AMD Ryzen: Van Gogh mit RDNA2, Zen 2 und LPDDR5 für Low-Power-Geräte

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AMD Ryzen: Van Gogh mit RDNA2, Zen 2 und LPDDR5 für Low-Power-Geräte
Quelle: AMD

AMDs Van Gogh-APUs sollen offenbar mit 7,5 bis 18 Watt TDP auf den Markt kommen und die RDNA2-Architektur sowie eine Unterstützung für LPDDR5 bieten. Damit würde AMD das Low-Power-Segment erstmals mit neuerer Technik ausrüsten als die schnelleren Produkte im Lineup.

Angeblich will AMD nächstes Jahr gleich zwei APU-Familien auf den Markt bringen. Die aktuellen Renoir-APUs sollen durch Cezanne ersetzt werden, wohingegen Van Gogh das Low-Power-Segment abdecken soll. Hier hat AMD derzeit nur die kaum verfügbare APU-Familie Pollock im Angebot, die mit nur zwei Zen-Plus-Kernen, 14-nm-Fertigung und 192 Vega-Shadern aufwarten kann. Zudem verwehrt AMD dieser Familie bislang das Ryzen-Präfix, was wohl die niedrige Leistungsfähigkeit verdeutlichen soll.

Van Gogh als moderne Einstiegs-APU

Mit Van Gogh könnte sich das ändern, denn AMD will dem Einstiegssegment offenbar eine ordentliche Auffrischung spendieren: Laut dem Twitter-Nutzer Patrick Schur soll Van Gogh auf Zen 2, die RDNA2-Architektur und LPDDR5-Speicher setzen. Die TDP soll sich dabei zwischen 7,5 und 18 Watt bewegen, was etwas über den Pollock-APUs (6 Watt) liegt.

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Da AMD sämtliche Zen-2- und RDNA-2-Produkte in TSMCs 7-nm-Prozess fertigen lässt, dürfte dieser auch für Van Gogh zum Einsatz kommen. Nächstes Jahr könnte AMD also mit einer brandneuen GPU-Architektur, einem immer noch aktuellen Fertigungsprozess und einer bis dahin leider veralteten CPU-Architektur angreifen.

Zen 3 wäre für eine APU im Jahr 2021 schöner, doch diese Architektur wird wohl den reinen Prozessoren und dem Renoir-Nachfolger Cezanne vorbehalten sein. Andererseits dürfte Zen 2 auch im kommenden Jahr noch problemfrei in der Lage sein, Intels Konkurrenzprodukte in Schach zu halten. Zudem könnte der LPDDR5-Speicher möglicherweise für einen kleinen Performance-Boost sorgen.

Auch spannend: Ryzen 5000: Renoir-Nachfolger Cezanne im Sisoft-Benchmark aufgetaucht

Die von Patrick Schur geleakten Informationen decken sich mit der kürzlich von Videocardz zusammengesetzten Roadmap. Das macht die Echtheit zumindest etwas wahrscheinlicher. Auf der Roadmap ist ergänzend die Rede von einer "CVML", hinter der sich eine Beschleunigungseinheit verbergen könnte. Da AMDs kommende RDNA2-Architektur verstärkt auf Raytracing setzen will, würde eine solche Einheit gut ins Bild passen. Andererseits ist der Nutzen in einer Low Power APU, bei der es um jeden Quadratmillimeter Chipfläche und um jedes Zehntelwatt geht, fraglich.

Quelle: via Wccftech

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    • Kommentare (15)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Nach aktuellem Stand hat sich weder bei Zen3 noch bei RDNA2 die Fertigung geändert.
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Nach aktuellem Stand hat sich weder bei Zen3 noch bei RDNA2 die Fertigung geändert.
      • Von Technologie_Texter BIOS-Overclocker(in)
        RDNA2 ist ein neuerer IP-Block, der wahrscheinlich schon für einen neueren 7nm-Node entwickelt wurde.
        Würde man alle APUs damit ausstatten, müßte man zu hohe Kapazitäten von Epyc abziehen.
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Tech_Blogger
        Kannst du vielleicht kurz sagen was genau dort die Argumentation ist warum es zu teuer wäre? Der Artikel steckt nämlich hinter einer PayWall.
      • Von Dicker_Klops PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von BigYundol
        Sehe ich auch so. Ohne schnellere RAM-Anbindung macht es schlichtweg keinen Sinn eine APU mit schnellerem Grafikpart zu bringen.
        In dem Sinne bin ich schon sehr gespannt, welche Sprünge die APUs zusammen mit DDR5 hinlegen werden.
        Wird DDR5 am Anfang eh nicht viel schneller sein als DDR4 ? ( Habe nicht viel Ahnung )
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von XXTREME
        Eher 512/8 .
        Bei den großen Ryzen APUs. Aber sicher nicht bei den kleinen Athlons für 40€.
        Bisher waren es da sogar nur 192/3.
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