Microsoft-Entwickler mit kostenlosem Tool für Windows: Praktisches MacOS-Feature per Mausklick
Ein kleines Tool überträgt eine bekannte Funktion aus MacOS auf Windows. Der Ansatz wirkt unscheinbar, könnte jedoch den Umgang mit dem Desktop spürbar vereinfachen.
MacOS verfügt über eine Funktion, die den Zugriff auf den Desktop per einfachem Klick ermöglicht. Unter Windows existiert zwar ein vergleichbarer Ansatz, allerdings ist dieser an eine kleine Fläche in der Taskleiste gebunden oder erfordert eine Tastenkombination. Eine direkte Interaktion über den Desktop selbst fehlt bislang.
Mit Peek Desktop steht nun ein kleines Zusatztool zur Verfügung, das genau diesen Ansatz auf Windows 10 und 11 überträgt. Entwickelt wurde die Anwendung von Microsoft-Entwickler Scott Hanselman. Ziel ist es offenbar, bestehende Systemfunktionen nicht zu ersetzen, sondern um eine zusätzliche Eingabemöglichkeit zu erweitern.
Nach dem Start läuft Peek Desktop im Hintergrund und erkennt Klicks auf freie Bereiche des Desktop-Hintergrunds. Wird eine solche Fläche ausgewählt, werden alle geöffneten Fenster ausgeblendet. Dadurch wird der Desktop unmittelbar sichtbar, ohne dass einzelne Anwendungen manuell minimiert werden müssen. Ein weiterer Klick auf ein Fenster, die Taskleiste oder erneut auf den Hintergrund stellt den vorherigen Zustand wieder her.
Technisch greift die Anwendung laut Beschreibung auf bestehende Windows-Mechanismen zurück. Standardmäßig wird die bekannte "Desktop anzeigen"-Funktion des Explorers genutzt. Gleichzeitig erweitert Peek Desktop diese um zusätzliche Steuerungsoptionen. So kann der Effekt nicht nur über einen einfachen Klick, sondern optional auch per Doppelklick ausgelöst werden, um Fehleingaben zu vermeiden.
Darüber hinaus bietet das Tool unterschiedliche Darstellungsmodi. Neben der klassischen Minimierung aller Fenster steht eine alternative Variante zur Verfügung, bei der Anwendungen visuell aus dem Bild geschoben werden. Diese Darstellung orientiert sich stärker an MacOS, wird jedoch als experimentell beschrieben und könnte laut Entwickler in bestimmten Konstellationen Einschränkungen zeigen.
Der Download des Tools ist über Github möglich. Ob sich der alternative Zugriff auf den Desktop langfristig etabliert oder vielleicht irgendwann von Microsoft selbst übernommen wird, muss sich erst noch zeigen.
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Quelle: Github


War das bei Windows bisher echt immer nur über die Taskleistenschaltfläche?
Und sooo praktisch ist das macOS-Feature nun auch nicht. Wann hat man denn auch schon eine freie Stelle vom Desktop übrig, um da hin zu klicken?
Supertaste+D geht nicht in Windows (glaub in Windows: Windows-Taste+Komma)? Braucht man dafür ein extra Tool?
Das Ding heisst "Super-Taste".
(Ich hab auch noch so Tastaturen, wo da das Windows-Logo drauf ist. FInd ich schlimm - muss ich mal wegrubbeln oder Key-Modden. Mein Tuxedo hat da nen Pinguin
Ich vermute, dass aktuelles Mint Cinnamon Supertaste+D hat.
In Gnome ist es oft Supertaste+D, manchmal auch Supertaste+H
in KDE Plasma Strg+Alt+D.
Kann von Distro zu Distro variieren, je nach Default-Config.
Ich vermute, dass aktuelles Mint Cinnamon Supertaste+D hat.
War das bei Windows bisher echt immer nur über die Taskleistenschaltfläche?
Und sooo praktisch ist das macOS-Feature nun auch nicht. Wann hat man denn auch schon eine freie Stelle vom Desktop übrig, um da hin zu klicken?
Supertaste+D geht nicht in Windows (glaub in Windows: Windows-Taste+Komma)? Braucht man dafür ein extra Tool?