: Während die HD-6000-Reihe und älter nicht von einem neuen Catalyst profitiert, macht die moderne HD-7000 mit den Beta-Versionen des Catalyst 12.11 einen enormen Satz von bis zu 33 Prozent (PCGH berichtete). Damit ist die einstige Niederlage der GCN-Grafikkarten gegenüber Fermi und Kepler passé. Mit dem aktuellen Catalyst 12.11 Beta 11, welcher intern auf den 02.12.2012 datiert ist, unterliegt die Radeon HD 7970 knapp der Geforce GTX 680. Die Radeon HD 7970 GHz Edition ist die einzige Grafikkarte, welche in unserer Testszene bei 2.560 x 1.600 Pixeln die 40-Fps-Marke überschreitet.

Reklame: Battlefield 3 bei Amazon bestellen.

Bildergalerie

181
    • Kommentare (181)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von socio PC-Selbstbauer(in)
        dem repost eines alten artikels hätte ein update mit neuen grakas gut getan...
        vermisse die r7/r9 und titan...
        warum alten kaffee aufwärmen wenn man den zucker vergisst -.-
      • Von socio PC-Selbstbauer(in)
        dem repost eines alten artikels hätte ein update mit neuen grakas gut getan...
        vermisse die r7/r9 und titan...
        warum alten kaffee aufwärmen wenn man den zucker vergisst -.-
      • Von Blechdesigner Volt-Modder(in)
        So, weiter geht es mit der Benchtritis

        2x Nvidia GTX 580, 772|1544|1002 :


        Avg: 71.033 - Min: 66

        2x Nvidia GTX 580, 850|1700|1002 :

        Avg: 76.167 - Min: 72

        Hardware: Core i7-2600K @ 4,2GHz(HT aus), Intel P67, 4 x 2GB DDR3-1866(8-9-8-26-1T)
        Software: Win7 x64 SP1, Geforce 310.70 Beta (HQ)
      • Von PCGH_Raff Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Hawky1980
        Das ist korrekt, wobei die beim Bench nur auf 2,8ghz lief.
        Behalt blos dein Phenom solange wie es geht.

        Ach Raff schau mal hier rein, da haste was zu lachen. Vorallem Post 10 ist sehr interessant.
        http://www.computerbase.d...

        Da ich jüngst den Stromspar-Zug bestiegen habe (derzeit fahre ich nur in der Holzklasse), wird's dennoch irgendwann dieses Jahr ein Haswell-Unterbau. Solange tut's der gekeulte Phenom aber (siehe Kolumne in der PCGH 02/2013 ).

        Zitat von Nightlight
        Der Singleplayer von BF 3 ist sowieso bei weitem kein Maßstab für eine CPU-Spieleperformance.

        Die "Spreu vom Weizen" wird ganz woanders getrennt: beim BF3-Multiplayer, bei dem in großen Städten sehr CPU-lastigen Skyrim oder auch bei Anno 2070 UND vor allem dann, wenn eine GTX 690 / HD 7990 zum Einsatz kommt

        Da wir im hier thematisierten Artikel ausdrücklich Grafikkarten testen und eine dedizierte Multiplayer-Abhandlung anbieten, passt alles.

        MfG,
        Raff
      • Von Spinal BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Hawky1980
        Das bleibt abzuwarten. Währenddessen genieße ich dann schonmal die 4K Auflösung mit den passenden Monitor. Wenn da nur der Preis nicht wäre.

        Mach du mal, die (Grafik)karten werden dieses Jahr eh wieder neu gemischt. Ich spiele derweil etwas BF3 Multiplayer. Ist zwar ein unfairer Vergleich AMD vs. Intel 6-Kerner, aber mit irgendwas muss ich mich ja trösten

        bye
        Spinal
      • Von Gast1668381003
        Der Singleplayer von BF 3 ist sowieso bei weitem kein Maßstab für eine CPU-Spieleperformance.

        Die "Spreu vom Weizen" wird ganz woanders getrennt: beim BF3-Multiplayer, bei dem in großen Städten sehr CPU-lastigen Skyrim oder auch bei Anno 2070 UND vor allem dann, wenn eine GTX 690 / HD 7990 zum Einsatz kommt
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk