Benchmark-Leak: Ryzen 5 7600X bis zu 40 Prozent schneller als 5600X
Bis zum Release sind es zwar noch einige Wochen, aber schon gestern geisterten erste Benchmark-Leaks des 6-Kerner Ryzen 5 7600X durchs Internet.
Das hat nicht lange gedauert: Kaum kündigt AMD seine ersten vier Ryzen-7000-Prozessoren an, schon gibt es einen Benchmark-Leak. Der Witz daran: AMD selbst veröffentlichte schon Geekbench-Werte, wo Intel ziemlich schlecht aussieht.
7600X zeigt sich im Leak
Vorab sei gesagt, dass PCGH so gut wie keine synthetischen Spiele-Benchmarks nutzt, dazu gehört auch der Geekbench. In den nun veröffentlichten Leaks erreicht der Ryzen 5 7600X, der mit einem Boost von 5,395 GHz etwas über der Spezifikation von 5,3 GHz läuft, zwischen 2.092 und 2174 Punkte (Single Core) und 11.337 bis 11.369 Punkte (Multi Core). AMD selbst zeigt in seinen Unterlagen einen Single-Thread-Wert von ca. 2.175 für den 7600X, was zumindest zum zweiten Wert gut passt. Der Core i9-12900K schneidet hier mit 2.040 Punkten ab.
Quelle: AMD
Geekbench: Offizielle Werte von AMD
Im Vergleich mit dem Sechskerner der Ryzen-5000-Garde, dem 5600X, liegt der 7600X ca. 36 Prozent (Single Core) bzw. 39 Prozent (Multicore) vorne. Das entspricht ziemlich genau dem oberen Ende dessen, was AMD selbst bei Gaming-Vergleichen zwischen 7600X und 5600X zeigt. In F1 2021 beträgt der Vorsprung laut AMD 36 %, in Schatten von Mordor bis zu 34 % und in Rainbow Six Siege bis zu 40 Prozent. Es gibt aber auch Spiele, wo der Raphael-Prozessor nur einstellig schneller ist als der Vermeer-Vorgänger. Geekbench scheint also wirklich die "Best Cases" zu zeigen.
Der kommende Sechskerner Ryzen 5 7600X, der mit bis zu 5,3 GHz taktet (Basistakt bis 4,7 GHz), verfügt über eine TDP von 105 Watt - das ist für alle, die mit Ryzen 5000 bei AMD eingestiegen sind, fürs Erste ungewohnt. Doch bei Zen 2 (Ryzen 3000) gab es ebenfalls zwei Sechskerner mit erhöhter TDP-Klasse. Mit bis zu 38 MiByte Cache ausgestattet, soll es diese CPU mit dem Topmodell von Intel aufnehmen können. Natürlich spricht auch für den kleinsten Sechskerner die RDNA2-IGP sowie die Unterstützung für bis zu DDR5-5200 Arbeitsspeicher. Die CPU ist ab dem 27.09 für 299 US-Dollar erhältlich. Die Euro-Preise folgen.
Quellen: Benchleaks via Videocardz


Mein Gott!
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Von daher sollte eigentlich alleine schon der Fertigungswechsel und die hoffentlich implementierten Stromsparmechanismen dazu beitragen, dass man in diesem Teil auch wesentlich effizienter wird. Ich gehe schwer davon aus, dass ein großer Teil des Effizienzgewinns auch davon kommt.
Aber für nähere Infos werden wir wohl noch etwas Geduld üben müssen.
Mein Gott!