AMD Ryzen: Neue CPU mit 12 Kernen und 24 Threads entdeckt

59
News Silvius Treutwein Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Einem einzelnen Gerücht zufolge ist von AMD auch eine 12-Kern-CPU mit 24 Threads zu erwarten.
Quelle: AMD

Nachdem Gerüchte in letzter Zeit bereits eine neue Ryzen-CPU von AMD mit 16 Kernen und 32 Threads in Aussicht gestellt haben, wird nun auch noch von einem kleineren 12-Kerner mit 24 Threads gesprochen. Dieser befände sich noch in der Entwicklungsphase und würde einen neuen Sockel beanspruchen.

Kaum ein Tag vergeht, ohne dass neue Informationshäppchen zu AMDs Ryzen-Prozessoren zu Tage treten. Zuletzt noch wurde gerüchteweise die Existenz einer Ryzen-CPU mit 16 Kernen und 32 Threads proklamiert, die sich trotz der zu erwartenden Leistung aber noch an Consumer richten soll.Das Portal Videocardz möchte nun ein weiteres Ryzen-Modell ausfindig gemacht haben: Dies soll immerhin über 12 Kerne und 24 Threads verfügen. Das derzeitige Engineering Sample wurde in einem Alienware Area-51 R3 Komplett-PC entdeckt. Die etwas unhandliche Modellnummer verrät bereits einige Details über das Entwicklungsmodell: 2D2701A9UC9F4_32/27_NDas D an zweiter Stelle stehe demnach für eine Desktop-CPU, die Taktfrequenz wird auf 2,7 GHz Base und 3,2 GHz Turbo spezifiziert. Komplett eindeutig sind die weiteren Bezeichnungen allerdings nicht. Das "U", welches den CPU-Sockel bezeichnen soll, hat bislang noch keine Entsprechung, es ist demnach mit einem neuen Sockel zu rechnen. Ähnliches wurde auch für den 16-Kerner prophezeit. Des weiteren unklar ist die Leistungsaufnahme der CPU.Wozu die Modellbezeichnung freilich noch keine Antwort gibt, ist die Frage, ob - und falls ja, wann - die neue CPU erscheinen soll. Aus der Bezeichnung hervor geht lediglich, dass es sich um ein Entwicklungsmodell der zweiten Generation handele und immerhin im B-Stepping vorlag. Ob all diese Informationen überhaupt zutreffen, ist mangels benannter Quelle aber leider nicht überprüfbar.

59
    • Kommentare (59)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von riedochs Lötkolbengott/-göttin
        Ich würde einen bezahlbaren 12 Kerner durchaus nehmen, TDP ist mir nicht allzu wichtig, meine WaKü ist ausreichend dimensioniert. Ich möchte Ende des Jahres beim Filmen auf 4K umsteigen und in Verbindung mit einer Schnittsoftware die auch die 12 Kerne nutzen könnte wäre das ideal. In Sachen Spieleleistung brauche ich eigentlich nicht viel mehr als mein jetziger i7-2600k
      • Von riedochs Lötkolbengott/-göttin
        Ich würde einen bezahlbaren 12 Kerner durchaus nehmen, TDP ist mir nicht allzu wichtig, meine WaKü ist ausreichend dimensioniert. Ich möchte Ende des Jahres beim Filmen auf 4K umsteigen und in Verbindung mit einer Schnittsoftware die auch die 12 Kerne nutzen könnte wäre das ideal. In Sachen Spieleleistung brauche ich eigentlich nicht viel mehr als mein jetziger i7-2600k
      • Von Zeus18
        Ich glaube aber dies käme noch für etliche Jahre vorraus noch nicht mal annähernd in Frage der Endverbraucher.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Du meinst wohl typisch Intel. Denn Intel hatte das ja ebenso beim Start der Core i Serie. Eigentlich ist das doch auch ganz normal bei neuen Architekturen und umso komplexer die Hardware wird, desto schwieriger wird es. Warum du jetzt der Meinung bist bei AMD wäre das mehr als bei Intel, ist mir schleierhaft.
        Soweit ich das bisher verstanden habe, könnte man AMD nur mangelnde Kommunikation vorwerfen. Jedoch ist es mMn durchaus verständlich, dass sie sich nicht aus dem Fenster lehnen und mit dem Finger auf andere (Entwickler) zeigen möchten. Ich finde das sogar hoch anständig, auch wenn ich mir zu großen Teilen sicher bin, dass sie es aus der Angst nicht tun, dass man ihnen dieses Verhalten dann vorwirft.
        Kennst du den "Ach AMD!" Artikel von Golem? Falls nicht, lies den mal. Ist auch nur sehr kurz gefasst.

        Gesendet von meinem HTC 10 mit Tapatalk
      • Von HyperBeast Software-Overclocker(in)
        Ist halt etwas typisch für AMD grundsätzlich sind CPU sowie GPU technisch einwandfreie Produkte, nur stellt man sich Softwaretechnisch meist selber ein Bein was nicht sein muss. Wöchentliche Biosupdate bei den Hauptplatinen, Glücksspiel bei der RAM Auswahl, optimale Auswahl der Energiesparoptionen und das ungeklärte Problem mit der CCX Kommunikation. Da nehme ich persönlich lieber 100€ mehr in die Hand und spare mir den ganzen Stress und weiß, das jedes Spiel optimal performt.

        Ich hoffe ja das Ryzen+ vom Start weg besser performt.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Naja, geht so. Ich persönlich fände das jetzt nicht gerade schwierig. Ob ich Steam, Original, uplay, GPUtweak, GPU-Z, CPU-Z, den popobrenner, oder sonst was öffne, bevor ich das Programm/Spiel anwähle, das kommt bei mir nicht darauf an.

        Außerdem "muß" man ja nicht. Die Benchmarks werden alle mit High-End GPUs gemacht. Die Mehrheit der User besitzt diese aber nicht und hat idR noch 60 Hz Monitore. Die merken also keinen Unterschied bei den fps, die wahrscheinlich sogar mit vsync gelockt sind.
        Also du siehst, das ist wenig relevant in der Realität. Nur für uns, zur Einschätzung der Werte ist es ärgerlich und für die 1,5% mit High-End Karten und schnellen, niedrig auflösenden Monitoren.

        Gesendet von meinem HTC 10 mit Tapatalk
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 06/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk