Ohne x86, aber mit AMD Radeon: Samsung arbeitet angeblich an Notebook-CPU
Berichten nach stellt Samsung in der zweiten Jahreshälfte einen neuen 5-nm-Prozessor vor, der für Smartphones und Notebooks eingesetzt werden kann. Er würde die ARM-Architektur nutzen - und angeblich auch eine AMD-Grafikkarte.
Samsung arbeitet angeblich an einem neuen SoC, der nicht nur Smartphones, sondern auch Laptops als Unterbau dienen soll. Wie es im Bericht von Korea Economic Daily weiter heißt, setzt der ARM-Prozessor auf eine gemeinsam mit AMD entwickelte Grafikeinheit. Als Teil der Exynos-Linie stellt ihn Samsung dem Artikel nach im zweiten Halbjahr 2021 vor. Samsung wäre damit der erste Hersteller von Windows-Laptops mit eigenem Prozessor.
Mit welcher Leistung und welchen Funktionen Nutzer rechnen können, deutet der Bericht allerdings nur an. Von einer überragenden Rechenleistung und Energieeffizienz ist da die Rede, von verbesserten Funktionen und Samsungs 5-nm-Prozess. Vermutlich kommt AMDs RDNA-Architektur zum Einsatz, die Samsung bereits 2019 im Rahmen einer strategischen Partnerschaft lizenzierte. Anfang 2021 wurde schließlich enthüllt, dass das kommende Exynos-Flaggschiff eine Radeon-GPU nutzt.
Schlechte Zeiten für x86?
Konkrete Produkte hat Samsung seither nicht angekündigt. Bisher ging man davon aus, dass Geräte mit Radeon-Grafik erst im Jahr 2022 auf den Markt kommen. Sollte der Bericht von Korea Economic Daily zutreffen, könnte es aber schon Ende dieses Jahres so weit sein. Vermutlich wird dann bereits RDNA 2 beziehungsweise eine speziell an mobile Bedürfnisse angepasste Version zum Einsatz kommen.
Ebenfalls interessant: Nvidia: Britische Regierung äußert Bedenken bei ARM-Übernahme
Apple vollzieht bei Notebooks und Desktop-PC gerade einen Wandel hin zu ARM-Prozessoren. An der Windows-Front geben aber noch immer x86-Prozessoren von AMD und Intel den Ton an. Qualcomm veröffentlichte zwar schon im Jahr 2018 mit dem Snapdragon 8cx einen ARM-Prozessor für Notebooks, konnte ihn aber nur wenigen Herstellern schmackhaft machen. Zum Einsatz kommt er, neben Intel-Prozessoren, interessanterweise in Samsungs Galaxy Book S.
Quelle: Korea Economic Daily

Finde Es klasse, das Du so gut auf das Forum eingehst.
Werde mal suchen, Was für Zen5 angedacht ist. Glaube 8+4 oder so.(x)
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(x) Hat sicher Marketinggründe. Andersrum wäre evtl. auch gegangen.
Nehmen wird die Zahlen aus dem PUBG-Test mal als abstraktes Beispiel und gehen pauschal davon aus, dass es sich um exakt 16 Threads handelt, von denen der heftigste im Broadwell-Fall einen Workload von "81 Punkten" verursacht:
Intel deutet in Folien einen 1:3 Leistungsunterschied an. Das heißt die Little-Cores erreichen maximal 1/3 der Leistung der Big-Cores (was bei 1/4 Platzverbrauch schon ganz gut ist) und könnten somit, wenn ein Big Core bei "81" limitiert, maximal Threads von Kaliber "27" bewältigen. Von unseren 16 Threads sind neben dem 81er auch der 59er und der 33er definitiv über dieser Grenze, der 27er bedenklich nah dran. Wir brauchen also mindestens vier Big-Cores, von denen drei aber etwas Luft haben. Genug Luft für sämtliche kleineren Threads – ich kommme bei gleichmäßiger Verteilung auf eine Kernbelastung von "81", "80", "80" und "71". Das heißt die optimale CPU für das gezeigte Anforderungsprofil ist ein 4+0-Design. 4+4 oder gar 8+x würden dagegen genauso durch den Mainthread limitiert, wie der getestete 8+0-Kerner, der Einsatz zusätzlichen Siliziums für weitere Kerne ist nicht effektiv.
Alternativ wäre es zwar möglich, den 27er und den 33er Thread auf einem gemeinsamen Big-Kern laufen zu lassen und denn entsprechend mehr verbleibende kleine Threads auch auf Little-Kerne zu verteilen. Ein 3+4-Design ist aber produktionstechnisch ungünstig und für eine 2+8-Big-Little-CPU müsste man sowohl den 27er als auch den 33er Thread aufteilen, denn beide passen weder in einen Little-Kern noch zusätzlich zum 59er in einen Big. Aber ehe man sich diese Mühe macht, sollte man lieber den 81er amgehen. Rechenbeispiel zwei: Eine optimierte Engine splittet den 81er in zwei Hälften und die größten Workloads wiegen 59, 41, 40, 33, 27 und in weiterer Folge 23 und 20 Punkte. Erstmal läuft das ganze Spiel dadurch bei gleicher Architektur und Takt jetzt bis zu 33 Prozent schneller, weil der 59er als Mainthread viel weniger limitiert. Das heißt aber auch, dass jetzt weniger Zeit für die Berechnung kleiner Threads zur Verfügung steht, ehe der nächste Frame ansteht – 1:3er Little-Cores kommen nur noch für Workloads mit 20 Punkten oder weniger in Frage, ehe sie zur Bremse werden. Um alle sieben genannten Mainthreads zu bearbeiten, brauchen wird also 5 Big-Cores (jeweils zwei kleinere passen zusammen auf einen), aber wiederum reichen deren sechs, um insgesamt ohne weitere Unterstützung auszukommen => Mit überarbeiteter Engine ist 4+8 zu lahm (zu wenig Big Cores), 5+1 ungünstig in der Herstellung, 6+0 genau passend und 6+x überflüssig. Also ist erneut eine all-Big-CPU die effektivste Wahl.
Anm.: Es gibt APUs auch mit kleineren TDP-Einstufungen, diese Modelle sind aber runtergetaktete Ableger eines Designs, das eigentlich für größeres geschaffen wurde.
Da haben Intel+AMD aber ganz schön Nachholebedarf.
Und den armen Gamern immer größere sinnlose Stromfresser verkaufen!?
Bei X86 wird schon länger P und C states verwendet:
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Da bei all meinen Kernen Hintergrundlast anliegt sind die alle ein bisschen am Takten.