AMD Ryzen Roadmap: AM5-Desktop-Prozessoren ohne E-Cores
AMD wird auch in Zukunft bei Desktop-Prozessoren keine Unterteilung in Performance- und Effizienzkerne vornehmen, wie es Intel derzeit tut. Mehr Kerne wird es für Ryzen-Prozessoren in absehbarer Zeit ebenfalls nicht geben.
Techpowerup sprach mit David McAfee, Corporate Vice President und General Manager des Client Channel Business bei AMD, über die Zukunft der Ryzen Prozessoren. McAffee ist verantwortlich für das Ryzen-Lineup im Desktop- und Mobilbereich. Neben den Überhitzungsproblemen der V-Cache X3D-CPUs ging es im Interview unter anderem auch um den Zen-4-Nachfolger, höhere Kernzahlen und KI-Beschleuniger.
Ryzen-Desktop-CPUs auch in Zukunft ohne Effizienzkerne
Eine Hybrid-Architektur, wie sie Intel derzeit vorlebt, wird es laut David McAffee für die Ryzen-Prozessoren auf dem Desktop nicht geben. Denn der Corporate Vice President sieht keine Notwendigkeit, die AM5-Plattform auf dem Desktop auf verschiedene IPCs mit unterschiedlichen Funktionalitäten aufzuteilen. "Es ist sehr kompliziert sicherzustellen, dass die richtigen Workloads auf den richtigen Kernen geplant werden", so McAffee.
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Ganz anders sieht es laut David McAffee im Notebook-Bereich aus, da es sich hier im Gegensatz zu Desktop-CPUs um Prozessoren handelt, die einem stark eingeschränkten Energiebudget unterliegen. Die AMD-Roadmap sieht hier Zen-4c-Prozessoren mit "Cloud-optimierten" Kernen vor, die ein deutlich besseres Performance-pro-Watt-Verhalten aufweisen sollen.
Höhere Kernzahlen erst mit schnellerer Speicherbandbreite
Seit den Zen-2-CPUs (Ryzen 3000) ist die Anzahl der Kerne bei AMD-Prozessoren konstant geblieben, während die Anzahl der CPU-Kerne bei Intel dank der E-Cores kontinuierlich gestiegen ist. Bei der AM5-Plattform musste AMD laut McAffee die Anzahl der CPU-Kerne mit der verfügbaren Speicherbandbreite in Einklang bringen. Denn sobald die Anzahl der Kerne eine bestimmte Speicherbandbreite überschreitet, gibt es für den Endanwender keinen wirklichen Vorteil mehr. "Da die Speichergeschwindigkeiten steigen, weil wir Speichertechnologien mit höherer Bandbreite auf die Plattform bringen, ist das etwas, was wir auch in Betracht ziehen", verspricht der Corporate Vice President jedoch.
Quelle: Techpowerup via Golem

Auf dem Desktop will ich so etwas nicht haben.
Außerdem sind die E-Cores fürs Gaming vollkommen nutzlos.
Schon erschreckend, daß der 13900K mehr frisst als der 7950X/3D. Was verdammt traurig ist, wenn man bedenkt das die zum "sparen" sein sollen.
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Zum Zocken reichen 8 Kerne dicke, aber warum bekommt nur der 16 Kerner den höchsten Takt?
8 Kerne mit 6+ GHz bei AMD würde ich feiern
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Ich will mal einen Intel-Prozessor mit dieser Leistung sehen, wo nur die Kerne allein nur knapp bei über einem Watt liegen. SoC + MISC ist dann der ganze Kram drumherum, das Chiplet. Aber selbst 5,8 Watt sind hier als sehr gut zu bewerten, ich sehe viele Ryzen, auch hier im Forum, die da mit über 20 Watt auf dem SoC laufen, oder noch mehr.
Also nix an: Kein Browser, kein RGB Zeug.
Außer halt HW Info:
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Lief halt so 10 Min. rum.
Denke aber nach oben, wie nach unten wird sich da auch bei längerer Laufzeit nicht wirklich viel tun.