AMD beschließt Joint-Venture und veräußert Anteile an Standorten in China und Malaysia
AMD hat unlängst bekannt gegeben, künftig gemeinsame Wege mit der Nantong Fujitsu Microelectronics Co., Ltd in zu gehen. Dabei wandern 85 Prozent von AMDs Anteilen an den Packaging-Standorten in Penang und Suzhou an die Chinesen. AMD verspricht sich von dem Joint-Venture geringere Ausgaben.
AMD geht den Weg als "fabless", also fabrikloser Halbleiterhersteller offenbar konsequent weiter. So gab man jüngst ein Joint-Venture mit dem chinesischen Unternehmen Nantong Fujitsu Microelectronics Co., Ltd. (NFME) bekannt, die nun 85 Prozent der ursprünglichen AMD-Anteile an Fabriken im malaysischen Penang und im chinesichen Suzhou besitzen. AMD erhält für den Deal nach Steuern rund 320 Millionen US-Dollar.
Laut AMD habe das Joint-Venture für beide Unternehmen Vorteile. AMD nutzt die Standorte bisher vor allem für das Packaging und anschließende Testen von Chips, also der Ummantelung der eigentlich fertigen Halbleiter mit einem Gehäuse. Genau darauf ist auch die Nantong Fujitsu Microelectronics Co., Ltd. spezialisiert. Der Deal sei für AMD im Rahmen der Gewinn- und Verlustrechnung kostenneutral - er soll die Kapitalaufwendungen der Amerikaner aber deutlich reduzieren.
Im Zuge des Deals sind nun 1.700 Angestellte, die vorher offiziell für AMD tätig waren, Teil des Joint-Ventures. "Die Schaffung dieses Joint-Ventures markiert einen weiteren Schritt darin, AMD zu einer schwerpunktorientierteren Firma umzubauen, indem wir den Wandel hin zu einem fabriklosen Geschäftsmodell vervollständigen, unsere Operationen im Hinblick auf die Zuliefererkette verbessern und unsere finanzielle Position weiter stärken", heißt es in der Pressemeldung.
Mehr Details über den Deal lesen Sie auf der offiziellen Webseite von AMD, mehr über kommende Produkte wie die Polaris-GPUs und die CPU-Architektur Zen auf unseren Themenseiten.
Quelle: AMD


Sollte der Umsatz und vll auch Gewinn wieder steigen, dann kann man gesund wachsen.
Wenn man die Fertigung komplett auslagert, kommst meistens nichts gescheites raus
"Only real men have fabs"
Nunja, hört sich aber auch verständlich an. AMD Konzentriert sich auf die Forschung, gibt die Produktionsstätten ab..
Es kann aber ein schuss nach hinten gehen, wenn die Produktionsanlagen auf einmal mehr Geld verlangen, als sie eigendlich gekostet hätten... dann würde AMD dort nicht mehr einkaufen können...
Aber dementsprechend hätten die Produktionsstätten auch wieder keinen auftrag ... außer Intel würd sich breit machen und denen Geld geben, dass die für sie Produzieren
Penang ist in Malaysia! Also macht das so wies in der Überschrift steht eigentlich keinen Sinn.
Im Endeffekt ist das genau das richtige was AMD gerade macht, AMD ist immernoch zu groß für den Umsatz den sie erwirtschaften, das sieht man an den Margen.
Sollte der Umsatz und vll auch Gewinn wieder steigen, dann kann man gesund wachsen.