A Plague Tale Requiem PC: CPU- und GPU-Benchmarks
Auf dieser Artikel-Seite geht es ans Eingemachte: Wie läuft A Plague Tale Requiem auf populären Grafikkarten und Prozessoren?
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Wie bei jedem PCGH-Techniktest üblich, haben sich vor den Messungen mehrere Redakteure an verschiedenen Systemen mit dem Spiel vertraut gemacht. Das haben wir selbstverständlich auch bei A Plague Tale: Requiem am PC getan. Bei allen Tests nutzen wir selbstverständlich die aktuellen Grafiktreiber von AMD, Intel und Nvidia, namentlich die AMD Software 22.10.2 WHQL, den Geforce GRD 522.25 WHQL und den Game On Driver 31.0.101.3491 Beta. Resizable BAR (rBAR) respektive Smart Access Memory (SAM) sind bei den PCGH -Benchmarks seit April 2021 standardmäßig aktiv.
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Grafikkarten-Benchmarks
Wie immer bieten wir Ihnen die Ergebnisse in den vier verbreiteten Auflösungen Full HD, WQHD, UWQHD und Ultra HD, welche Sie im folgenden Benchmark auswählen können. Eine Messung dauert wie von PCGH gewohnt 20 Sekunden und erfolgt via CapFrameX; aus dem Durchschnitt von drei Messungen errechnen wir unsere Ergebnisse.
Für die Grafikkarten-Benchmarks setzen wir auf eine überdurchschnittlich GPU-lastige Szene im vierten Kapitel des Spiels, welche Sie im Video oben sehen. Diese Szene an den Docks gehört zu den grafisch anspruchsvollsten Sequenzen, welche wir beim Durchspielen von A Plague Tale: Requiem zu Gesicht bekamen. Das Spiel erweist sich nicht nur hier - aber hier ganz besonders - als exzellenter Test für die Kühlung und das Netzteil; Requiem drückt die GPU-Boost-Frequenzen überdurchschnittlich stark und skaliert hervorragend mit zusätzlichen Rechenwerken - obwohl das angekündigte Raytracing noch fehlt! Kommen wir nun zu den Ergebnissen.
Es kommt, wie es kommen musste: Die Pracht von A Plague Tale: Requiem fordert einen deutlich sichtbaren Tirbut. Die meisten Grafikkarten sind zwar in der Lage, 60 Fps in Full HD darzustellen, die höheren Aufösungen stellen jedoch wesentlich größere Anforderungen. Unser Appell an Asobo lautet daher: Bitte implementiert FSR 2.1 und/oder XeSS, denn der Doppel-Vorteil für Geforce-RTX-Nutzer ergibt aus Spielersicht keinen Sinn.
Da wir niemals alle Grafikkarten testen können, die in den letzten zehn Jahren erschienen sind, staffeln wir das Testfeld stets sinnvoll. Sie vermissen bestimmt so manche Grafikkarte, daher hier ein paar immer anwendbare Faustregeln. Die Geforce RTX 3080 Ti findet sich stets zwischen RTX 3090 und RTX 3080, während die RTX 3070 Ti um circa zehn Prozent vor der RTX 3070 liegt. Ähnlich sieht es bei AMD aus, hier findet sich die Radeon RX 6900 XT (Air) stets auf halbem Weg zwischen RX 6800 XT und RX 6950 XT (welche wiederum genauso schnell ist wie die 6900 XT LC). Die Radeon RX 6650 XT und RX 6750 XT überbieten ihre Vorgänger RX 6600 XT und 6750 XT um jeweils rund fünf Prozent. Grundsätzlich lassen sich viele Grafikkarten relativ genau einschätzen - werfen Sie dazu einfach einen Blick auf die Grafikkarten-Rangliste.
A Plague Tale Requiem: Prozessor-Benchmarks
Wie gehabt, nutzen wir für die Ermittlung der Daten jeweils aktuelle Chipsätze und I/O-Hubs von AMD und Intel und gewährleisten ein CPU-Limit, das die Einhaltung der Herstellervorgaben beinhaltet. Zur Ermittlung, Auswertung und Überwachung der Daten werden folgende Programme verwendet: Capframe X, MSI Afterburner, Riva Tuner Statistics Server, Hwinfo x64, Elmorlabs EVC2 und Microsoft Excel 365. Die Zahlen begleitet in der Regel die Analyse durch die Grafiktreiber von AMD und Nvidia, Ausnahmen behalten wir uns vor. Alle Ergebnisse gelten als Richtwerte für ein CPU-Limit und sind unter der Prämisse entstanden, andere Limits bewusst auszuschließen.
Die Tests laufen im neunten Kapitel ab. Wir starten an den Ruinen und laufen zum Ausgangspunkt des Kapitels zurück. Der Benchmark beginnt bei den Treppen, mit Blick in die Ferne, mit dem Lossprinten von Amicia und Hugo. Obwohl in der Szene so gut wie nichts passiert, ist die CPU-Last erdrückend, wie die folgenden Zahlen zeigen:
Wer sich bei diesem Grafikkracher dachte, dass die GPU-Last allgegenwärtig ist, der wird hiermit eines besseres belehrt! An flüssige 60 Fps ist erst mit einem Core i5-11600K oder Ryzen 5 7600X zu denken. Ältere Prozessoren vom Schlage eines Ryzen 5 1400 oder Core i7-4790K werden gnadenlos zerstört - 40 bis 50 Fps mögen dem einen oder anderen zwar ausreichen, doch das Spiel fühlt sich mit der geringen Bildrate sehr zäh an und viele Nachladeruckler stören die Immersion. Es reicht dabei schon, sich in der Umgebung umzusehen. Kommen dann noch Ratten ins Spiel, ist der Ofen endgültig aus, ganz zu schweigen von Kämpfen, wo Amicia zum Rambo mutiert und schnelle Eingaben vom Spieler erfordert. Die Anzahl der Kerne ist dabei nicht so wichtig wie die Pro-MHz-Leistung und vor allem L3-Cache.
Die Ausnahme-Erscheinung Ryzen 7 5800X3D haut allen Prozessoren unterhalb von Raptor Lake die Qualle aus dem Drömel, auch den Nachfolger Zen 4. Für flüssigen Spielspaß geht unsere Empfehlung in diese Richtung: Mindestens einen Core i7-10700K, besser i7-11700K und bei AMD alles, was schneller als ein Ryzen 5 5600X ist. Im Übrigen laufen Amicia und Hugo schneller über den Bildschirm, wenn Sie auf einen Intel-Prozessor setzen. Man sieht selten, dass schon ein Core i7-12700K den Ryzen 9 7950X überflügelt und genauso wenig, wie der Core i5-10400F mit einem Ryzen 3 3300X kuschelt. Die gute Nachricht ist, dass die Frametimes unauffällig ausfallen, außer Sie spielen ernsthaft noch mit einem Ryzen 5 1400. Alle anderen Prozessoren, auch ein alter Core i7-4790K, liefern im Verhältnis zur durchschnittlichen Leistung eine ruhige Kurve ab. Problematisch wird es erst, wenn die Engine Inhalte nachlädt.
A Plague Tale Requiem: Fps pro Watt
Endlich bekommt Intels Core i5-10400F Konkurrenz, nämlich aus dem eigenen Hause. Generell ist ein i5-Prozessor die beste Wahl, was Preis-Leistung- und Effizienz angeht, nur Rocket Lake fliegt, wie immer, am Ziel vorbei (gaaaanz unten). AMDs Ryzen 5 7600X ist auch mit vielen Fps pro Watt unterwegs, während sich die anderen Ryzen 7000 vom 5800X3D verdreschen lassen. Wer aus der Rattentruppe möglichst viele Fps pressen will, nimmt einen Core i5-12600K/13600K oder Ryzen 7600X zur Hand. Alternativ hilft es natürlich auch, die Fps zu begrenzen.

Ich interessiere mich für Requiem. Wäre es empfehlenswert erst Innocence zu spielen?
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Ich habe mir den Titel gekauft und muss sagen, dass es mit eingeschaltetem DLSS und mittleren Details flüssig spielbar ist (55-80 FPS) und trotzdem noch sehr hübsch anzusehen ist. Aber dafür musste ich mir das Spiel erst kaufen.
Es wäre mal interessant, wenn ihr bei euren Benchmarks - zumindest bei solchen hardwarehungrigen Titels - in den entsprechenden Auflösungen noch Durchläufe macht mit niedrigeren Details. Und vielleicht einer kurzen subjektiven Bewertung, ob das Spiel dennoch gut aussieht, oder ob man schon auf die obersten Detailstufen bestehen muss, um ein ordentliches Bild zu haben.
Somit können Besitzer älterer Grafikkarten die Information herausziehen, ob man nun vorher eine neue Graka benötigt, oder ob es die alte vorerst doch noch tut.
Gruß Alex
Keine Ahnung welche Technik.
Habe mich inzwischen dran gewöhnt unter 60 FPs zu sein, dank FreeSync halbwegs erträglich.
Was mehr stört sind diverse Nachladeruckler (vermute ich) obwohl jede Menge Speicher frei ist und das Spiel auf NVMe liegt.