Arc Raiders angespielt: Extraction-Shooter mit Raytracing und Performance [Benchmark-Update]
Kurz vor dem offiziellen Release konnten wir uns mehrere Stunden mit dem Extraction-Shooter Arc Raiders beschäftigen. In der Third-Person-Perspektive verschlägt es uns in die KI-Postapokalypse. Zu unserer Freude dagegen nicht mit Performance-Problemen.
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Der Extraction-Shooter Arc Raiders wird von dem schwedischen Entwickler Embark Studios (The Finals) entwickelt und erscheint offiziell am 30. Oktober 2025. Der Preis der Standard-Version liegt bei moderaten 40 Euro. Arc Raiders wird mit einiger Spannung erwartet und konnte sich zu früheren Anspiel-Events allein auf Steam (Crossplay ist möglich) bereits Spielerzahlen von knapp unter 200.000 sichern. Auch wir konnten am 23.10. mehrere Stunden Hand an eine weit fortgeschrittene Version des PvPvE-Titels legen und uns mit Grafik, Technik und Design des nahezu fertigen Spiels vertraut machen. Optimierungen sowie teilweise Spieler-Feedback aus vorherigen Anspiel-Sessions, darunter der Server Slam, der Mitte Oktober stattfand, sind schon - zumindest teilsweise - in diese Version eingeflossen. Es gab zudem neue Inhalte zu bestaunen und technische Features wie diverse Upsampling-Verfahren sowie Support für Nvidias RTX-GI waren außerdem bereits integriert.
Arc Raiders spielt in einem postapokalyptischen Szenario im Norden Italiens. Die letzten Reste der Menschheit haben sich in den Untergrund, die verborgene Stadt Speranza, gerettet, denn auf der verwüsteten Oberfläche der Erde herrschen die mysteriösen Arc-Maschinen. Von der unterirdischen Stadt Speranza brechen furchtlose Abenteurer, die Raiders, auf, um sich ins Freie, den "Rust Belt", zu wagen und wichtige Ressourcen und Bauteile zu sammeln. Sie übernehmen allein oder im Team mit bis zu zwei weiteren Mitspielern die Rolle eines solchen Raiders und erwehren sich beim Beutezug verschiedener, teils gewaltiger Arc-Maschinen, sowie anderer menschlicher Spieler, die es auf Ihre Schätze abgesehen haben. Gesteuert wird der PvPvE-Extraction-Shooter aus der Third-Person-Perspektive.
Arc Raiders setzt auf die Unreal Engine 5, genauer Versionsnummer 5.3.2. Zusätzlich wird Support für Hardware-Raytracing in Form von Nvidias RTX Global Illumination angeboten. Diese kann in mehreren dynamischen Stufen sowie einer statischen zugeschaltet werden. Obendrein kann die Auflösung für die (RTX-)GI in mehreren Stufen angepasst werden. Es stehen weiterhin Upsampling-Verfahren vom UE5-eigenen TSR über AMDs FSR und Nvidias DLSS bis Intels XeSS zur Verfügung. Eine Frame Generation kann in Form von DLSS FG und FSR FG ebenfalls genutzt werden.
Den Entwicklern von Embark Studios ist es dabei gelungen, sowohl eine ansprechende, stimmungsvolle Optik als auch eine erfreulich gute und saubere Performance zu liefern. Das Design und die grafische Darstellung der diversen Maps machen Lust auf mehr. Die Entwickler streben dabei einen interessanten Look an: Ihre Beutezüge führen in verfallene Städte und gewaltige, brutalistische Betonklötze und monströse, verrostete Maschinen, die nach der Arc-Invasion und dem Rückzug der Menschheit von der wilden Natur zurückerobert werden. Zwischen den von der wilden Natur zurückeroberten Ruinen treiben - im kontrastierenden, "cleanen" Sci-Fi-Look - die diversen Arc-Roboter ihr Unwesen. Die Präsentation der unterschiedlichen Maps ist definitiv eine Stärke von Arc Raiders.
Quelle: PCGH
In düsteren Innenräumen kommt die RTX-GI besonders zur Geltung. Das feine Bounce-Light sorgt neben dem Schein der Taschenlampe für zusätzliche Stimmung.
Die Umgebungen sind dabei erfreulich abwechslungsreich: Wir konnten insgesamt vier Karten erkunden - abseits des Tutorials sowie des Übungsplatzes. Darunter einen verfallenen Raumhafen, der davon zeugt, dass es der Menschheit beinahe gelungen wäre, das Weltall zu kolonisieren. Auf der Karte "Damm-Schlachtfelder" navigieren wir durch ein von einem Dammbruch überschwemmtes Gebiet, stapfen wir durch sumpfigen Morast und kämpfen uns durch von Wasserwegen durchzogenes Unterholz. Die Map "Begrabene Stadt" führt uns in eine von Sand verschüttete Siedlung, wo wir altertümliche, mit roten Schindeln bedachte Wohnungen, Ruinen von Kirchen, aber auch verfallene Bürogebäude und U-Bahnstationen nach Loot durchsuchen. Die Karte "Blaues Tor" war erstmals anspielbar und führt uns in das hügelige Voralpenland, in kleine Bergdörfer, Bunker und alte Festungsruinen.
Gameplay-Impressionen: So spielt sich Arc Raiders
Nachdem wir die gewählte Map Solo oder im Team an einem der zufällig ausgewählten Spawnpunkte betreten haben, bleibt uns - abhängig von der Map - rund 30 Minuten Zeit, nach Herzenslust zu looten. Nach Ablauf dieser Zeit wird Ihre Position von dem Arc Orbiter mit einer gewaltigen Raketensalve beschossen, deren Einschlag Ihr Charakter mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht überlebt - es gilt also unbedingt, vor Ablauf des Timers einen der Extraktionspunkte zu erreichen. Diese sind häufig nicht allzu weit entfernt, allerdings sind auch diese nur einen begrenzten Zeitraum zugänglich oder öffnen erst nach einer gewissen Zeit.
Verpassen Sie also den rechten Moment, müssen Sie sich zu einem anderen Ausweg durchschlagen. Dabei droht nicht nur von anderen Spielern Gefahr, auch die Arc-Roboter sind ohne kluges Vorgehen und die richtige Ausrüstung eine harte Nuss. Obendrein rufen viele der Maschinen nach Verstärkung, Explosionen, Alarme und von den Robotern abgefeuerte Signalraketen verraten abermals anderen Spielern Ihre Position. Dies sorgt für einige schweißtreibende Momente. Für Spannung ist nahezu jederzeit gesorgt.
Dabei bieten nicht nur die einzelnen Karten untereinander Abwechslung, sondern auch verschiedene Map-States wie verschiedene Wetterumstände oder Tages- und Nachtzeiten. Diese Situationen können sich auch von Karte zu Karte unterscheiden. In der von Sanddünen verschlungenen, begrabenen Stadt kann etwa ein Sandsturm aufziehen, während auf anderen Maps Umgebungen in dichtem Nebel versinken oder Gewitterstürme toben. Dabei ist die Performance über sämtliche Karten erfreulich stabil. Selbst auf den dichter bewachsenen Karten und wenn zusätzlich volumetrischer Nebel, Regen und Gewitter oder Sandstürme für weitere Grafiklast sorgten, blieb das Spielgeschehen stets flüssig - zumindest mit potenter Hardware. Allerdings erkauft sich Arc Raiders die ansprechend flüssige Leistung mit einigen Kniffen. Kommen wir zur Technik und Performance.

AMD Ryzen 9 7900X (12C/24T)
Undurchsichtiger CPU Benchmark mit alten CPU
Aber die CPU kommt mit einer 5070TI auf 139 FPS
Irgendwas passt bei dem Benchmark nicht,
meine RTX 2060 auf Low ist im Gpu Limit mit dem Xeon 2650 V4 12 Kerne ohne HT @ 2,5GHz bei 121 FPS
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Schönes Wochenende,
Phil
Danke für die Aufklärung. Darum macht ihr mit den besten Technik-Content im Internet
-> Epic Preset mit DLSS-Q, kein FG aktiv:
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Jetzt kommt aber ein kleiner Rant (hat nichts mit dem eigentlichen Test zu tun): Ich finde es gehört maximal abgestraft das ein Studio ein Spiel rausbringt was auf einem Spezial-Branch der UE5 basiert der Technich-Features nur für einen GPU-Hersteller beinhaltet. Ja, es läuft auf AMD (insbesondere RX 9000) besser als erwartet. Aber trotzdem muss man das als Tester kritisch hinterfragen. Hardware-Lumen gibt es auch ohne Nvidia-Spezialsauce. Ist mir bei Wukong schon sauer aufgestoßen, jetzt hier nochmal (und wer weiß welche Releases das noch so gehandhabt haben).
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Schönes Wochenende,
Phil
Aber was mir auffällt ist, dass PCGH hier super alte CPU getestet hat
Maximal ein Ryzen 2600? Net schlecht
Wie siehts mit der neuesten CPU Gen aus? Ist da noch Leistung ggü. dem 7900X mit ner 5090 rauszuholen?