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Kann man einen CPU-Test "fälschen"? Wir bauen uns den Ryzen 7 7700X3D einfach selbst
Auf dieser Seite klären wir, ob sich unsere Simulation des Ryzen 7 7700X3D auch auf die Effizienz-Betrachtung ausweiten lässt.
In diesem Artikel
Vor der Auswertung der Messwerte erfolgt eine Anpassung der Testmethodik bei der CPU-Leistungsaufnahme. Grundlage bleiben weiterhin die vom Benchlab erfassten Rohdaten. In der Interpretation berücksichtigt die Redaktion jedoch stärker plattformspezifische Eigenschaften der jeweiligen Messumgebung. Hintergrund sind Unterschiede bei der Erfassung elektrischer Leistungswerte. Je nach Mainboard, Spannungsversorgung, Sensorpfad, Firmware-Implementierung und Plattformlogik kann sich das Reporting in einzelnen Lastbereichen unterschiedlich verhalten. Diese Abweichungen treten in der Praxis meist nicht als zufällige Schwankungen auf, sondern als systematische Über- oder Untererfassung in bestimmten Lastfenstern.
Um solche Effekte konsistenter einzuordnen, werden die Rohwerte über eine plattformspezifisch abgestimmte Auswertungslogik normalisiert. Die Normalisierung ersetzt dabei nicht die Messung selbst, sondern vereinheitlicht die Interpretation dort, wo reproduzierbare Offset- oder Skalierungseffekte auftreten. Ziel ist eine belastbare Vergleichsbasis zwischen unterschiedlichen Plattformen, Mainboards und Lastzuständen. Gerade bei CPU-Tests mit wechselnden Testplattformen verbessert dieser Ansatz die Konsistenz der Ergebnisse und reduziert systembedingte Verzerrungen, ohne den Rohdatencharakter der Messung grundsätzlich zu verändern. Durch die Berücksichtigung plattformspezifischer Offset- und Skalierungseffekte steigt die Genauigkeit der ausgewiesenen Leistungswerte.
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Ryzen 7 "7700X3D" - Effizienz
Generell loben wir den geringen Verbrauch aller Prozessoren mit 3D V-Cache aus der Zen-4-Generation. Die niedrigen Werte haben als gemeinsamen Nenner die erste Generation des "3D-Cache", welcher AMD dazu veranlasst hat, den maximalen Boosttakt zu reduzieren, was sich wiederum sehr positiv auf die Energiebilanz auswirkt. Mit 72 Watt beim Spielen und nur 85 Watt bei den Anwendungen sortiert sich unsere Simulation des 7700X3D sehr weit oben, bei den übrigen, sehr sparsamen Prozessoren wie AMD Ryzen 5 5600 oder Intels Core i5-14400F ein.
Fps pro Watt
Die Fps pro Watt beweisen nun eine Sache, die man nicht unterschätzen darf. Nur, weil eine CPU geringer taktet und dadurch eine geringere Leistungsaufnahme unter Last aufzeigt, bedeutet das nicht, dass sie automatisch auch effizienter arbeitet. Der Unterschied von 1,438 zu 1,419 Fps pro Watt ist hier natürlich winzig, aber er ist messbar und kann bewertet werden. Dieser eine Prozent Unterschied ist durch den Test mit identischem Sample entstanden. Sobald wir den echten Ryzen 7 7700X3D unser Eigen nennen, werden wir jedoch die obigen Zahlen überprüfen und gespannt auswerten, inwiefern hier unsere Schätzung zutrifft.
Quelle: AMD
AMD sieht noch Raum zwischen Ryzen 7 7800X3D und Ryzen 5 7500F, verpasst es aber dabei, Ryzen 5 7600X3D, 7500X3D, 7600X und 7600 auch aufzuführen, die sich zwischen diesen CPUs befinden.
AMD Ryzen 7 7700X3D Simulation: Fazit
Wir haben es getan, wir haben eine CPU getestet, die wir gar nicht haben. Hat es funktioniert? Ja und nein. Wie man an den Benchmarks unschwer erkennen kann, war es ein Leichtes, einen heruntergetakteten Ryzen 7 7800X3D zu konfigurieren und zu verwenden. Die Performance könnte zum realen Ryzen 7 7700X3D tatsächlich zutreffen, bei der Effizienz-Betrachtung dagegen mussten wir ein Auge zudrücken, wir haben schließlich kein echtes Sample, das unter den Bedingungen der berühmt-berüchtigten Silicon Lottery am Ende ganz andere Zahlen hervorbringen kann. Gleichwohl zeigt unsere Simulation eine spannende CPU für Spieler auf, die sich vor den anderen Prozessoren im Test nicht verstecken muss.
Meinung
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Aber aus meiner Sicht schlüssig, wie er sich genau zwischen dem 7500X3D und dem 7800X3D in Spielen platziert, die genau mit dem Cache gut skalieren. Für mich absolut interessant, da ich soeben mir dem erstgenannten ein System aufbaue.
Aber, was soll man sagen. Windows-Bordmittel regeln.
Also die üblichen 5-10%. Der Rest muss der Preis regeln. In 5 Jahren stehen wir dann an dem Punkt, wo es einen 7800X3D-Re-Release gibt, weil gerade wieder DDR6-Knappheit herrscht und sich alle wundern, warum der 500 € kostet, während der 7700X3D EOL ist.
MfG
Raff