Alder Lake Gerüchte: Core i9-12900KS als Konkurrenz für AMDs Zen 3D
AMDs Ryzen-5000-Serie ist äußerst beliebt und soll zeitnah einen Refresh in Form von Zen 3D erhalten. Dieser könnte die Spielekrone wieder zu Team Rot bringen, was Intel sicherlich missfallen würde. Lesen Sie daher im Folgenden das neueste Gerücht von einem vorselektierten neuen Chip, der das verhindern soll.
Mit Alder Lake hat Intel erstmals in der jüngeren Vergangenheit wieder ein rundes Produkt auf den Markt gebracht. Zwar kann man den Stromverbrauch unter Volllast kritisieren, doch im Spielbetrieb bzw. während normaler Arbeitsabläufe kann den Chips nicht viel vorgeworfen werden. AMDs kommende Antwort darauf sollen die Ryzen-Chips mit gestacktem 3D V-Cache sein, der Leistungssteigerungen im zweistelligen Prozentbereich in Spielen ermöglichen soll.
Damit wäre AMD beim aktuellen Stand wieder schneller und Intel wäre im Zugzwang. Daher scheint Intel einen neuen Chip zu testen, der am Anfang der Fertigung noch nicht möglich war, den Core i9-12900KS. Dieser soll nicht wie der i9-12900K "nur" mit 4,8-4,9 GHz auf allen Kernen boosten können, sondern problemlos die 5 GHz oder mehr erreichen. Das Kürzel KS steht bei Intel traditionell für einen Chip mit offenem Multiplikator, der außerdem vorselektiert ist. Bereits 2019 nutzte Intel es für den Core i9-9900KS, der eine höhere TDP bei marginal mehr Leistung gegenüber einem Core i9-9900K brauchte. Damals hätte man den i9-9900KS empfehlen können, da er lediglich 25 US-Dollar mehr kosten sollte, doch der Trade-Off des höheren Stromverbrauchs war bereits 2019 fragwürdig. Bei Comet Lake und Rocket Lake hat Intel komplett auf KS-Modelle verzichtet.
Nun soll der i9-12900KS zeitgleich mit AMDs letzter AM4-Iteration erscheinen und mit dieser konkurrieren. Bezüglich der Spieleleistung könnte der 12900KS dabei tatsächlich eine ernste Konkurrenz darstellen. Eine Möglichkeit zur Vorstellung würde sich bei der CES 2022 bieten. Intel hat bisher die Existenz des Chips weder bestätigt noch dementiert.
Quelle: Videocardz

Diese ganzen Pauschalaussagen sind halt nicht wirklich zielführend heutzutage, da der tatsächliche Verbrauch moderner CPUs kaum noch von eingestellten Powerlimits, Kühlungen und so weiter abhängt sondern fast ausschließlich davon was das Ding berechnen soll. Die Powerlimits sind effektiv nur noch für die Leute interessant, die über lange Zeiträume sehr stark multithreadlastige Anwendungen fahren die solche CPUs dann auch dauerhaft im Powerlimit halten.