AMD Zen 4: Neue Gerüchte zu PCI-E 5.0, DDR5 und Co. bei "Raphael"-CPUs
Die Gerüchteküche brodelt mit neuen Details zu AMDs nächster großer CPU-Architektur Zen 4 alias "Raphael", aber auch "Rembrandt"-APUs auf Zen-3-Basis sind Thema.
Die für gewöhnlich gut informierten Twitter-Kanäle @davideneco25320 und @harukaze5719 haben vermeintliche Informationen zu AMDs kommenden CPU-Plänen, wonach zur Elektronikmesse CES im Januar die "Rembrandt"-APUs mit RDNA2-Grafikeinheit kommen sollen. Dies aber zunächst nur für das Mobile-Segment, während die Desktop-Ausführungen erst im dritten Quartal 2022 an den Start gehen sollen.
Dabei sollen die APUs laut früheren Informationen PCI Express 4.0 und auch DDR4- sowie DDR5-Speicher unterstützen. Unterdessen gibt es im Rahmen der aktuellen Gerüchte keine Informationen zum "Zen-3"-Refresh mit 3D V-Cache, was es laut 3dcenter.org immer unwahrscheinlicher macht, dass die verbesserte Neuauflage bereits Thema zur kommenden CES sein wird.
AMD Zen 4: DDR5 und voller PCI-E-5.0-Support?
Zen 4 soll dagegen zur Computex Ende Mai 2022 gezeigt werden, wobei es sich gemäß dem Bericht voraussichtlich nur um eine erste Vorstellung "samt lauffähiger Demonstration" handeln wird, während die Markteinführung ebenfalls erst gen Herbst 2022 stattfinden soll. Die neue Architektur soll dann ebenfalls DDR4- und DDR5-Speicher unterstützen, wobei angeblich nur Mainboards für DDR5 geplant sein sollen. Dies müsse angesichts der DDR5-Speicherpreise aber noch nicht in Stein gemeißelt sein und eine DDR4-Eigenregie der Mainboard-Hersteller sei denkbar.
Darüber hinaus soll Zen 4 über Support für PCI Express 5.0 verfügen, während die Mainboard-Chipsätze angeblich bei PCI Express 4.0 verbleiben. Dies spielt laut 3dcenter.org allerdings keine Rolle, solange CPU-seitig jeweils genügend PCI-E-Lanes für Grafikkarte und SSD zur Verfügung stehen. Aufgrund von früheren Meldungen sei aber weiterhin unklar, ob der grundsätzlich vorhandene Support auch wirklich im Consumer-Segment genutzt wird oder womöglich hinsichtlich Features unterschiedliche IOD-Chiplets für Consumer- und Server-Prozessoren mit entsprechender Beschneidung kommen.


Das war Entschleunigung.
PCI Express 5.0 ist abwärtskompatibel und keine aktuelle GPU reizt Express 4.0 aus, wenn alle 16 Lanes genutzt werden.
Ich esse noch einen weiteren Spekulatius und warte in aller Ruhe auf die offizielle Vorstellung.
Wann ist die nochmal?
PCIe 4.0 8x = PCIe 3.0 16x bestes Beispiel AMD RX 6600 mit PCIe 4.0 8x im Grunde ist das ja kein Problem weil es auf PCIe 3.0 16x hinausläuft. Das Problem ist das die GPU dadurch auch bei PCIe 3.0 nur mit 8fach angeschlossen ist. Die Verluste zeigen sich hier nur bei hohen VRam lasten.
Wie immer enteilt Marketing der Realität. PCI 5.0-SSDs? Homöopathisch. PCI 5.0-Grafikkarten? In feuchten Träumen.
Ja, iwa werde sie kommen und bei den Preisen völlg irrelevant für e bisserl mehr Tempo. Features, die man teuer verkaufen kann, ohne echten Mehrwert für die breite Masse.
Erinnert sich noch jemand an das Hochfahren eines 286?
Gruß T.
Tante Edit: OT: Ach oder 56k Modem damit hab ich die ca 1,5 GB von Half Live 2 runtergeladen über 3 Tage hatte das damals gedauert. Und das Hochfahren des C64 waren auch noch andere Zeiten da konnte man noch in die Wanne bis er fertig war.
Wie immer enteilt Marketing der Realität. PCI 5.0-SSDs? Homöopathisch. PCI 5.0-Grafikkarten? In feuchten Träumen.
Ja, iwa werde sie kommen und bei den Preisen völlg irrelevant für e bisserl mehr Tempo. Features, die man teuer verkaufen kann, ohne echten Mehrwert für die breite Masse.
Erinnert sich noch jemand an das Hochfahren eines 286?
Gruß T.
Tja sollte sich das Bewahrheiten, ist AMD für mich beim nächsten Upgrade gestorben, bleibt wohl ein Intel.
Und die haben in der Vergangenheit sogar LGA2011 auf ITX gebracht...
- Kurze Frage hierzu. PCIe 3.0 war bei 3500 mb/s am Limit wegen dem Overhead, dann sollten es bei Pcie 4.0 - 7500 mb/s sein ?
Wenn ich da von den richtigen Werten ausgehe, sollte es doch lieber erstmal SSDs geben welche 7500/7500 machen und dann wirklich durch die Schnittstelle gebremst werden.
Aber dass das jetzt bzw. auch in ziemlich naher Zukunft im Consumerbereich direkt implementiert wird/werden soll treibt aufgrund der hohen Anforderungen an die Signalwege die Mainboardpreise unnötig in die Höhe, während der Nutzer kaum bis keine Benefits hat, aber dennoch den saftigen Aufpreis zahlt.
Bis es dann wieder soweit ist, dass man vom neuen Protokoll profitiert bzw. der alte zum Flaschenhals wird, ist das Board schon Alteisen.
Also nein- PCH bitte (noch) nicht mit 5.0 ausstatten.