AMD-CEO Lisa Su über High-End-GPUs, Raytracing und Ryzens Konkurrenzfähigkeit
AMDs CEO Lisa Su hat ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert. Neue Grafikkarten, gemeint ist wahrscheinlich die Navi-Generation, sollen sich gut in den aktuellen Markt einfügen. Raytracing werde wichtig, sobald die Technologie in den Mainstream komme. Ryzen soll sich 2019 schließlich gut positionieren, auch wenn Intel seine Lieferprobleme in den Griff bekommt.
Aktuell ist AMD nicht im High-End-Grafikkartenmarkt vertreten, den Nvidia mit der Geforce RTX 2080 Ti und Geforce RTX 2080 beziehungsweise auch noch mit der Geforce GTX 1080 Ti bedient. CEO Lisa Su betonte in der Vergangenheit immer wieder, dass sich das in Zukunft wieder ändern soll, so auch auf der 22. Annual Credit Suisse Technology, Media & Telecom Conference. Nachdem Nvidia seine Turing-Generation eingeläutet hat, wolle auch AMD wieder neue Grafikkarten auf den Markt bringen - gemeint ist Navi. Die Radeons sollen sich gut einfügen. Gerüchten zufolge soll AMD mit Navi analog zu Polaris vorerst den Mainstream-Bereich abdecken, wo Nvidia zurzeit noch seine Pascal-Geforces anbietet.
Auch AMD verfolgt das Thema Raytracing
Raytracing stelle eine wichtige Technologie dar, die jedoch Zeit in Anspruch nehmen werde, um sich zu verbreiten. AMD arbeite "eng mit dem Ökosystem in Sachen Hard- und Software zusammen", um das Thema voranzubringen. Im Profibereich bietet der Chiphersteller zum Beispiel den Pro Render mit Raytracing-Unterstützung an - dort geht es allerdings nicht um Echtzeitberechnungen im Stile von Spielen. Wie schon Radeon-Chef David Wang sagt auch Su, dass Raytracing in den Mainstream kommen müsse, um sich durchsetzen zu können. Mit Navi wird das wahrscheinlich aber noch nicht geschehen.
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In Bezug auf die Prozessorsparte zeigt sich AMDs CEO zuversichtlich, dass die Ryzen-CPUs kommendes Jahr weiterhin ihren Stand halten werden, auch wenn Intel seine Lieferprobleme vollständig in den Griff bekommen und dessen CPU-Preise dementsprechend wieder sinken sollten. Der Markt erwartet diesen Schritt im Sommer 2019, wo AMDs dritte Ryzen-Generation mit Zen-2-Kernen in 7 nm in den Startlöchern stehen sollte. "Wir glauben, dass der Ryzen-Moment anhalten wird", so Su.

Das ist irgendwie schon etwas kurios.
Jetzt können sie taktischer spielen und müssen Intel nicht schon 8 Monate vorher ihre Hand zeigen. Mal schauen was da in Juni so kommt.
Im übrigen bist du einer der unangenehmsten User hier. Deine Mentalität ist so eine toxische Mischung aus Inkompetenz und Arroganz. Ist wirklich schwer zu ertragen.
Wie Programmierst du was auf was hin ? und Optimierst mit modernen Compiler , auf welche Architekturdetails von Amd hin ? die dir natürlich alle bis ins kleinste Detail bekannt sind , um dann die Leistung objektiv beurteilen zu können ?
Und ändert sich sich dann was für Anwender und Gamer ?
Nein? In BF 5 werden über das gesammte Bild gleichverteilt Strahlen ausgesendet - verwechselst du das gerade mit den Sekundärstrahlen? Dazu kommt das das ganze nicht - wie es sinnvoll wäre - gleichzeitig mit der Berechnung des Bildes startet sondern verzögert - und auch das dann noch fehlerhaft.
Statische, simple Geometrie mit nur einer einzigen Spiegelungsebene - das kann man sehr leicht und effizient abbilden, gab es deshalb auch schon in PS1 spielen.
Erwähnst du dann ja sogar selbst - also warum überhaupt so was unnützes erwähnen?
Und wie gesagt - andere Entwickler haben bereits gezeigt das die Leistung für 4K 90FPS mehr als ausreicht - wenn man mti der technik richtig umgeht und nicht auf Teufel komm raus mit der Brechstange rangeht - so wie damals auch Tesselation. In Crysis 2 vorallem anfangs vollkommen falsch eingesetzt - so das man nur wenig Vorteile hat und auch highend nvidia Karten an manchen Stellen dadurch deutlich einbrachen. Mit entsprechenden Settings ging es dann aber auch auf AMD Karten und sah noch immer besser aus als ohne.
Einen echten optischen Vorteil aus Raytraycing zieht Battlefield V dagegen beim Blick in Pfützen. Und wie du korrekt feststellst: Sowas konnte man schon in den 90ern in Echtzeit berechnen (nicht auf der PS1), ohne dafür 50 Prozent Performance-Einbruch auf einer 2080 Ti in Kauf zu nehmen. Planar Reflections ermöglichen (ohne viel Aufwand) keine Mehrfachreflektionen, haben Probleme mit gekrümmten Oberflächen und vor allem müssen für jede reflektierende Oberfläche die Szene ein zweites Mal/zusätzlich gerendert werden. Allerdings nur ausschnittsweise, nur in der niedrigen Auflösung des reflektierenden Elementes und mit entsprechend reduziertem Detailgrad – und spätestens mit Multi-View-Rendering, das bei Turing noch einmal ordentlich aufgebohrt wurde, nicht einmal zwingend in einem eigenen Render-Durchgang. Es müsste endlich mal jemand ein Alien Isolation 2 bringen (auch aus anderen Gründen
Letzteren Verluste enthalten dabei schon die Nutzung von RTX-Coprozessorfähigkeiten; verglichen mit einem reinen Rasterizer-Chip mit gleicher Größe und Verbrauch dürfte Battlefield V RT auf Geforce RTX 60-70 Prozent weniger Fps liefern. Das ist sehr, sehr viel Potenzial, dass ein Rasterizer in die Korrektur seiner eigenen spezifischen Schwächen investieren kann, ehe das Endergebnis schlechter als mit Raytraycing ausfällt. Darüber hinaus bleiben natürlich die Einschränkungen bei den Einsatzgebieten, weil Planar Reflections ein Trick und keine Nachstellung physikalischer Gegebenheiten sind – aber geeignete Szenarien machen eben einen Großteil der Spielelandschaft aus. Für reines Raytaycing geeignete Grafikkarten sind dagegen die Ausnahme. Nur wenn AMD Letzteres in Zukunft ändert (oder Nvidia die eigene Marge drastisch senkt), sehe ich eine Druchbruch-Chance für die aktuelle Raytraycing-Initiative.
Die schnallen deine Aussage in Ihrer grünen Welt nicht. Aber Battlefield ist nicht repräsentativ für Raytracing