007 First Light: FSR 4.1 macht den Bond mit OptiScaler hübscher
007 First Light führt ab Werk nur FSR 3.1.5 im Quellcode, doch seit dem PC-Start am 27. Mai 2026 bringt OptiScaler endlich auch FSR 4.1 zum Laufen. Radeon-RX-9000-Besitzer müssen dafür den DLSS-Pfad anzapfen - sauber ist der Weg aber nicht.
FSR 4.1 in 007 First Light: Warum offiziell nur FSR 3.1.5 läuft
Eigentlich ein Unding, aber AMDs FSR Upscaling 4.1 fehlt in 007 First Light komplett, und das, obwohl das Spiel mit DLSS 4.5 die modernste Upscaling-Technik von Nvidia mitbringt. Entwickler IO Interactive hat AMDs FidelityFX Super Resolution nicht wie üblich über eine austauschbare DLL-Datei eingebunden, sondern FSR 3.1.5 im Quellcode des besten Bond-Spiels seit GoldenEye 007 fest kompiliert.
007 First Light mit FSR 4.1: OptiScaler-Umweg für den neuen Bond
Dadurch greift der sonst übliche Treiber-Trick ins Leere: Wer im Radeon-Grafiktreiber, der Adrenalin: Software, das automatische FSR-Upgrade aktiviert, erhält auch auf den aktuellen AMD Radeon RX 9000 mit RDNA-4-Architektur trotzdem kein FSR 4.1, da sich die einkompilierte Upscaling-Bibliothek nicht einfach so ersetzen lässt.
Schon vor Release war klar, dass der PC nur FSR 3.1.5 und DLSS 4.5 bekommt, während die PS5 Pro verbessertes PSSR nutzt. Dass IO Interactive das verbesserte PSSR laut eigener Aussage in rund einem Tag integriert hat, FSR 4 aber nicht, sorgt in der Community für Unmut - zumal das hochgelobte Bond-Spiel zudem Bestandteil eines Geforce-RTX-50-Bundles ist. Das gibt natürlich kein allzu gutes Bild ab.
FSR 4.1 mit OptiScaler aktivieren: So gelingt der Umweg in 007 First Light
FSR 4.1 lässt sich in 007 First Light ausschließlich über OptiScaler und den DLSS-Pfad erzwingen, da die einkompilierte Schnittstelle für FSR 3.1.5 für das Tool entsprechend gesperrt ist. Funktionieren tut das aktuell nur auf einer Radeon RX 9000 und RDNA 4; für RDNA 3 arbeiten die Entwickler des OptiScaler noch an einer INT8-Variante.
Wichtig: Der FSR-3.1-Input des Spiels ist für OptiScaler nicht nutzbar, der Umweg läuft zwingend über DLSS. Mit dem regulären Build kommt es noch zu Artefakten; ein neuer Test-Build vom 26. Mai 2026 aus dem OptiScaler-Discord behebt Bildfehler auf den aktuellen RDNA-4-Grafikkarten laut ersten Rückmeldungen weitestgehend.
FSR 4.1 gegen FSR 3.1.5: So viel hübscher wird der neue Bond
FSR 4.1 hebt die Bildqualität in 007 First Light spürbar über das alte FSR 3.1.5, weil AMD den Algorithmus mit RDNA 4 auf ein ML-Modell umgestellt hat. Das neuere Verfahren reduziert Aliasing, schärft das Bild und verringert Unschärfe sowie Schlieren, insbesondere bei transparenten Szenen und Grafik-Effekten.
Gerade in 007 First Light fällt der Unterschied ins Gewicht, weil die TAA-Kantenglättung schwach ausfällt und das alte FSR 3.1.5 kaum ein sauberes Bild liefert. Wer die Steam-Version auf einer Radeon RX 9000 spielt, holt sich mit dem Workaround also die Bildqualität, die das Spiel ab Werk verweigert.
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Quellen: OptiScaler via GitHub

EDIT: Ich lese auch, dass das Spiel auf Zen3 (z.B. 5800x3D) ungewöhnlich schlecht performt, satte 40% langsamer als eine 9800x3D mit gleicher Grafikkarte. Das ist heftig...
IOI hätte sich das Grafikmenü auch sparen können.
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Aber immerhin gibt es was fürs Äugle, nicht?