AMD Zen: Prozessor und AM4-Sockel abgelichtet - PGA mit 1331 Pins
Der nicht nur für Zen gedachte AM4-Sockel wurde jüngst zusammen mit der Rückseite einer Zen-CPU gesichtet. Die Aufnahmen zeigen ein bereits seit Langem von AMD favorisiertes PGA-Design, im Falle des AM4s mit 1.331 Pins.
Gerade im Netz die Runde machende Aufnahmen machen abermals deutlich, dass AMD auch beim Sockel AM4 seiner Tradition treu bleibt. Zen setzt wie gehabt auf einen PGA-Sockel (Pin Grid Array). Damit entspricht der AM4 so weit den noch aktuellen Sockeln AM3+ und FM2+, bei denen sich die Pins ebenfalls auf der CPU statt im Sockel befinden.
Beim genaueren Hinsehen fällt allerdings auf, dass sich die Zahl der Pins deutlich erhöht hat. Waren es beim AM3+ nur 942, sind es beim AM4 nun 1.331 und damit rund 40 Prozent mehr. Auch Intels aktueller Mainstream-Sockel, der 1151, wartet mit weniger Pins auf. Als LGA-Sockel befinden sich die Pins dort allerdings im Sockel selbst, während auf der Unterseite der CPU die Kontaktflächen sitzen. Eine solche CPU wird über eine Halterung eingespannt und an die Pins gepresst. Bei AMDs PGA-Sockeln wird die CPU hingegen mit den Pins voraus in den mit Löchern besetzten Sockel eingelegt, der die Pins anschließend einklemmt, sobald man einen Hebel nach unten zieht.
Zur Funktionität des Sockels gehören unter anderem nativer PCIe 3.0-Support sowie die ebenfalls native Unterstützung von USB 3.0 und 3.1. Außerdem unterstützt AMD künftig DDR4-Speicher.
AMDs AM4 beerbt nicht nur den AM3+, sondern auch den FM2+, der bisher den APUs und Derivaten mit deaktiviertem Grafikkern vorbehalten war. Er nimmt damit sowohl die kommenden, noch auf älterer Architektur basierenden Bristol Ridge APUs als auch die Summit Ridge-Familie auf, bei er es sich um die ersten High-End-Chips mit Zen-Architektur handelt. Mehr über AMDs Zen und den zugehörigen Chipsatz lesen Sie auf der PCGH-Themenseite.

Habe ich zumindest noch nicht geschafft, wenn die mal so leicht gekrümmt waren, einfach eine Nadel genommen und gut ist. Aber waren die richtig verbogen mit Gewalt, kann man es vergessen!
Bei meinem R4E waren wohl auch ein paar Pins verbogen, deswegen lief das wohl auch nicht mehr Stabil. Aber jetzt geht es zumindest wieder! Was fiel mir dabei auf? Richtig, ein Pin ist gar nicht mehr da!
Wenn ich das richtig weiß, sind die in der Mitte und ganz außen immer für Masse, aber selten Signalleitungen. Bin mir aber nicht 100% sicher.
Zumindest läuft mein R4E mit einem abgebrochenen Pin! Kann aber auch sein, dass genau das, der Grund dafür ist, warum ich nicht mehr wie 1600MHz DDR3 zum Laufen bekomme.
Stabil ist es damit auf jeden Fall! Und meine CPU wird den Sockel auch nicht mehr verlassen, außer ich kaufe mir doch mal einen Xeon 1650. Aber sonst, bloß die finger weg davon!
Oder gar pin in den Sockel und CPU drauf, hat auch Kontakt...
Ich hab mir mal von Intel die Specs für den Sockel 1366 heruntergeladen. Wenn ich die Liste durchgehe könnte ich vermutlich ein Viertel der Pins rausrupfen.
Beim Sockel 2011 kennen wir das ja auch mit den unbenutzten Pins, die für Übertakter-Mods genutzt wurden.
@Pu244: Das mit der Mainboardproduktion war nur ein kleiner Scherz auf Kosten der Verschwörungstheoretiker.
Solange es nur einige wenige waren, aber es ging.
Wenn Signalpin´s abbrechen dürfte die CPU im Eimer sein