1666: Amsterdam mit Raytracing-Pflicht schon im Minimum

26
News Sven Bauduin Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
1666: Amsterdam mit Raytracing-Pflicht schon im Minimum
Quelle: Panache Digital Games

Das Studio von Assassin's-Creed-Schöpfer Patrice Désilets macht Hardware-Raytracing für sein neues düsteres Action-Adventure 1666: Amsterdam zur Pflicht - bereits im Minimum. Grafikkarten ohne Hardware-Raytracing bleiben damit außen vor.

Panache Digital Games, das Studio von Assassin's-Creed-Schöpfer Patrice Désilets, hat im Rahmen des Summer Game Fest 2026 mit 1666: Amsterdam ein düsteres, storygetriebenes Action-Adventure aufgelegt und zugleich auch die offiziellen Systemanforderungen für den Windows-PC hinterlegt.

1666: Amsterdam macht Hardware-Raytracing zur Pflicht

Bereits die Mindestanforderungen setzen eine Grafikkarte mit Hardware-Raytracing voraus - ein Schritt, den zuvor schon Assassin's Creed Black Flag Resynced gegangen ist. An Hardware, welche Raytracing beschleunigt, mangelt es zwar längst nicht mehr, wie auch eine PCGH-Umfrage zur Bedeutung von Raytracing zeigt; besonders für die älteren Grafikkarten ohne entsprechende Recheneinheiten wird es jedoch eng. Wer überprüfen möchte, ob das eigene System mithält, lädt die kostenlose Demo bereits jetzt herunter und spielt den Prolog von 1666: Amsterdam an.

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Anders als bei optionalen Raytracing-Effekten lässt 1666: Amsterdam keine Wahl: Die Strahlenverfolgung ist fest in der Render-Pipeline des Spiels verankert und damit nicht abschaltbar - ein alternatives Legacy-Beleuchtungssystem als Fallback ist demnach nicht vorgesehen. Spieler benötigen also zwingend eine "aktuelle" Grafikkarte mit dedizierten Raytracing-Einheiten, unabhängig von der gewählten Detailstufe.

Systemanforderungen von 1666: Amsterdam: Raytracing ist Pflicht

Die Mindestanforderungen von 1666: Amsterdam listen eine Geforce RTX 2060 Super, eine Radeon RX 6600 oder aber eine Arc A580 mit jeweils 8 GiB Grafikspeicher sowie ausdrücklich Hardware-Raytracing und eine SSD. Auf Seiten der CPU genügen schon ein Core i7-10700K oder ein Ryzen 5 3600, hinzu kommen 16 GiB Arbeitsspeicher, Microsofts DirectX-12-API und 50 GByte freier SSD-Festplattenspeicherplatz.

Für die empfohlene Systemanforderungen ziehen die Entwickler die Zügel spürbar an: Hier setzt Panache Digital Games eine Geforce RTX 3080 Ti oder Radeon RX 7700 mit jeweils 12 GiB sowie einen Core i7-12700K oder Ryzen 7 7700 voraus. Der RAM bleibt mit 16 GiB gleich, die SSD-Pflicht und die zwingende Raytracing-Hardware gelten selbstverständlich in beiden Stufen.

Welche Grafikkarten 1666: Amsterdam ausschließt

Ohne Hardware-Raytracing bleiben unter anderem die Geforce GTX 1080 Ti, die Geforce GTX 1660 Ti und AMDs Radeon RX 5700 XT außen vor. All diese Modelle verfügen über keine dedizierten Raytracing-Beschleuniger und erfüllen damit selbst die Mindestanforderungen nicht; betroffen sind ebenso ältere Polaris- und Vega-Grafikkarten. Eine softwareseitige Raytracing-Notlösung wird es nicht geben.

Raytracing-Pflicht wird zur Regel: 1666: Amsterdam reiht sich ein

Die Raytracing-Pflicht ist 2026 kein Einzelfall mehr: Mit Indiana Jones und der Große Kreis, Doom: The Dark Ages und Assassin's Creed Black Flag Resynced verlangen bereits mehrere Spiele nach Raytracing-Hardware ab der ersten Detailstufe.

Von Assassin's Creed zu 1666: Amsterdam: Désilets' langer Weg

Hinter 1666: Amsterdam steht mit Patrice Désilets der Schöpfer des ersten Assassin's Creed, dessen Montrealer Studio Panache Digital Games rund 70 Mitarbeiter zählt und zuvor Ancestors: The Humankind Odyssey verantwortete. Das Projekt selbst hat bereits eine äußerst bewegte Geschichte:

Patrice Désilets begann 1666 einst bei THQ Montreal, ehe Ubisoft das Studio 2013 übernahm und sich der Designer kurz darauf von Ubisoft trennte; die Namensrechte erstritt er später zurück. Mehr als 6 Jahre lang habe das Team an einer spielbaren Fassung statt an gescripteten Trailern gearbeitet, betont Désilets.

Mehr als 333.000 Spieler haben 1666: Amsterdam bereits auf der Wunschliste bei Steam. Quelle: Panache Digital Games Mehr als 333.000 Spieler haben 1666: Amsterdam bereits auf der Wunschliste bei Steam. Erzählt wird die Geschichte der Sammlerin Noa Brooklyn über drei Zeitebenen hinweg, die in den Jahren 1666, 1999 und der Gegenwart spielen. An ihrer Seite steht Aaron, der aus dem Jahr 1999 stammt und die düstere Welt durch die Augen einer Katze wahrnimmt - ein Perspektivwechsel, der unterschiedliche Spielstile verbindet.

Early Access startet noch in diesem Jahr

Das fertige Spiel soll noch 2026 in den Early Access auf dem Windows-PC starten, Konsolenfassungen folgen später. Einen festen Termin nennt Panache bislang nicht. Bis dahin lässt sich der rund 30-minütige Prologue kostenlos antesten.

Mitmachen und kommentieren

Wie stehen Sie zu diesem Thema? Die PCGH-Redaktion freut sich schon über Ihre Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Sollten Sie hingegen noch keinen Extreme-Account haben, laden wir Sie zu einer Registrierung im Forum ein. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln. Folgen Sie gerne PCGH bei 🔈 YouTube oder 💬 WhatsApp und erhalten Sie Neuigkeiten zu CPUs, Grafikkarten und Gaming direkt in Ihrem Feed.

Quelle: Panache Digital Games

26
    • Kommentare (26)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von steve42 Komplett-PC-Käufer(in)
        Ich muss da sagen, dass Assassine creed nicht mehr auf meiner Liste ist. Sinnloses schleichen und Türme erklimmen... nein danke
      • Von steve42 Komplett-PC-Käufer(in)
        Ich muss da sagen, dass Assassine creed nicht mehr auf meiner Liste ist. Sinnloses schleichen und Türme erklimmen... nein danke
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Pu244
        Und noch dieses Jahr haben die AMD Fan(boy)s behauptet, man bräuchte Raytracing nicht.
        Naja, dieses "brauchen" ist halt auch so eine Sache. Vielleicht war das ein Strategiespieler und sieht tatsächlich kein Spiel, welches RT voraussetzt.

        Raytracing in Form von fähigen Grafikkarten gibt es nun schon seit acht Jahren und du zählst vier Spiele auf für die es tatsächlich als Voraussetzung greift.
        Das ist schon fast so wie er es da geschrieben hat. Wirklich gebraucht hat man es eher nicht. Viel eher war es aber schon anwendbar, oder hübscher. Letzteres vor allem, aber immer verbunden mit niedrigeren FPS und bei denen scheiden sich ja auch wieder die Geister.
      • Von scorplord Software-Overclocker(in)
        Zitat von McFly_76
        tja, wenn ich mir das Video hier so anschaue reicht es mir wieder. Es kann doch nicht ernst gemeint sein dass Preset "low" + Upscaling nur 30 -45 AVG FPS liefern [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Aber ich teste die Demo jetzt auch bei mir auf der Intel Arc B580 / 5600X / 32 GB RAM und bin auf die FPS Werte gespannt.
        Nachtrag:
        1920*1080 Modus = Episch - niedrig mit XeSS Ultra-Q = 34 - 46 FPS
        2560*1080 Modus = Episch - niedrig mit XeSS Ultra/Q = 33 - 39 FPS
        Zwischensequenzen mit sehr starken FPS Drops auf 20 FPS.
        Danke, ist wieder runter von der Platte.
        Also ich hatte mit höchsten Einstellungen und Upscaling auf Quality 40+ FPS mit den erwähnten Drops auf den 20er Bereich (aber nur kurz) und mit Ultra Quality (soll das Nativ sein? Ich habe außerhalb von AMDs Ankündigung damals noch nie diese Option gesehen xD) war ich dann um die 30 FPS. Und meine Karte ist schon 3 Generationen alt und definitiv nicht die beste Maßgabe für RT-Performance.

        Die Drops müssen auf jeden Fall noch weg optimiert werden.
      • Von Unfaced Software-Overclocker(in)
        Zitat von oatmealwithprotein
        Es ist ja nicht so, dass Intel und AMD kein Raytracing können.
        Das nicht, aber das war doch die Ansage von ein paar Posts vor mir, dass es ein Nvidia Spiel sei. Darauf wollte ich eben hinweisen, das die devs sicher auch das Spiel spielbar auf anderen gpus machen wird
      • Von Gast1781730603
        Bei Raytracing sieht AMD inzwishen ok aus. Bei Pathtracing noch nicht wirklich. Da muss noch.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 08/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 08/2026 Raspberry Pi Geek 09/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk