Apple: 8 GiB UMA-RAM sind so gut wie 16 GiB auf anderen Systemen
Apple bekam sehr viel Kritik dafür, dass das Macbook Pro mit 8 GiB RAM startet. Von der Kritik will man nichts wissen - 8 GiB UMA-RAM sind so gut wie 16 GiB auf anderen Systemen.
Bei der Vorstellung der Macbook Pro mit M3-Chip musste Apple viel Kritik einstecken, weil sie mit 8 GiByte Arbeitsspeicher starten. Insbesondere in der Zielgruppe der Macbook Pro und bei den Einstiegspreisen, die Apple verlangt, sei das nicht mehr zeitgemäß und 16 GiByte angebracht. Verwundert ist keiner, denn Apples Upsell-Strategie geht auch bei Mobilgeräten auf. Man konfiguriert das Basismodell einfach so, dass die meisten Kunden automatisch zum nächstbesseren Modell greifen.
Macbook Pro mit günstigerem Einstieg: Aber M3 Pro mit weniger P-Kernen
Interessanterweise hat sich ein Apple-Mann aber nun zum Thema Speicher bei den Macbook Pro geäußert. Apples Vice President of Worldwide Product Marketing, Bob Borchers, glaubt, dass die 8 GiByte Unified-Speicher bei Apple gleichzusetzen sind mit 16 GiByte klassischem Speicher. Diese These dürften manche für gewagt halten.
"Der Vergleich unseres Speichers mit dem Speicher anderer Systeme ist nicht wirklich gleichwertig, weil wir den Speicher so effizient nutzen, die Speicherkomprimierung verwenden und eine einheitliche Speicherarchitektur haben.
Tatsächlich sind 8 GB auf einem M3 Macbook Pro wahrscheinlich analog zu 16 GB auf anderen Systemen. Wir sind nur in der Lage, sie viel effizienter zu nutzen. Ich würde also sagen, dass die Leute zu mir kommen und ausprobieren sollten, was sie auf ihren Systemen machen wollen, und sie werden, glaube ich, eine unglaubliche Leistung sehen. Wenn man sich die Rohdaten und Fähigkeiten dieser Systeme ansieht, ist das wirklich phänomenal. Und das ist der Punkt, an dem ich denke, dass die Leute über die technischen Daten hinausschauen müssen, und tatsächlich über die Möglichkeiten hinausschauen müssen, und auf vertrauenswürdige Leute wie Sie hören müssen, die die Systeme tatsächlich benutzt haben.
Die Leute müssen über die Spezifikationen hinausschauen und tatsächlich verstehen, wie diese Technologie genutzt wird. Das ist der wahre Test."
Das Argument, dass Apple Speicher natürlich dank seines geschlossenen Systems sehr viel effizienter nutzen kann, wird schwer zu widerlegen sein. Am Ende des Tages nutzt man aber auch auf dem BSD-Fork MacOS schlichtweg Apps, die einfach mal mehr oder weniger gut optimiert sind und die je nach Aufgabe Speicher verlangen. Die meisten Kunden, die ein Macbook Pro kaufen, sind auch in entsprechenden Feldern unterwegs - Videoschnitt, Bildbearbeitung, Layout und Design.
Deswegen wollen die Kritiker dem Argument auch nicht wirklich folgen. DRAM-Preise sind auch nicht so hoch, dass insbesondere in dieser Preisklasse kritisch wäre. Wo man wieder beim Upsell ist: Wer ein Macbook Pro kauft, der wird wohl auch das Geld für 16 GiByte Speicher investieren. Das ändert den Preis des kleinsten 14-Zoll-Modells von 2.000 Euro auf 2.229 Euro. Mit 1 TByte HDD sind es dann schon 2.459 Euro. Und nach oben kennt Apple bekanntermaßen wenig Grenzen.
Quelle: Lin YilYi (Bilibili)

wie viel Arbeitsspeicher belegt die aktuelle macOS-Version denn standardmäßig, wenn das System frisch gestartet ist und keine weiteren Apps offen sind?
Und wie verhält sich das mit Systemupdates, ist da in der Vergangenheit der RAM-Bedarf gestiegen? Wenn ja, dann kommt man mit 8GB doch irgendwann an die Grenze...
Da ich keinen Mac habe weiss ich aber nicht, ob die iOS Programme vielleicht in der Praxis nicht doch eher die Nase vorn haben (vielleicht sogar, weil sie eben gerade für das geringere RAM Budget auf Macs angepasst wurden?).
Ich finde beide Systeme klasse (MacOS und Win11), jedes System hat Vor- und Nachteile.
Das Problem was ich halt sehe ist, dass viele Hersteller es Apple nachmachen mit z.b. verlöteten RAM, Wifi Modul etc.pp, sehe ich deutlich bei meinem T14s Gen3 AMD, ein weiteres Aufrüsten ist halt nicht möglich (habe hier zum Glück die maximal Ausstattung 32GB bekommen). Auch hier waren zu Anfang die optionalen Aufpreise unverschämt. Das ganze hat aber der Markt geregelt, weil es eben eine gewisse Vielfalt im Windows-Bereich gibt. Das ist es was Apple einfach fehlt, sie bestimmen die Preise in ihrem eigenen "kleinen" Ökosystem.
Ein Windows Laptop mit der Apple Qualität (Haptik, Touchpad, Laufzeit und Bildschirmqualität) zu einen erschwinglichen Preis würde hier vllt. etwas ändern. (Vllt. wird der neue Snapdragon ARM und WIN12 etwas ändern)
Ansonsten bin ich in beiden "Welten" unterwegs, und bei Apple reicht mir mein fast 3 Jahre altes M1 Air mit 8GB RAM noch eine Weile aus für die Dinge welche ich damit mache. Meinen Arbeitsrechner kann dieses Gerät aber nicht ersetzen, da wird es auch bei Apple mit 16GB knapp.
Fast noch schlimmer als die 8GB RAM fand ich die Tatsache, dass die M2 256GB Basis Modelle so "kastriert" in Sachen SSD Speed sind. Wenn man da nicht mindestens 512GB nimmt ist man um die hälfte langsamer als das Basis M1 mit 256GB - Aufpreis auf 512GB man mag es kaum glauben 200,- Euro.
Sind 8 Gb Rom für ein 2000€ Laptop ein Witz: Ja
Verschenkt der M3 Prozessor mit 8GB RAM Leistung: Ja. eindeutig.
Real Live Test:
Cubase 13 Pro: Demosong: Iconia Sketch
M1 8GB vs 11400F 16 GB
Projekt lädt in Win 11 deutlich schneller, läuft am Ende aber nicht so geschmeidig.
Wieso nimmt Apple solche saftigen Aufpreise für Arbeitsspeicher: (Gerücht)
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen][Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Alle diese komprimierungs und hin und her schiebe Optimierungstechnicken kannste ziemlich sicher den Hasen geben.
Humbraum ist halt durch nichts zu ersetzen als Hubraum, hat shcon Opi gesagt
Aber mal Spass beiseite, wenn ein Programm 16 GB benötigt, benötigt es 16 Gb und nicht 8 GB egal wie gut von der Software "geschummelt" wird.
Meine Meinung.