Arc Raiders Hands-on: Fazit zum Anspiel-Event
Auf dieser Seite fassen wir unsere Erlebnisse zusammen und formulieren ein vorläufes Fazit zu Arc Raiders.
In diesem Artikel
Bezüglich Benchmarks werden Sie sich also gemeinsam mit uns noch ein wenig gedulden müssen. Auch PCGH wird nach aktuellem Stand nicht vor dem offiziellen Release von Arc Raiders mit umfangreichen Benchmarks aufwarten können. Zwar konnten wir viele Stunden mit dem Hands-on verbringen, doch während des Probespielens bestimmte die Eventleitung die Map-Auswahl. Zumindest im groben Sinn: PCGH war auch diesbezüglich primär technisch fokussiert - und so gesehen auch eher der Solospieler unter all den anwesenden Berichterstattern. Bezüglich Game- und Teamplay lesen Sie mehr bei unseren im Duett angetretenen Kollegen der PC Games. Zudem mussten wir uns natürlich auch erst einmal mit dem Spiel und dessen Performance vertraut machen. Sobald wir allerdings Review-Zugänge haben, werden wir uns mit genaueren Performance-Messungen beschäftigen.
Quelle: PCGH
Selbst in den bewaldeten Gebieten und wenn es nebelig ist - eines der bislang grafiklastigsten Szenarien, die wir finden konnten - fallen die Bildraten hoch aus: Die RTX 5090 liefert in nativer 4K-Darstellung (TSR) samt RTX-GI und maximalen Epic-Details noch 90 Fps. Von Hängern oder lästigem Stuttering blieben wir während des Hands-ons komplett verschont - super!
Die Benchmarks werden uns obendrein vor eine gewisse Herausforderung stellen, so viel scheint bereits gewiss. Diesbezüglich und im Sinne des Aufwands zumindest bedenklich sind der PVP-Faktor und auf friedliche Benchmark-Datensammler lauernde, feindliche Spieler. Viel schwerer dürfte allerdings ins Gewicht fallen, dass man bei Arc Raiders zwar die Karte auswählen kann, allerdings nicht das Karten-Setting oder die Startposition. Wir haben demnach keinen Einfluss darauf, welches Wetter und welche Tageszeit auf die jeweilige Map und damit auch die Performance einwirken. Zudem dürfte es schwierig werden, überhaupt eine verlässlich reproduzierbare Benchmarkszene aufzufinden.
Quelle: PCGH
Die Tutorial-Mission läuft stets gleich ab, ist linear gestaltet und hat feste Witterungs- und Tageszeiten sowie kein PvP. Diese Mission könnte sich als GPU-Benchmark eignen. (Hier noch mit nicht angepassten Settings direkt nach dem ersten Start des Spiels. Voreingestellt waren: Epic-Details sowie 4K mit DLSS Auto und RTX GI auf höchster Stufe.)
Doch vielleicht gelingt uns dies mit etwas Herumprobieren. Obendrein sollte es möglich sein, die Tutorial-Mission als Benchmark heranzuziehen. Dieses lineare Level ist zwar deutlich weniger weitläufig als die eigentlichen PvPvE-Karten, doch liegt die Grafiklast hier vergleichsweise hoch und das Geschehen läuft stets im gleichen Rahmen ab. Wie dem auch sei, wir rechnen fest mit einem Gelingen. Sie können sich also zeitnah auf zumindest detaillierte Benchmarks und Performance-Daten freuen. Bis es jedoch soweit ist, wollen wir diesen Vorschau-Artikel mit einem Vorab-Fazit schließen.
Fazit: Arc Raiders im Hands-on
Das Extraction-Genre verzeichnet aktuell eine nahezu unübersichtliche Schwemme. Darunter sind bereits etablierte Marken, nicht zuletzt Tarkov, das im Übrigen am 15. November endlich mit Version 1.0 den offiziellen Release feiern soll. Dann gäbe es das bereits seit geraumer Zeit erhältliche Hunt: Showdown 1896 (unseren Technik-Test zum Engine-Upgrade finden Sie hier). Es sind außerdem eine Vielzahl weiterer Extraction-Shooter in Arbeit. Darunter etwa Hunger, das neue Spiel der ehemaligen Entwickler von Hell Let Loose (zuvor Black Matter Games, nun the Good Fun Corporation). Oder Beautiful Light, ebenfalls ein PvPvE-Extraction-Shooter, der ein wenig an eine Mischung aus realistischem Tarkov und postapokalyptischem Horror-Szenario à la Stalker erinnert, allerdings erst Dezember 2026 erscheinen soll.
Quelle: PCGH
Die Explosionen und kräftiger, sehr gut lokalisierbarer Lärm weisen darauf hin: Hier treibt eine Gruppe anderer Spieler mit schweren Waffen ihr Unwesen.
The Forever Winter ist noch im Early Access, doch bietet es ein sehr spannendes Szenario, beeindruckendes Design und kommt als reiner PvE-Titel ohne PvP-Aspekt und hat jüngst bezüglich Content das zumindest interessante "Tunnel"-System ergänzt. Gaijin, die Entwickler von War Thunder, werkeln aktuell an Active Matter, ebenfalls ein PvPvE-Extraction-Shooter. Ebenfalls noch im Early Access befindet sich Incursion: Red River. Bungies Marathon-Remake wird ebenfalls als Extraction-Shooter konzipiert. Es gibt zudem einen Haufen weiterer Early-Access-Titel, die bereits seit geraumer Zeit gespielt werden können, darunter etwa Marauders und Grey Zone Warfare. Einen Mangel gibt es in letzter Zeit eigentlich kaum. Allerdings können sich bei Weitem nicht alle Titel durchsetzen oder erscheinen gar - Ubisofts eingestelltes The Division Heartland, das wenig erfolgreiche Rainbow Six Siege: Extraction, die "Hazard Zone" aus Battlefield 2024 oder Call of Duty: Warzones DMZ lassen grüßen.
Quelle: PCGH
Auf den Karten gibt es viel zu entdecken. Doch schon bald nach Release dürften Rufe nach neuem Content aufkommen.
Doch gelingt es Arc Raiders bislang, die Spielerschaft in einem Maße zu begeistern und sich obendrein bereits vor dem Launch eine Popularität zu sichern, wie es sonst - vielleicht abseits Tarkov - kaum einem weiteren Extraction-Titel zukommt. Außerdem spielt sich Arc Raiders nicht nur aufgrund der Third-Person-Perspektive etwas anders und generell etwas locker-flockiger als viele Genre-Verwandte, ohne dass dabei die Spannung allzu sehr auf der Strecke bleibt. Wir waren nach dem Anspielen gleich in mehrfacher Hinsicht sehr angetan. Das Gameplay macht wirklich Laune, die Laufwege sind nie allzu lang und zeitraubend, und Sie müssen selten minutenlang durch die Gegend stapfen, um Action oder brauchbare Beute zu finden.
Die Maps sind zudem erfreulich abwechslungsreich gestaltet und bieten neben verschiedenen Modifikatoren wie Tageszeit und Witterung jeweils mehrere distinkte Umgebungen. Unter anderem moderne Hochhäuser, Tiefgaragen und U-Bahnstationen sowie ältere pittoreske Dörfer samt klassischer Backsteinbauten auf der Karte "Versunkene Stadt" oder sie mischen bewaldete Gebiete mit gewaltigen, rostigen Lagerhallen und vor sich hin bröckelnden Beton-Ungetümen. Die Umsetzung des Szenarios und das Kartendesign sind Embark Studios wirklich gut gelungen.
Bildergalerie mit weiteren Impressionen
Dazu kommen interessante Gegenstände, Upgrades und aufrüstbare Werkstationen, mit welchen Sie zwischen den Missionen Ihren gesammelten Loot in bessere Ausrüstung investieren können. Die KI-gesteuerten Arc-Gegner sind obendrein stets eine Gefahr, insbesondere, wenn Sie allein und ohne großkalibrige Anti-Arc-Waffen auf Beutezug gehen. Selbst Standard-Gegner können eine Herausforderung darstellen, explosive Gefechte locken überdies nicht nur weitere Roboter, sondern auch wenig freundlich gestellte, menschliche PvP-Gegner an. Und so ist es als Soloplayer oft ratsam, etwas behutsamer und bedachter durch die hübschen Umgebungen zu schleichen. Die meist kurzen Wege zum nächsten Extraktionspunkt lassen allerdings selten Frust aufkommen - selbst wenn Sie erledigt werden, ist der (Zeit-)Verlust nicht allzu hoch und nach bestandener oder verlorener Runde ist man zügig im nächsten Gefecht.
Wie es allerdings mit der Langzeitmotivation aussieht, wird sich noch zeigen müssen. Generell stehen Extraction- und generell Online-Multiplayer-Spiele vor dem Problem, dass im Grunde beständig neue Inhalte nachgeliefert werden müssen. Die Entwickler von Embark Studios haben bekundet, für die kommenden zehn Jahre Nachschub zu liefern. Doch dies haben schon andere und größere Studios versprochen und oft nicht halten können - viel wird davon abhängen, welchen Erfolg das Spiel in den nächsten Wochen und Monaten erfahren wird. Doch wir sind nach dem Anspielen guter Hoffnung, dass Arc Raiders ein guter und erfolgreicher Start gelingen wird. Bereits beim Anspielen ist uns recht deutlich aufgefallen, wie stabil, performant, sauber und geschliffen das postapokalyptische Extraction-Abenteuer wirkt. Wir warten gespannt auf den Launch und freuen uns, bald abermals Hand anlegen zu können. Dann selbstredend auch mit dem bewährten Benchmark-Werkzeug CapFrameX. Unser Test ist hiermit aber noch nicht vorüber, denn auf der nächsten Seite geht es mit nachgereichten GPU- und CPU-Benchmarks erst ins Eingemachte.

AMD Ryzen 9 7900X (12C/24T)
Undurchsichtiger CPU Benchmark mit alten CPU
Aber die CPU kommt mit einer 5070TI auf 139 FPS
Irgendwas passt bei dem Benchmark nicht,
meine RTX 2060 auf Low ist im Gpu Limit mit dem Xeon 2650 V4 12 Kerne ohne HT @ 2,5GHz bei 121 FPS
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Schönes Wochenende,
Phil
Danke für die Aufklärung. Darum macht ihr mit den besten Technik-Content im Internet
-> Epic Preset mit DLSS-Q, kein FG aktiv:
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Jetzt kommt aber ein kleiner Rant (hat nichts mit dem eigentlichen Test zu tun): Ich finde es gehört maximal abgestraft das ein Studio ein Spiel rausbringt was auf einem Spezial-Branch der UE5 basiert der Technich-Features nur für einen GPU-Hersteller beinhaltet. Ja, es läuft auf AMD (insbesondere RX 9000) besser als erwartet. Aber trotzdem muss man das als Tester kritisch hinterfragen. Hardware-Lumen gibt es auch ohne Nvidia-Spezialsauce. Ist mir bei Wukong schon sauer aufgestoßen, jetzt hier nochmal (und wer weiß welche Releases das noch so gehandhabt haben).
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Schönes Wochenende,
Phil
Aber was mir auffällt ist, dass PCGH hier super alte CPU getestet hat
Maximal ein Ryzen 2600? Net schlecht
Wie siehts mit der neuesten CPU Gen aus? Ist da noch Leistung ggü. dem 7900X mit ner 5090 rauszuholen?