AMD Ryzen 7000: So kommt die Zen-4-CPU in den AM5-Sockel
In einem neuen Video des Hardwareherstellers MSI wird gezeigt, wie ein Engineering Sample einer Ryzen-7000-CPU im AM5-Sockel eines Mainboards installiert wird. Außerdem sieht man im Video die Codierung des Prozessors, was Spekulationen über ein mögliches Modell zulässt.
Während des Keynotes im Rahmen der Computex am 23. Mai enthüllte AMD neue Details zu den anstehenden Zen-4-Prozessoren der Ryzen-7000er-Reihe inklusive der AM5-Plattform. Passend dazu veröffentlichte Hersteller MSI ein Video, in dem der Installationsprozess eines Ryzen-7000-Prozessors im entsprechenden AM5-Sockel demonstriert wird. Das Video ist allerdings mittlerweile auf privat gestellt worden, jedoch gibt es schon erste Neuveröffentlichungen.
CPU-Installation leicht gemacht
Zu Beginn im Video ist eine transparente Plastikabdeckung auf dem AM5-Sockel zu sehen. Ob eine solche Abdeckung künftig Standard bei AMD-Mainboards sein wird, bleibt hierbei ungewiss. Der AM5-Sockel weist zudem Ähnlichkeiten mit Intels LGA115X-Sockeln auf, sodass der Installationsprozess Nutzern von Intel-CPUs mit solchen Sockeln bekannt vorkommen könnte. Bekanntermaßen wird anschließend der Hebel gelöst, um die "Arretierungsplatte" (frei übersetzt, bei Intel-Plattformen als ILM-Loadplate bekannt) freizugeben. Mit zwei Fingern wird der Prozessor dann vorsichtig im Sockel abgelegt.
Für die korrekte Ausrichtung helfen Einkerbungen jeweils an zwei Seiten des CPU-Samples. Diese kommen zusätzlich zum bekannten kleinen Dreieck in einer der Ecken des Prozessors, mit lediglich einem solchen AMDs AM4-CPUs gekennzeichnet waren. Hinzu kommt der Wechsel auf das LGA-Design mit 1.718 Pins bei AM5-Plattformen, denn die AM4-Generation setzte noch auf ein PGA-Design.
Abschließend wird die "Arretierungsplatte" wieder heruntergedrückt und der Hebel zur Befestigung in die ursprüngliche Position versetzt. Die Plastikabdeckung lässt sich danach problemlos vom Sockel entfernen. MSI geht im Video noch einen Schritt weiter, indem Wärmeleitpaste auf dem Prozessor aufgetragen und der Wraith-Prism-CPU-Kühler von AMD darüber befestigt wird.
Mehr zum Thema: Ryzen 7000: AMD mit Details zu Kernen, Cache, RDNA 2 und Release
Außerdem interessant ist, um welches CPU-Modell es sich denn genau bei dem Engineering Sample im Video handeln könnte. Dass ein solches vorliegt, ist am deutlich lesbaren Label "AMD ENG SAMPLE" zu erkennen. Auch die Codierung inklusive der OPN (Ordering Part Number) des Samples kann vernommen werden. Beim Sample im Video lautet die OPN 665. Laut eines Leaks aus dem vergangenen Januar steht die 665 für einen 16-Kern-Prozessor mit 32 Threads, wie Videocardz erläutert. Die CPU im Video könnte demnach ein Ryzen 9 7950X sein oder wie AMD seine Zen-4-Prozessoren auch künftig nennen wird.
Quelle: via Tom's Hardware, Videocardz

Ware wohl auch schon so ein Video zu AM4 nötig gewesen, wie zum teufel reist man bei sachgerechter Demontage die CPU mit raus ? und das bei Gelegenheit mehrmals.
Da muss man echt resistent sein etwas aus Fehlern zu lernen ?
Vorteil bei AM4/PGA aber: Wenn man einen schön schlanken Kühlkörper hat (ich nehme alte Thermalrights), sodass man daran vorbei an den Hebel kommt, kann man die CPU auch samt Kühler wieder einbauen und hat zwischendurch nicht den Stress mit Wärmeleitpaste. Leider nur für stillliegende Systeme ohne viel Kühlbedarf geeignet und kein vollwertiger Ersatz für Slot 1/Slot A, aber ganz praktisch für Kompatibilitätstests und Trouble-Shooting.
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Die CPU blieb immer wo sie hingehört. Aber ich weiß das du damit natürlich aus der sicht eines Erfahrenen CPU-Durch-die-gegend-Tauschers Argumentieren möchtest.
Deshalb erkenne ich es dennoch an das es sicherlich Anwenderfreundlichere CPU Justagen gibt als PGA auf AM4.
Ich habe schon sehr seeehr viele CPUs getauscht auch bei AM4. Dann war es wohl Glück das es mir --egal mit welcher Wärmeleitpaste, frisch Montiert oder auch nach Jahren--- noch nie Passiert ist....
Besser das Video gucken bevor das Glück in etwas anderem endet.
Vorteil bei AM4/PGA aber: Wenn man einen schön schlanken Kühlkörper hat (ich nehme alte Thermalrights), sodass man daran vorbei an den Hebel kommt, kann man die CPU auch samt Kühler wieder einbauen und hat zwischendurch nicht den Stress mit Wärmeleitpaste. Leider nur für stillliegende Systeme ohne viel Kühlbedarf geeignet und kein vollwertiger Ersatz für Slot 1/Slot A, aber ganz praktisch für Kompatibilitätstests und Trouble-Shooting.
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So bezeichnet MSI sich selbst.
Die Kunden sind aber anscheinend nicht so die World Leader in CPU-Mounting.
Deshalb muß man das ganz genau erklären, damit das die Kunden überhaupt hinbekommen.