Arc Raiders: Embark testet neue Kernel-Anti-Cheat-Lösung

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Arc Raiders: Embark testet neue Kernel-Anti-Cheat-Lösung
Quelle: Embark Studios 

Embark Studios testet für Arc Raiders eine neue Anti-Cheat-Lösung auf Kernel-Ebene. Offiziell geht es um Fair Play, allerdings bleibt offen, was das für Linux und Steam Deck bedeutet.

Embark Studios hat neue Details zur Anti-Cheat-Strategie von Arc Raiders veröffentlicht. In einem offiziellen Blogbeitrag erklärt das Studio, dass der Schutz vor Cheatern nicht nur für Arc Raiders, sondern studioübergreifend behandelt werde. Anlass ist das Update Riven Tides, mit dem Embark zugleich einen Überblick über bestehende und geplante Maßnahmen geben will.

Arc Raiders setzt bereits auf Easy Anti-Cheat mit Kernel-Level-Schutz. Ergänzend dazu nutzt Embark nach eigenen Angaben Machine-Learning-Modelle, die auf Basis laufender Spielertelemetrie trainiert werden. Weitere Schutzschichten gebe es ebenfalls, diese würden aus Sicherheitsgründen jedoch nicht offengelegt.

Neu ist aber vor allem ein weiterer Testlauf: Embark arbeitet laut eigener Aussage an einer neuen Kernel-Level-Lösung, die Erkennung und Präzision verbessern soll. Das Studio begründet den Ansatz damit, dass viele kommerzielle Cheat-Tools selbst in diesem Bereich des Systems arbeiten würden. Ohne entsprechende Erkennung habe man demnach wenig Einblick in besonders problematische Werkzeuge.

Für Linux-Spieler bedeutet das konkret, dass Arc Raiders vorerst unter besonderer Beobachtung steht. Der Shooter gehört derzeit zu den vergleichsweise wenigen größeren, halbkompetitiven Online-Titeln, die unter Proton gut laufen und auf ProtonDB ein Platin-Rating erreichen. Möglich wurde das auch durch eine Linux-freundliche Implementierung von Easy Anti-Cheat. Gleichzeitig ist Arc Raiders für das Steam Deck verifiziert.

Gerade deshalb wirft Embarks neuer Test einer weiteren Kernel-Level-Anti-Cheat-Lösung Fragen auf. Das Studio nennt bislang weder den Anbieter noch konkrete technische Anforderungen. Unklar bleibt damit, ob die neue Lösung die bestehende Easy-Anti-Cheat-Implementierung ergänzt, teilweise ersetzt oder langfristig zu einer anderen Plattformstrategie führt, die Linux und Steam Deck ausschließt.


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Quelle: Embark Studios, Proton DB via Techpowerup

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von -nocturne- Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von x2K
        Die Frage die sich mit aufdrängt ist ob man mir den kauf erstattet wenn die mit der Aktion Linux aussperren.
        Da bin ich auch gespannt was passiert und wie Valve damit umgeht...
      • Von -nocturne- Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von x2K
        Die Frage die sich mit aufdrängt ist ob man mir den kauf erstattet wenn die mit der Aktion Linux aussperren.
        Da bin ich auch gespannt was passiert und wie Valve damit umgeht...
      • Von x2K Freizeitschrauber(in)
        Zitat von -nocturne-
        Wenn ich Kernel-Level Anticheat nur lese wächst mir schon 'ne dritte Brustwarze. Wie kann man ein closed source Programm von dem kein Schwein weiß, was genau es da eig. macht, außer der moralisch absolut saubere Gewinnorientierte Hersteller, zulassen dass das im Kernel läuft!?! Rootrechte für irgendeinen Binärblob - auf tiefster Ebene- für was!? Cheaten tun die gottlosen Kinder von Geschwistereltern trotzdem. Da gibt es bessere Ansätze wie Verbannung auf Cheaterserver auf Lebenszeit. Da können sie sich gegenseitig nerven bis es ihnen selber stinkt.

        Bei dem Thema kommt der Kinski aus mir raus. ekelhaft...
        Die Gründe sind einfach die meisten Nutzer haben weder das technische Verständnis noch die weitsicht über die Konsequenzen von solchem Kernel Pfusch nachzudenken. Es funktioniert ja.

        Die Frage die sich mit aufdrängt ist ob man mir den kauf erstattet wenn die mit der Aktion Linux aussperren.
      • Von -nocturne- Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Wenn ich Kernel-Level Anticheat nur lese wächst mir schon 'ne dritte Brustwarze. Wie kann man ein closed source Programm von dem kein Schwein weiß, was genau es da eig. macht, außer der moralisch absolut saubere Gewinnorientierte Hersteller, zulassen dass das im Kernel läuft!?! Rootrechte für irgendeinen Binärblob - auf tiefster Ebene- für was!? Cheaten tun die gottlosen Kinder von Geschwistereltern trotzdem. Da gibt es bessere Ansätze wie Verbannung auf Cheaterserver auf Lebenszeit. Da können sie sich gegenseitig nerven bis es ihnen selber stinkt.

        Bei dem Thema kommt der Kinski aus mir raus. ekelhaft...
      • Von PC_User_404 PC-Selbstbauer(in)
        Wenn Cheater raus sind aus den Games wird man sehen wer besser ist.
      • Von Jaffech BIOS-Overclocker(in)
        Oh, wenn es dann inkompatibel wird, wäre das ärgerlich. Viele Bekannte mit Linux spielen das und ich wollte irgendwann auch mal rein schauen
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