Die Zukunft AMDs: CTO Papermaster über VR als Verkaufsantreiber
Auf einer Analystenkonferenz hat AMDs Chief Technology Officer, Mark Papermaster, ein wenig über die Zukunft des eigenen Unternehmens gesprochen. Demnach sehe man durch Virtual Reality eine "Wiedergeburt der PC-Industrie". Außerdem habe man bei Chipdesigns Vorteile, wenn gerade mal kein neuer Fertigungsprozess verfügbar ist.
Mark Papermaster, als Chief Technology Officer bei AMD tätig, war unlängst auf einer Analystenkonferenz und hat dort über die Zukunft des eigenen Konzerns gesprochen. Diese sieht er als vielversprechend an. Zunächst sei man weniger von neuen Fertigungsprozessen abhängig als beispielsweise Intel. Der hat kürzlich sein Tick-Tock-Modell erweitert und geht jetzt alle zweieinhalb statt zwei Jahre von einer neuen verfügbaren Strukturbreite aus. Papermaster sieht AMDs Stärke in den Designs selbst und führt als Beispiel Carrizo an, der trotz gleichbleibender 28-nm-Fertigung deutlich effizienter arbeitet als Kaveri. Anmerkung: Dabei macht sich der Fokus auf Notebooks bemerkbar, da extra neue Features für die niedrigen Wattklassen zum Einsatz kommen.
Obwohl die Entwicklungsausgaben in den letzten Jahren stetig reduziert worden sind, soll in die Kernforschungen – GPUs und CPUs – immer noch genug Geld fließen, um ordentliche Neuheiten abliefern zu können. Für Graphics Core Next (GCN) habe man eine "sehr starke Roadmap", um neue Ausbaustufen abliefern zu können. Mit Zen will man im Server-Markt vor allem wieder auf lange Zeit attraktiv werden und jedes Jahr Vorteile bei den Gesamtbetriebskosten bieten können.
Zu guter Letzt wird noch verdeutlicht, dass AMD viel auf Virtual Reality setzt. Mit Fiji (R9 Fury [X]) und Liquid VR wird bereits jetzt viel damit geworben. Mit VR werden die Anforderungen an die Hardware rapide ansteigen, somit brauche es vor allem stärkere Grafikkarten, um die VR-Brillen richtig betreiben zu können. "Hast du nicht genug Leistung, ist es keine großartige Erfahrung", so Papermaster.
Quelle: barrons.com, winfuture.de

Da fällt mir ein, dass ich auch mal bei einem Namhaften deutschen Hersteller ein Auto präsentiert bekommen hab. Leider hab ich auch damals VR nicht sonderlich vertragen, somit hat mich die Präsentation im wahrsten Sinne umgehauen
Damals wie heute finde ich das Thema VR unheimlich interessant (auch wenn ich nicht vorhabe, es zu nutzen). Ich werde die Sache auf jeden Fall weiterverfolgen.
Da gabs führungen durch virtuelle Höhlen, Flughzeuge und sogar Autos wurden so präsentiert.
Grundlagenforschung gibts schon ewig, das erste Mal selbst gesehen hab' ichs ca 1996 im Ars Electronica, wo man halt mit VR Brille über ne Wiese wanderte oder mit einem Fahrzeug den Mars erkundigt hat.
Und wenn man sich meinen Link ansieht, sieht man, dass sich schon viele Leute Gedanken dazu gemacht haben. Hunderte Forschungen zu Grundlagen und Technik, auch Psychologisch/Philosophische Betrachtungen.
Selbst in "Star Trek" wurde das ausführlichst behandelt (Holodeck), selbst die möglichen Krankheiten die damit einherschreiten (sich in Hologramme ( also Personen in der VR) verlieben oder sich darin verlieren).
https://scholar.google.at...