Zen 4 für Server: Angeblich mit bis zu 96 Kernen - Threadripper auch?
Einem Leaker nach stockt AMD bei der Server-Version von Zen 4 (Genoa) auf 96 CPU-Kerne auf, was einen vergleichbaren Schritt auf der HEDT-Plattform (Ryzen Threadripper) möglich machen könnte. Allerdings ändert man wohl nicht die Kernzahl pro Chiplet.
Der durch seine Hardware-Tweets bekannte 'ExecutableFix' behauptet, dass AMD auf bis zu 96 Kerne aufstockt. Es geht dabei um Zen 4 und zwar als Server-Version mit dem Codenamen Genoa. Aktuell bringt AMD mit Rome (Zen 2) nur maximal 64 Kerne bei seiner Epyc-Serie in Stellung. Auch bei Milan, der mit Zen-3-Kernen in den Startlöchern steht, geht AMD dem Vernehmen nach nicht über 64 Rechenherzen hinaus.
Sollte das neue Gerücht stimmen, wäre es vorstellbar, dass AMD auch die HEDT-Plattform mit seinen Ryzen-Threadripper-Prozessoren entsprechend hochzüchtet. Dabei soll AMD das Rad im Hinblick auf den Aufbau der Chiplets aber nicht neu erfinden. Es bleibt laut Leaker bei acht Kernen pro CCD. Das heißt: Statt acht 8-Kern-Chiplets würde man bei Genoa bis zu zwölf Chiplets in einem Prozessor unterbringen.
Keine Rede von Mainstream-Prozessoren
Ob AMD auch bei den Consumer-Chips die Kernzahl mit Zen 4 anhebt, bleibt abzuwarten. Mit maximal 16 Kernen ist man dort bereits deutlich breiter als die Konkurrenz aufgestellt - und die geht mit Rocket Lake Anfang 2021 erst einmal zurück auf acht. Wirklich sinnvoll erscheinen mehr als 16 Kerne bei einer Mainstream-Plattform ohnehin nicht. Vermutlich legt AMD dort erst wieder mit einer anderen Chiplet-Konfiguration Rechenherzen drauf oder wenn man durch Schritte der Konkurrenz unter Zugzwang geraten sollte.
Mehr zum Thema: Statt Ryzen 5000: Zen-3-Milan-CPU für Server mit 64 Kernen gesichtet
Mehr als 64 Kerne für Genoa hatte bereits eine geleakte Roadmap ins Spiel gebracht. Demnach vollzieht man mit Genoa den Wechsel von der SP3- auf die SP5-Plattform. Die Zen-4-Prozessoren sollen in 5 Nanometern gefertigt werden und DDR5 und PCI-Express 5.0 unterstützen. Es bleibt angeblich bei SMT2, also zwei Threads pro Kern, allerdings werde die maximale TDP von 225 auf 240 Watt erhöht - vermutlich wegen der zusätzlichen Rechenherzen. Vorgestellt werden könnten die Chips ab der zweiten Jahreshälfte 2021.


gibt darüber gut Auskunft.
Und 256 GB Ram waren schon vor 25 Jahren, als ich noch Bankenserver
serviciert habe, am absolut untersten Limit.
Kann AMD mit der aktuellen(Semi-)Professionellen Plattform wirklich nicht mehr?
(Frage ich aus Unwissenheit..)
Außerhalb des Desktops hat Threadripper aktuell ebenfalls nur ein Problem: Er bietet mehr als die meisten brauchen. Direkte Konkurrenz hat Intel nur für Epyc in der Pipeline (wo der Zen-3-Nachbrenner aber noch aussteht) und eben da soll die Kernzahl offensichtlich weiter wachsen.
serviciert habe, am absolut untersten Limit.
Kann AMD mit der aktuellen(Semi-)Professionellen Plattform wirklich nicht mehr?
(Frage ich aus Unwissenheit..)
Nur ist das etwas, was man nicht zum Preis eines TRs verkaufen möchte, deswegen ist dieser auf 256GiB an 4 Channels begrenzt.
Meinte diesen.
Der ist eh ordentlich...
Gut, zumindest die maximale Speichermenge könnte AMD hochsetzen, aber die 4 Speicherkanäle sind ja vom TRX4 Brett vorgegeben, sofern AMD nicht (nochmal) den Sockel mit Threadripper wechselt.
Abgesehen davon, klar wird es auch einen neuen Sockel geben (war nicht ohnehin auch mal von einem TRX8 die Rede?). Bei einer (semi-)professionellen Plattform tauschen die allermeisten User ohnehin nie die CPU um auf die neueste Generation upzugraden (das dürften ohnehin ausserhalb der Gamingblase nur sehr wenige machen). D.h. gewerbliche Kunden kaufen bzw leasen einen Komplettrechner und tauschen den eben nach Ablauf der Leasingzeit aus. Ob der jetzt nen neuen Sockel hat oder nicht spielt da keine Rolle.
serviciert habe, am absolut untersten Limit.
Ich glaube auch, dass es nicht zielführend ist anhand von aktuellen Specs auf die der Nachfolgegeneration (die zudem DDR5 bekommen dürfte) zu schließen.