Ryzen 5000-APUs "Cezanne": Neue Infos zu Zen 3-CPU und RDNA2-Grafik
Dank eines an die Öffentlichkeit gelangten Dokuments des PC-Herstellers Dell sind einige Informationen rund um die nächste Ryzen-APU-Generation mit dem Codenamen "Cezanne" bekannt geworden. So ist unter anderem von einer CPU auf Zen 3-Basis die Rede. Auf Seiten der Grafik wird ein RDNA2-Chip seine Arbeit verrichten.
AMD hat zwar erst vor Kurzem seine aktuelle APU-Generation mit der Bezeichnung "Renoir" veröffentlicht, die in ersten Produkten auch durchaus zu überzeugen weiß, doch das hält den Konzern natürlich nicht davon ab, fleißig an der Nachfolgegeneration zu arbeiten. Zu dieser sind nun einige Informationen aufgetaucht, deren Korrektheit zwar nicht bestätigt wurde, aber durchaus plausibel klingen.
Zen 3-CPU und RDNA2-Grafikeinheit
Quelle des unverhofften Informationsschubs stellt ein Dokument des PC-Herstellers Dell dar, dessen Inhalte im Anandtech Forum
bereits rege diskutiert werden. Geht es nach dem Schreiben, wird die CPU bereits auf der kommenden Zen 3-Architektur basieren, die nach aktuellem Wissensstand vor allem bei der IPC-Leistung einen großen Schritt nach vorne machen könnte, was durchaus auch für das Mobile-Segment wichtig ist. Gefertigt werden würde der Chip demnach in einem verbesserten 7nm-Prozess, der bei Zen 3 als gesichert gilt.
Ein weitaus größerer Schub als auf der CPU-Seite wäre bei der Grafikeinheit der mutmaßlichen Ryzen 5000-Serie zu erwarten. Denn hier soll AMD endlich den Wechsel weg von Vega und hin zu Navi vollziehen. Der Chip würde demnach auf RDNA2 basieren und sowohl beim Verbrauch als auch bei der Leistung profitieren. Dell führt in dem Dokument auch eine dedizierte Navi 23-Karte im Zusammenspiel mit der APU auf, was dann wohl nur etwas für kostspielige High-End-Notebooks wäre.
Wann sich AMD offiziell zu den Plänen für die nächsten APUs äußert, bleibt abzuwarten. Das Dell-Dokument macht jedoch deutlich, dass man mit Zen und RDNA noch einige Pläne hat. Und auch der texanische PC-Hersteller scheint die Technik in ansprechenden Notebooks verbauen zu wollen. Zwei der geplanten 15,6-Zoll-Modelle sollen sogar 240 Hz- (QHD) respektive 360 Hz-Displays (FHD) besitzen, was auf mobile Gaming-Rechner schließen lässt.
Was die Software dann leistet, hängt davon ab, was der Programmierer dann damit macht. Und natürlich von der Programmiersprache, alleine Java ist schon 50 mal langsamer als C oder Fortran.
Die IPC als universielle Einheit der Leistung pro Takt gibt es so nicht. Wenn du die IPC in Cinebench misst, dann weißt du nachher genau das was du gemessen hast, eben die IPC in Cinebench. Mehr aber nicht.
IPC ist keine genau definierte Einheit wie Strom, Drehmoment oder was auch immer.
Um eine ungefähre Aussage zu einer allgemeinen Einstufung der takt- und kernnormierten Leistung einer CPU-Architektur zu bekommen muss man ein breites Portfolio an Anwendungen testen, im Idealfall auf die jeweilige Zielgruppe abgestimmt. Die "IPC" in Spielen kann sich signifankt von der "IPC" in z.B. Renderbenchmarks wie Cinebench unterscheiden.
Diese Aussage, dass Cinebench der Benchmark ist wo "die" universielle IPC bestimmt wird ist gelinde gesagt Bullshit, sehr kurzsichtig. Cinebench ist aussagekraftig für Renderaufgaben die gut mit Kernen skalieren. RAM und Cache Latenzen aber wirken sich da kaum aus, weshalb Zen da so gut abschneidet. In anderen Anwendungen, insbesondere Games ist das aber anders.
Verschiedene Anwendungen kann man natürlich gerne verwenden, sofern sie nicht einseitig optimiert sind. Spiele eignen sich für die Bestimmung der IPC allerdings nicht, das wurde eigentlich schon breit durchgekaut und da du ja schon seit 2013 dabei bist, bist du ja nicht mehr ganz so neu
4GHz CPU Battle: Ryzen 3900X vs. 3700X vs. Core i9-9900K - TechSpot
Ist für mich eher ein dichtes Rennen, bei der IPC. Anwendungen leichte Vorteile für AMD und Spiele leichte Vorteile für Intel, jeweils pro Takt!
Wenn jetzt ein GPU Hersteller mit 15% Marktanteil 7nm Kapazitäten für 1-2 Chips die 5-10% Gesamtmarktanteil ausmachen anfrägt, ist das nunmal was anderes, als wenn Nvidia dies tut. Und natürlich braucht Nvidia das in der aktuellen Situation auch überhaupt nicht. Erst, wenn Big Navi in 7nm kommt, wird auch Nvidia was bringen.
Des Weiteren wie wäre es mal, wenn du bei den Fakten bleibst? Zum einen hat AMD mehr Marktanteil und bewegt sich bei 25-30% im Consumerbereich, zum anderen fertigen sie alle CPUs auch in 7nm und kaufen im gesamten deutlich mehr Wafer, als nvidia das tut...
Ist das so schwierig bei den Fakten zu bleiben? Es kommt mir so vor, als ob hier bewusst gerne falsche Dinge behauptet werden! Zu dem Thema gab es sogar mal eine News über die Waferanzahl, dass AMD deutlich mehr Wafer abnimmt wie nvidia und das ein aktiver User wie du das nicht gelesen hat, glaube ich nicht... Aber ja, wenn man bei GPUs von nur 15% Marktanteil ausgeht, kommt man wohl auf so Phantasiewerte.
Nvidia hätte genauso wie AMD in 7nm fertigen können, nur für sie hat sich das schlicht undergreifend wirtschaftlich nicht gelohnt, was ich hier schon sehr ausführlich dargelegt habe. Ansonsten steht es natürlich auch dir frei, dies fundiert zu widerlegen, aber dann doch bitte mit realen Werten, danke.
normalen Shrink versucht, sondern einen um den knappen Faktor 3, gleichzeitig auch noch neue Materialien eingesetzt, die sich eben doch anders verhalten, als man zuerst erhofft hat. Und dann ist es schwer, einfach zurückzuschalten auf ein voriges Material, schließlich ist so ein Prozess 5+ Jahre in Entwicklung.
Und das gleiche hat nvidia auch gemacht, sie wollten Taktraten um die 2GHz und günstig fertigen. Beides haben sie mit der 12nm Fertigung bekommen, wieso also auf 7nm gehen, wenn diese keine Vorteile in dem Usecase bietet, weil die Taktwall niedriger ist? Außer höheren Kosten hätte nvidia nichts davon gehabt, außer sie hätten ihre Karten mit weniger Takt betrieben, dann wäre sie sparsamer aber die Leistung wäre weniger...
Und was wollen die Leute sehen bzw. was kaufen die Gamerkiddies? Das Produkt mit dem längsten Balken!
Sorry, aber ich kann nicht nachvollziehen, dass das so schwierig zu verstehen ist. Ja die 7nm Fertigung ist moderner, effizienter, aber nicht bei jedem Usecase. Ein bestes Beispiel sind hier die Epycs von AMD, laufen in ihrem Sweetspot und sind super Effizient, übertakte ich die Ryzens aber bis zum Anschlag (sofern möglich) ist die Effizienz dahin. Da AMD eine höhere IPC wie intel hat, ist das kein Problem, wäre dies aber nicht der Fall und sie müssten mehr über den Takt gehen, dann hätten sie ein Problem.
Ich hoffe, dass hat mittlerweile jeder verstanden, dass die 7nm Fertigung gut ist, aber nicht der Allheilsbringer für jeden Usecase.