Nach Zen-Präsentation: AMD-Aktien steigen erneut, fast 320 Prozent Plus in einem Jahr
Nachdem AMD lange Zeit als kranker Mann der Silizium-Branche galt, scheinen sich die Kalifornier allmählich zu erholen. Innerhalb eines Jahres haben deren Aktien rund 320 Prozent an Wert gewonnen. Alleine diese Woche konnte AMD 13,8 Prozent dazugewinnen - vermutlich aufgrund der erfolgreichen Zen-Präsentation.
Nach langer Durststrecke könnte AMDs Talfahrt bald endgültig vorbei sein. Das legt zumindest der Aktienkurs des Unternehmens nah, der sich innerhalb eines Jahres um fast 320 Prozent verbessern konnte. Nach der Zen-Präsentation vor wenigen Tagen konnten die Kalifornier erneut deutlich zulegen. So gewann das Unternehmen alleine in der laufenden Woche 13,8 Prozent an Börsenwert.
Auch wenn noch viele Details im Dunkeln bleiben, sieht derzeit alles danach aus, dass AMD mit Zen das erste Mal seit Jahren wieder eine konkurrenzfähige CPU-Architektur auf den Markt bringt. Während einer Veranstaltung in San Francisco hatte AMD ein auf 3 GHz getaktetes Engineering-Sample gegen einen ebenfalls auf 3 GHz eingestellten Intel Core i7-6900K antreten lassen und unter der 3D-Grafiksuite Blender ein Projekt schneller als der Konkurrent fertiggestellt.
Auch bei den Grafikkarten scheint es bei AMD wieder voranzugehen. Zuletzt konnten die Kalifornier ihren Marktanteil steigern, dabei berücksichtigt das betrachtete zweite Quartal noch nicht die unlängst veröffentlichten Polaris-Chips, die unter anderem auf der Radeon RX 480 zum Einsatz kommen. Mutmaßlich kommt AMD mit Polaris auch bei der Neuauflage der Playstation 4 sowie beim nächsten iMac als auch dem MacBook Pro zum Zuge.
AMDs Aufwärtstrend an der Börse nahm Fahrt auf, als man bekannt gab, mit verschiedenen chinesischen Unternehmen und Instituten wie der Chinese Academy of Sciences das Joint Venture Tianjin Haiguang Technology Investment Co. Ltd. auf die Beine stellen zu wollen. In dem Zusammenhang fließen alleine in diesem Jahr 293 Millionen US-Dollar an die Amerikaner.
Quelle: finanzen.net, Tomshardware.com


Eine AG nimmt nur Geld bei der Ausgabe von Aktien ein, d.h. bei der Gründung oder wenn sie sich beschließt weitere junge Aktien auf den Markt zu werfen.
Steigt der Aktienkurs selbst hat die Firma daher keinen Geldgewinn (den haben die Aktionäre), eine Ausnahme wäre, wenn die Firma eigene Aktienanteile besitzt wie z.B. IBM. Macht eine Firma aber eig nur, wenn sie viel Geld hat und den Kurs stärken möchte, um so lukrativer für die Aktionäre zu sein.
Ansonsten berechnet sich der Wert einer Firma so: Anzahl aller sich im Umlauf befindlichen Aktien * Kurs. Je höher dieser erhaltene Wert desto schwieriger wird es für andere Firmen diese zu übernehmen, von daher ist es von AMD als Schutz nicht schlecht, wenn der Firmenwert wieder steigt und sie auch wieder gute Quartalsgewinne schreiben.
Zumindest nicht wen man gekauft hat als die Aktie bei um die 1,60€ lag.
Da konnte AMD nicht mehr großartig fallen.