Arc Raiders: Grafikkarten- und Prozessor-Benchmarks
PCGH hat mittlerweile Zugang zu Arc Raiders erhalten und diverse GPUs und CPUs getestet. Schnell wurde klar, wie gut das Spiel sogar auf älterer Hardware läuft.
In diesem Artikel
Arc Raiders: Grafikkarten-Benchmarks
Für unsere Grafikkarten-Benchmarks haben wir nach einigen Probespielen den Übungsplatz erwählt. Dort sind nicht nur die Gegebenheiten statisch, also Startpunkt, Wetter, Tageszeit immer gleich, sondern dort ist auch die Grafiklast relativ deutlich höher. Während wir mit der RTX 5090 mit maximalen Grafikeinstellungen und nativer 4K-Darstellung in den großen offenen Gebieten rund 120 Fps erhalten, liegen die Bildraten auf dem Übungsgelände bei knapp über 100 Fps. Der Benchmark auf dem Übungsgelände lässt sich außerdem fabelhaft reproduzieren. Allerdings eignet sich der Übungsplatz weniger für Prozessormessungen, obendrein wird auf dem beschränkten Gelände weniger Grafikspeicher beansprucht, als auf den großen, weitläufigen Maps. Mindestens 10, besser 12 GiByte wären für volle Ultra-HD-Pracht ratsam. insbesondere, falls Sie mehrere Runden nacheinander ohne Unterbrechungen spielen möchten. Generell ist Arc Raiders nicht sehr speicherhungrig.
Wir haben eine Handvoll Grafikkarten für Sie in nativer Auflösung von Full HD über UWQHD und DQHD bis zu Ultra HD getestet. Die RTX 5090 haben wir außer Konkurrenz in 4K-Auflösung und obendrein mit Quality-Upsampling sowie (M)FG gebencht.
Falls Sie sich im Übrigen wundern, weshalb bei der RTX 4070S und der RTX 3080 die beiden Ultra-Wide-Auflösungen fehlen: Zwischen Microsofts Windows 11 (nun 25H2) und Nvidia gibt es weiterhin Probleme mit Bandbreite und Blackscreens. Weder mit der RTX 4070S noch RTX 3080 ist es uns erlaubt, im Nvidia-Treiber Custom-Auflösungen wie 3.440 × 1.440 (UWQHD) oder 5.120 × 1.440 (DQHD) zu nutzen, wenn - wie in unserem Fall der Asus ROG Strix XG32UCWMG - ein 4K-Monitor mit 240 Hertz oder mehr verbunden ist. Die Schaltfläche im Nvidia-Treiber ist ausgegraut und bleibt selbst dann ausgegraut, wenn wir den Monitor auf 60 Hertz einbremsen.
Verbinden wir den Monitor und die RTX 4070S oder die RTX 3080 mit HDMI (beide Karten sowie der Monitor unterstützen HDMI 2.1), so erhalten wir direkt nach dem Booten auf dem Windows-Startscreen einen Blackscreen - obwohl wir DSC (Display Stream Compression) nutzen und die Bandbreite mit Komprimierung ausreichen würde. Es ist ein ärgerliches Problem, das bereits seit Monaten besteht, auf das wir bei Tests schon mehrfach stießen, der Grund, weshalb wir unser Monitor-Testsystem umbauen mussten, und für das es bis heute weder von Microsoft noch Nvidia eine Lösung zu geben scheint. Aktuell sind Windows 11 (24H2 und neuer) sowie ältere Nvidia-Grafikkarten in Kombination mit hochfrequenten Displays jenseits 240 Hertz nur eingeschränkt funktionstüchtig. Die alten AMD-Grafikkarten hingegen stehen nicht vor dieser Problematik.
Einige neue Impressionen aus der aktuellen Version
Die Nvidia-GPUs sind in Arc Raiders allerdings performance-technisch etwas bevorteilt, insbesondere in höheren Auflösungen. Beachten Sie dabei, dass wir mit Nvidias RTX-GI auf Stufe Epic (dynamisch) nicht nur Raytracing zugeschaltet haben, sondern dieser Algorithmus explizit für Nvidias RTX-Grafikkarten ausgelegt und optimiert wurde - das Spielfeld ist demnach etwas zugunsten Nvidia und deren RTX-GPUs ausgelegt. Angesichts dessen ist die Radeon-Performance allerdings ebenfalls nicht zu verachten. Arc Raiders gehört definitiv zu den aktuell bestperformenden UE5-Titeln überhaupt.
Arc Raiders: Prozessor-Benchmarks
Sie finden jede CPU zweimal vor: einmal in Innenbereichen, wo die Framerate potenziell etwas höher ausfällt, und in Außenarealen, mit höherer CPU-Last. Recht eindeutig ist aber die Beurteilung. Für Arc Raiders benötigen Sie keine schnelle CPU. Ein Blick auf die Frametimes verrät jedoch, dass ältere Modelle Schwierigkeiten mit Nachladerucklern haben. Bei einigen Prozessoren, wie dem i5-2400 oder auch i5-4690K ist uns zudem aufgefallen, dass die Spielwelt nur sehr langsam geladen wird. Hier hilft möglicherweise eine Detailreduktion.
Quelle: PCGH
Wir empfehlen für reibungslosen Spielspaß mindestens einen schlanken Sechskerner, wie den Ryzen 5 2600. Dieser ist gebraucht bereits sehr günstig zu erwerben. Noch besser wären moderne Vertreter, ein Ryzen 5 5600 oder Intel Core i5-12400F (nicht im Test).
Verbesserte Performance, mehr Pop-up
Gegenüber unserer mehrstündigen Anspiel-Session am 23.10. hat sich die bereits sehr gute Performance von Arc Raiders nochmals verbessert. Auch der Bedarf an Grafikspeicher hat sich etwas reduziert. Allerdings kann man die Gründe dafür auch sehen: Das Pop-up hat sich verstärkt. Dies ist bei nahezu allen Elementen der Grafik festzustellen, am auffälligsten sind allerdings die Schatten von Objekten. Während Landschaftsschatten zwar eine begrenzte, doch im Vergleich hohe Sichtweite haben, ploppen Objektschatten, etwa von Straßenlaternen oder dynamischen Elementen, erst stark verspätet und in mehreren offenkundigen Qualitätsstufen ins Bild. In höheren Auflösungen ist obendrein recht häufig ein LoD-Wechsel bei der Terrain-Darstellung samt Textur-Pop-in in mittlerer Entfernung auszumachen.
Arc Raiders nutzt obendrein kein Nanite. Auch entfernte Objekte wie Steine, Geröll, Vegetation und weitere Gegenstände poppen daher teils störend ins Bild. Allerdings ist dies hauptsächlich dann offenkundig, wenn wir unsere Benchmarks fertigen. Im Eifer des Gefechts ist das Pop-up zumeist weniger offensichtlich, da nicht nur häufig Objekte die Sicht einschränken, sondern Sie zumeist mit anderem beschäftigt sind, etwa nach Arc-Robotern Ausschau zu halten, statt konzentriert auf Pop-in zu achten. Etwas stören können die plötzlich erscheinenden Schatten, Objekte und sichtbar die Qualitätsstufe wechselnde Terrain-Darstellung dennoch. Auf der Habenseite können die Entwickler von Arc Raiders diese Qualitätseinstellungen zu einem späteren Zeitpunkt erhöhen, wenn stärkere Hardware höhere Verbreitung erfährt.
Was ist Ihre Meinung zu Arc Raiders? Hatten Sie bereits Gelegenheit, den Titel selbst anzuspielen? Was halten Sie von Design, Grafik und Performance? Beachten Sie beim Kommentieren bitte die gültigen Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gerne auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.

AMD Ryzen 9 7900X (12C/24T)
Undurchsichtiger CPU Benchmark mit alten CPU
Aber die CPU kommt mit einer 5070TI auf 139 FPS
Irgendwas passt bei dem Benchmark nicht,
meine RTX 2060 auf Low ist im Gpu Limit mit dem Xeon 2650 V4 12 Kerne ohne HT @ 2,5GHz bei 121 FPS
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Schönes Wochenende,
Phil
Danke für die Aufklärung. Darum macht ihr mit den besten Technik-Content im Internet
-> Epic Preset mit DLSS-Q, kein FG aktiv:
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Jetzt kommt aber ein kleiner Rant (hat nichts mit dem eigentlichen Test zu tun): Ich finde es gehört maximal abgestraft das ein Studio ein Spiel rausbringt was auf einem Spezial-Branch der UE5 basiert der Technich-Features nur für einen GPU-Hersteller beinhaltet. Ja, es läuft auf AMD (insbesondere RX 9000) besser als erwartet. Aber trotzdem muss man das als Tester kritisch hinterfragen. Hardware-Lumen gibt es auch ohne Nvidia-Spezialsauce. Ist mir bei Wukong schon sauer aufgestoßen, jetzt hier nochmal (und wer weiß welche Releases das noch so gehandhabt haben).
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Schönes Wochenende,
Phil
Aber was mir auffällt ist, dass PCGH hier super alte CPU getestet hat
Maximal ein Ryzen 2600? Net schlecht
Wie siehts mit der neuesten CPU Gen aus? Ist da noch Leistung ggü. dem 7900X mit ner 5090 rauszuholen?