AMD 8-Ball: Neue Werbekampagne mit OEMs und Onlinehändlern
Wie die englische VR-Zone berichtet, wird der Chip-Hersteller AMD in den kommenden Wochen eine neue Marketingoffensive mit dem Namen 8-Ball in Kooperation mit einigen Onlinehändlern und Herstellern für Komplett-Rechner starten, um den A10-6800K besser zu vermarkten. Wie genau das vonstattengehen wird, nannte man bisher aber noch nicht.
Roy Taylor, seines Zeichens Vice President of Global Channel Sales bei AMD, hat vor wenigen Tagen ein Interview mit der englischen VR-Zone geführt, infolgedessen auch über das zukünftige Marketing gesprochen wurde. So wolle man zukünftig das aktuelle Richland-Flaggschiff in Form des A10-6800K in ein besseres Licht rücken. In der Werbekampagne, welche den Namen 8-Ball tragen soll, wird man die APU gegen Intels Core i5-4670K positionieren. Laut Taylor soll dieser für einen wesentlich höheren Preis nur ein geringes Leistungsplus gegenüber dem eigenen Produkt bringen.
Bei der Leistung muss man allerdings bei der Zielgruppe differenzieren. Bei Leuten, die primär nicht spielen wollen beziehungsweise keine dedizierte Grafikkarte kaufen, kann man das Argument durchaus unterstützen. Die reine Prozessorleistung des A10-6800K hat in unserem Test jedoch bereits gegenüber dem Core i5-4570 das Nachsehen. Wenn man allerdings die integrierte Grafikeinheit nutzt, hat AMD immer noch einen deutlichen Vorsprung gegenüber Intels Lösungen, weshalb die gesamte Leistung zumindest in Spielen relativ ähnlich ausfällt.
Preislich ist der A10-6800K derzeitig für knapp 123 Euro gelistet, ein solides FM2-Mainboard gibt es mit dem aktuellsten A85X-Chipsatz bereits für rund 60 Euro. Im Vergleich kostet der Core i5-4670K knapp 218 Euro. Ein entsprechendes Mainboard mit Z87-PCH schlägt mit mindestens 85 Euro zu Buche, wobei man dann noch das C1-Stepping hat. Insgesamt stehen also 183 Euro gegen 303 Euro. Um sicher ein überarbeitetes C2-Stepping zu bekommen, muss man bei Letzterem nochmal mindestens 20 Euro zulegen. AMDs Lösung ist also preislich gesehen wesentlich günstiger. Selbst wenn man den Core i5 ohne offenen Multiplikator nimmt, zahlt man in Kombination mit einem H87-Mainboard noch mindestens 270 Euro.
Besonders für OEM-Hersteller, die AMD mit ins Boot geholt hat, stellt der A10-6800K eine kostengünstige Alternative dar. Dort zählt bekanntlich auch jeder Cent. Wie die Kampagne aussehen wird, nannte man leider noch nicht. Außerdem ist das komplette Interview bezüglich 8-Ball momentan noch nicht auf VR-Zone veröffentlicht. Was halten Sie von einer solchen Werbeoffensive seitens AMD? Immerhin ist der Hersteller in den deutschen Medien nicht sehr präsent.
Quelle: VR-Zone

Keine Ahnung was die bei AMD momentan treiben, da geht absolut nichts vorwärts.
Kaveri kommt erst Q1 2014 und damit hoffnungslos zu spät...
Die Werbung mit der Billardkugel und die Schwarze acht wie unpassend glück im Unglück
AMD Kaveri ist am Kommen - die nächste Veranstaltung wird auf Zeigen, wann es so weit ist.
Den Titel musste ich bestimmt 3,5 mal lesen bis ich dann merkte, dass es wohl doch um Hardware geht.
zumindest solange man plant keine dedizierte Gpu einzusetzen.
Wie schaut denn der Verbrauch ein Ax im Vergleich zu einem i3 T-Modell aus? Die iGPU-Leistung ist dabei jetzt mal irrelevant.
Der A10-6700 hört sich in der Theorie übrigens toll an, aber in der Praxis reicht die iGPU nicht für Full-HD im HTPC.
dann kostet das ganze gleich mal 125€ +board was imho ein sehr guter Preis ist.
Dann kommt in meinem persönlichen fall halt noch der idle stromverbrauch und die Wärmeentwicklung dazu.
@ grenn-CB Danke für die Anregungung werde mich weiter schlau machen. Vielleicht kommt das Setup ja bald in mein Wohnzimmer.
Grüße
Nur das der A8-6500 in 90% der Fälle schwächer als ein X4 ist