1666: Amsterdam mit Raytracing-Pflicht schon im Minimum

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1666: Amsterdam mit Raytracing-Pflicht schon im Minimum
Quelle: Panache Digital Games

Das Studio von Assassin's-Creed-Schöpfer Patrice Désilets macht Hardware-Raytracing für sein neues düsteres Action-Adventure 1666: Amsterdam zur Pflicht - bereits im Minimum. Grafikkarten ohne Hardware-Raytracing bleiben damit außen vor.

Panache Digital Games, das Studio von Assassin's-Creed-Schöpfer Patrice Désilets, hat im Rahmen des Summer Game Fest 2026 mit 1666: Amsterdam ein düsteres, storygetriebenes Action-Adventure aufgelegt und zugleich auch die offiziellen Systemanforderungen für den Windows-PC hinterlegt.

1666: Amsterdam macht Hardware-Raytracing zur Pflicht

Bereits die Mindestanforderungen setzen eine Grafikkarte mit Hardware-Raytracing voraus - ein Schritt, den zuvor schon Assassin's Creed Black Flag Resynced gegangen ist. An Hardware, welche Raytracing beschleunigt, mangelt es zwar längst nicht mehr, wie auch eine PCGH-Umfrage zur Bedeutung von Raytracing zeigt; besonders für die älteren Grafikkarten ohne entsprechende Recheneinheiten wird es jedoch eng. Wer überprüfen möchte, ob das eigene System mithält, lädt die kostenlose Demo bereits jetzt herunter und spielt den Prolog von 1666: Amsterdam an.

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Anders als bei optionalen Raytracing-Effekten lässt 1666: Amsterdam keine Wahl: Die Strahlenverfolgung ist fest in der Render-Pipeline des Spiels verankert und damit nicht abschaltbar - ein alternatives Legacy-Beleuchtungssystem als Fallback ist demnach nicht vorgesehen. Spieler benötigen also zwingend eine "aktuelle" Grafikkarte mit dedizierten Raytracing-Einheiten, unabhängig von der gewählten Detailstufe.

Systemanforderungen von 1666: Amsterdam: Raytracing ist Pflicht

Die Mindestanforderungen von 1666: Amsterdam listen eine Geforce RTX 2060 Super, eine Radeon RX 6600 oder aber eine Arc A580 mit jeweils 8 GiB Grafikspeicher sowie ausdrücklich Hardware-Raytracing und eine SSD. Auf Seiten der CPU genügen schon ein Core i7-10700K oder ein Ryzen 5 3600, hinzu kommen 16 GiB Arbeitsspeicher, Microsofts DirectX-12-API und 50 GByte freier SSD-Festplattenspeicherplatz.

Für die empfohlene Systemanforderungen ziehen die Entwickler die Zügel spürbar an: Hier setzt Panache Digital Games eine Geforce RTX 3080 Ti oder Radeon RX 7700 mit jeweils 12 GiB sowie einen Core i7-12700K oder Ryzen 7 7700 voraus. Der RAM bleibt mit 16 GiB gleich, die SSD-Pflicht und die zwingende Raytracing-Hardware gelten selbstverständlich in beiden Stufen.

Welche Grafikkarten 1666: Amsterdam ausschließt

Ohne Hardware-Raytracing bleiben unter anderem die Geforce GTX 1080 Ti, die Geforce GTX 1660 Ti und AMDs Radeon RX 5700 XT außen vor. All diese Modelle verfügen über keine dedizierten Raytracing-Beschleuniger und erfüllen damit selbst die Mindestanforderungen nicht; betroffen sind ebenso ältere Polaris- und Vega-Grafikkarten. Eine softwareseitige Raytracing-Notlösung wird es nicht geben.

Raytracing-Pflicht wird zur Regel: 1666: Amsterdam reiht sich ein

Die Raytracing-Pflicht ist 2026 kein Einzelfall mehr: Mit Indiana Jones und der Große Kreis, Doom: The Dark Ages und Assassin's Creed Black Flag Resynced verlangen bereits mehrere Spiele nach Raytracing-Hardware ab der ersten Detailstufe.

Von Assassin's Creed zu 1666: Amsterdam: Désilets' langer Weg

Hinter 1666: Amsterdam steht mit Patrice Désilets der Schöpfer des ersten Assassin's Creed, dessen Montrealer Studio Panache Digital Games rund 70 Mitarbeiter zählt und zuvor Ancestors: The Humankind Odyssey verantwortete. Das Projekt selbst hat bereits eine äußerst bewegte Geschichte:

Patrice Désilets begann 1666 einst bei THQ Montreal, ehe Ubisoft das Studio 2013 übernahm und sich der Designer kurz darauf von Ubisoft trennte; die Namensrechte erstritt er später zurück. Mehr als 6 Jahre lang habe das Team an einer spielbaren Fassung statt an gescripteten Trailern gearbeitet, betont Désilets.

Mehr als 333.000 Spieler haben 1666: Amsterdam bereits auf der Wunschliste bei Steam. Quelle: Panache Digital Games Mehr als 333.000 Spieler haben 1666: Amsterdam bereits auf der Wunschliste bei Steam. Erzählt wird die Geschichte der Sammlerin Noa Brooklyn über drei Zeitebenen hinweg, die in den Jahren 1666, 1999 und der Gegenwart spielen. An ihrer Seite steht Aaron, der aus dem Jahr 1999 stammt und die düstere Welt durch die Augen einer Katze wahrnimmt - ein Perspektivwechsel, der unterschiedliche Spielstile verbindet.

Early Access startet noch in diesem Jahr

Das fertige Spiel soll noch 2026 in den Early Access auf dem Windows-PC starten, Konsolenfassungen folgen später. Einen festen Termin nennt Panache bislang nicht. Bis dahin lässt sich der rund 30-minütige Prologue kostenlos antesten.

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Quelle: Panache Digital Games

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    • Kommentare (10)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Blackvoodoo Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Oppenheimer
        "ein alternatives Legacy-Beleuchtungssystem als Fallback ist demnach nicht vorgesehen"

        Na Prima, wieder so eine NV Grafik Demo ...
        Ist doch was gutes.
      • Von Blackvoodoo Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Oppenheimer
        "ein alternatives Legacy-Beleuchtungssystem als Fallback ist demnach nicht vorgesehen"

        Na Prima, wieder so eine NV Grafik Demo ...
        Ist doch was gutes.
      • Von PCGH_Raff Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Oppenheimer
        "ein alternatives Legacy-Beleuchtungssystem als Fallback ist demnach nicht vorgesehen"

        Na Prima, wieder so eine NV Grafik Demo ...
        Wenn man ein Spiel gezielt auf Raytracing trimmt, fallen klassische Tricks weg (u. a. Shadow Maps oder Screen-Space-Schatten). Macht man es konsequent, sieht es also nicht nur besser aus und spart Entwickler-/Artist-Zeit, sondern auch Speicher.

        MfG
        Raff
      • Von DiePalme Freizeitschrauber(in)
        Ich finde es eigentlich gut, dass man diesen Weg geht. Irgendwann muss man alte Zöpfe abschneiden und vorwärts gehen.
      • Von pdk PC-Selbstbauer(in)
        Habe die Demo gespielt und sie hat mehr Fragen aufgeworfen als welche zu beantworten. Weiß nicht, ob sich die Entwickler damit einen gefallen getan haben. Zum Thema Grafik, ja es sieht gut aus, aber es ist auch kein WOW Effekt aufgetreten.
      • Von Unfaced Software-Overclocker(in)
        Ich hoffe ja doch, dass sie das Spiel auch spielbar auf Intel und AMD GPUs bringen. Es sieht echt gut aus und würde mich reizen. Aber vielleicht gibts ja auch einen schnellen Test von PCGH wenns dann released wird, dann wissen wir es.
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