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  • GTX Titan X mit Arctic Accelero Xtreme IV: Bis zu 1.550 MHz dank Mod-BIOS [Benchmark-Update]

    GTX Titan X mit Arctic Accelereo Xtreme IV: 1.550 MHz dank Mod-BIOS stabil (2) Quelle: PC Games Hardware

    Live aus dem PCGH-Testlab: Für Nvidias Geforce GTX Titan X ist das erste Mod-BIOS verfügbar, das die Powerlimitierungen der GM200-Grafikkarte aufhebt. PC Games Hardware hat die Modifikation aufgespielt und die Titan X außerdem mit einem Arctic Accelero Xtreme IV versehen. Das Resultat sind bis zu 1.550/4.001 MHz (GPU/RAM) und 1.500/4.001 MHz dauerhaft stabil.

    Update vom 23.03.15: Benchmarks in Crysis 3

          

    Wie versprochen, liefern wir die ersten Benchmarks zur Geforce GTX Titan X-trem mit Mod-BIOS und Arctic Accelero Xtreme IV nach. Getestet haben wir Crysis 3 mit der bekannten "Fields"-Szene, maximalen Details und 4x SMAA. Das ist nicht weiter aufregend, daher steigern wir die Pixelmenge auf 4.096 × 2.160 Bildpunkte, bekannt als "echtes 4K" bzw. DCI-4K. Das dafür verwendete Spezialdisplay, ein LG 31MU97, präsentieren wir im Dauertest-Special der PCGH 04/2015. Im Crysis-3-Benchmark erreichen wir mit einem satten OC auf 1.550/4.001 MHz für GM200-GPU und die 12 GiByte Grafikspeicher beinahe die magische 30-Fps-Grenze. In Ultra HD (3.840 × 2.160 Pixel) reicht die Leistung für mehr als 30 Fps. Weicht 4x SMAA schnödem FXAA, lockt sogar die 40-Fps-Marke. Zum Vergleich: Ordinäre Versionen der Geforce GTX 980 und Radeon R9 290X erreichen in 3.840 × 2.160 mit 4x SMAA nur 16 bis 17 Fps.

    Gegenüber der originalen Geforce GTX Titan X ist das ein Plus von 30 Prozent, gegenüber einer GTX 980 im Referenzdesign (1.216/3.506 MHz) stolze 73 Prozent. Natürlich gilt hier zu beachten, dass der Vorteil gegenüber einer GTX 980 im Custom-Design nicht ganz so hoch ausfällt. Selbst im Vergleich zur Evga GTX 980 Classified auf 1.600/4.307 MHz übertaktet bleibt allerdings noch ein ordentliches Plus von 33 Prozent übrig. Letztendlich skaliert die GTX Titan X nicht eins zu eins mit den höheren Taktraten. Während das bei 1.300/4.001 MHz (+21/+14 %) noch nahezu der Fall ist, sind es bei 1.550/4.001 MHz (+44/+14 %) "nur" noch 30 Prozent mehr Bilder auf dem Monitor. Der Grund dürfte die bremsende Transferrate des Grafikspeichers sein, der bei unserem Exemplar dauerhaft stabil nicht mehr mitmacht und daher in Sachen Bandbreite den Kern limitiert.

    Beachten Sie, dass wir 1.550 MHz Kerntakt zwar in einigen Spielen benchen können, dieser Takt jedoch von umfassender Stabilität weit entfernt ist. Einige Testspiele stürzen in DCI-4K mit diesem Takt nach wenigen Sekunden ab, einige funktionieren mehrere Minuten. Stabilität erreicht unser Sample der GTX Titan X mit 1.500/4.001 MHz, hier konnten wir in jedem Spiel minutenlang ohne die kleinsten Anzeichen von Artefakten oder bevorstehenden Abstürzen navigieren. In niedrigen Auflösungen wie Full HD, bei denen die Titan X OC partiell ins CPU-Limit rennt, ist vielleicht (kurzfristig) noch höhere Frequenzen benchmarkstabil. Glauben Sie daher nicht jeden Overclocking-Rekord, dem Sie in den Weiten des Internets über den Weg laufen - in der Spielepraxis mit vielen verschiedenen Titeln muss gewöhnlich jede Karte heruntergetaktet werden.

    Geforce GTX Titan X Extrem

    Nachtest mit Mod-BIOS und Arctic Accelero Xtreme IV

    • Crysis 3
    Info Icon
    Game/Version Crysis 3 Singeplayer (Origin)
    Benchmark/Detail Fields, max. Details, SMAA high (4x), 16:1 HQ-AF
    • Produkte ein-/ausblenden

    OC @ 1.550/4.001 MHz
    28.5
    26
    OC @ 1.300/4.001 MHz
    26.7
    24
    22.0
    20
    OC @ 1.600/4.307 MHz
    21.4
    18
    OC @ 1.250/3.200 MHz
    18.8
    18
    OC @ 1.202/3.600 MHz
    18.6
    17
    ~1.216/3.506 MHz
    16.4
    15
    1.000/2.500 MHz
    15.8
    14
    1.000/2.500 MHz
    15.5
    14
    ~876/3.004 MHz
    14.2
    13
    0
    5
    10
    15
    20
    25
    30
    Name
    4.096 × 2.160 (Average-Fps)
    Minimum-Fps

    Hardware

    Intel Core i7-4770K @ 4,5 GHz, Z87, 2 × 4 GiByte DDR3-2133 (1T)

    Software

    Windows 8.1 x64; Catalyst 15.3.1 Beta; Geforce 347.84 Beta

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews


    Originalartikel vom 20.03.15: GTX Titan X mit Arctic Accelero Xtreme IV und Mod-BIOS

          

    Schon in unserem Test zur Geforce GTX Titan X wurde klar, dass die Grafikkarte wie die Ur-Titan ein Mod-BIOS braucht, um ihr volles Leistungspotenzial ausspielen zu können. Zwar konnten wir mühelos 1.400 MHz GPU-Takt erreichen, das allerdings nur in "powerarmen" Spielen und nicht viel länger als ein paar Sekunden. Anno 2070, Risen 3 und viele andere Spiele zwingen die Karte nach Erwärmung zu Frequenzen knapp oberhalb von 1.300 MHz. Vorgestern konnten wir noch nicht sagen, ob es überhaupt ein solches modifiziertes BIOS für die GTX Titan X geben wird. Dieser Umstand gehört jetzt jedoch der Vergangenheit an.

    Im 3DCenter-Forum hat das Mitglied Woklbokl ein per Maxwell BIOS Tweaker angepasstes BIOS zur Verfügung gestellt, welches das Power-Target und die maximal mögliche Spannung erhöht – und damit die GTX Titan X von ihren Fesseln befreit. Wir haben das Mod-BIOS heute Morgen prompt auf eine entsprechende Grafikkarte über Joe Dirts Nvflash-Tool aufgespielt, was ohne zusätzliche Fummelei problemlos funktioniert hat. Sollten Sie das nach dem Kauf einer Geforce GTX Titan X auch vorhaben, geschieht das natürlich auf eigene Gefahr!

    Im Zusammenspiel mit einem Arctic Accelero Xtreme IV als alternative Kühllösung konnten wir in Crysis 3 und sogar Anno 2070 satte 1.550 MHz für die GM200-GPU und 4.099 MHz für den Grafikspeicher stabil erreichen – in 4.096 × 2.160 Pixeln, also "Real 4K", nicht bloß im 3D Mark. Einzig in Watch Dogs mussten wir den RAM-Takt auf 4.001 MHz zurückfahren, da dort auch der "hintere" Teil des Speichers belegt wird (nein, das hat nichts mit der Problematik der GTX 970 zu tun). Genaue Benchmarks bereiten wir gerade vor, fest steht aber schon jetzt, dass die Titan X mit diesen Frequenzen extrem schnell arbeitet – 40 bis 50 Prozent höhere Bildraten als bei gewöhnlichen GTX-980-Grafikkarten sind die Regel.

    Interessant ist, was die die modifizierte Geforce GTX Titan X Monitoring-Tools meldet. Spielabhängig wird das Powertarget trotz der starken Übertaktung zu ~95 (Crysis 3) bis ~115 Prozent ausgenutzt. Da wir das Powertarget auf 121 Prozent erhöht haben und somit bis zu 425 Watt umgesetzt werden können, beträgt der Realverbrauch der übertakteten GTX Titan X somit ~350 bis ~400 Watt.

    00:50
    Geforce GTX Titan X: Das Nvidia-Flaggschiff im Rendervideo
    Wissenswert: Mehr Informationen zum Thema finden Sie in:
    Grafikkarten-Rangliste 2016: 23 Radeon- und Geforce-GPUs im Benchmarkvergleich
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    Es gibt 301 Kommentare zum Artikel
    Von akuji13
    Die EVGA waren auch lange nicht oder sehr schlecht lieferbar.

    Deshalb bin ich von EVGA aus ASUS umgeschwenkt.
    Wobei ich jetzt doch wieder eine EVGA drin habe.
    Von LeVeLord
    Hätte ich ja sowieso auch umbauen müssen und ich bin sehr Markentreu, was geht kommt von Asus ��
    Von Cleriker
    Warum hast du nicht direkt eine von EVGA gekauft?
    Von LeVeLord
    Habe heute von Asus eine Antwort bekommen als ich gefragt habe wegen einem Kühlerwechsel siehe hier:

    Die TITANX Grafikkarten werden ausschließlich im Referenzdesign von NVIDIA verkauft. Auf diese werden keine eigenen Lüfterlösungen der Hersteller verbaut. Sie können aber den Lüfter umbauen, wenn Sie…
    Von akuji13


    Nein.

    Ich kann dir aber sagen, das ich gestern eine Gutschrift für meine ASUS Titan X erhalten habe (weil aktuell keine lieferbar sind) wo der Speicher defekt war/ist.

    Dort hatte ich den stock-Kühler entfernt, es war ein mod-bios drauf und sie wurde auch übertaktet.
    Das hatte ich Asus vorher auch schriftlich mitgeteilt.

    Zumindest in meinen Fall war es aber kein Ablehnungsgrund.
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1154063
Geforce GTX Titan X
GTX Titan X mit Arctic Accelero Xtreme IV: Bis zu 1.550 MHz dank Mod-BIOS [Benchmark-Update]
Live aus dem PCGH-Testlab: Für Nvidias Geforce GTX Titan X ist das erste Mod-BIOS verfügbar, das die Powerlimitierungen der GM200-Grafikkarte aufhebt. PC Games Hardware hat die Modifikation aufgespielt und die Titan X außerdem mit einem Arctic Accelero Xtreme IV versehen. Das Resultat sind bis zu 1.550/4.001 MHz (GPU/RAM) und 1.500/4.001 MHz dauerhaft stabil.
http://www.pcgameshardware.de/Geforce-GTX-Titan-X-Grafikkarte-260203/News/Arctic-Xtreme-IV-Mod-BIOS-1154063/
23.03.2015
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2015/03/GTX_Titan_X_Mod-BIOS_Accelero02-pcgh_b2teaser_169.jpg
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